Bewertung

Review: #4.04 ... Und nichts als die Wahrheit

Möglicherweise ist diese Episode der Startschuss für den Aufschwung, denn im Vergleich zu den bisherigen drei Folgen gefällt sie mir schon ein ganzes Stückchen besser.

April und Nichts als die Wahrheit

Nachdem bereits seit dem Finale der dritten Staffel bekannt war, dass sich April Promicin injiziert hat, ist ihre langerwartete Rückkehr nun recht gelungen. Ihre Fähigkeit, allen Menschen die absolute Wahrheit zu entlocken, führt zu einigen humorvollen Szenen. Immerhin wissen wir nun, dass Tom gelegentlich sexuelle Fantasien von Diana hat. Das ist zwar keine Information, die man für das Verständnis der Serie unbedingt braucht, doch ein netter Gag ist es trotzdem.

April ist mit ihrer lockeren Art, ihrer Fähigkeit und ihrer interessant-komplizierten Beziehung zu Diana auf jeden Fall ein gerngesehener Gast bei den 4400 und es würde mir gefallen, wenn sie noch häufiger zu sehen wäre. Schade ist jedoch, dass Maia so kategorisch aus der Story um April ausgeschlossen wurde, zumal Maia und April in der zweiten Staffel einige interessante Momente hatten.

Glaube gegen Politik

Die gegensätzliche Entwicklung von Shawn und Kyle finde ich ausgesprochen spannend und ich freue mich darauf, mehr davon zu sehen. Während sich Shawn der Politik zuwendet und für den Stadtrat kandidiert, um auf diese Weise gegen Jordan Collier ins Feld zu ziehen, wächst Kyles Glaube an den Messias Jordan und an die Erschaffung paradiesischer Zustände durch die Verteilung von Promicin.

In dieser Episode formieren sich die Lager immer deutlicher. Kyle steht auf Jordans Seite und gewinnt Isabelle für seine Sache, während Shawn dem Gegenlager angehört. Welche Rolle wird Tom spielen? Dass er auf der Liste derer steht, die (angeblich) Promicin einnehmen müssen, damit sich die Prophezeiungen erfüllen, verspricht einiges an Spannung. Wird Kyle soweit gehen, seinem Vater gewaltsam Promicin einzuflössen? Dann stellt sich natürlich auch die Frage, auf welcher Seite Diana stehen wird. Dies hängt möglicherweise damit zusammen, in welche Richtung sich Maia orientiert.

Abschied von Ben?

Dianas Entschluss, in Seattle zu bleiben, kommt natürlich nicht überraschend, denn sie ist nun einmal ein Hauptcharakter und die Serie spielt in Seattle. Man kann Dianas Beweggründe auch durchaus nachvollziehen, denn sie hat Recht damit, dass sie ein Teil dieser ganzen Geschehnisse ist. Sie ist die Mutter einer 4400, die Schwester einer P-Positiven, wie die Empfänger von Promicin genannt werden, und sie fühlt sich vielen anderen involvierten Personen (Tom, Meghan …) verpflichtet.

Diana und Ben wollen eine Fernbeziehung führen, doch wird dies wirklich funktionieren? Werden wir Ben wieder sehen oder wird er nur noch in Form von Kommentaren wie "Ich habe gerade mit Ben telefoniert" erwähnt?

Fazit

Diese, meiner Meinung nach, bisher beste Episode der Staffel macht Hoffnung auf mehr Highlights.


Maret Hosemann - myFanbase

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