SOA Party Weekend, Oberhausen 2015
"Sons of Anarchy"-Convention

Foto: SOA Party Weekend 2015 - Copyright: myFanbase/Nicole Oebel
SOA Party Weekend 2015
© myFanbase/Nicole Oebel

Am 8. und 9. August feierte das erste SOA Party Weekend in Oberhausen Premiere. Mit von der Partie waren vier Schauspieler der Serie: Niko Nicotera (Ratboy), Mo McRae (Tyler), Timothy V. Murphy (Galen) und Kenny Johnson (Kozik). Den Besuchern wurde in der Turbinenhalle 2 in Oberhausen so einiges geboten.

Im riesigen Händlerbereich bekam man so ziemlich alles an Merchandise, was das "Sons of Anarchy"-Fanherz begehrt. Neben Tassen, Actionfiguren und Postern konnte man auch die Bilder von Michael Knepper bewundern und natürlich auch käuflich erwerben. Außerdem war die Halle gefüllt mit weiteren kleinen und größeren Merchandise-Ständen einzelner Organisationen, einer Airbrush-Station, an der sich der ein oder andere Stargast ein Tattoo hat sprühen lassen und vielem mehr. Gleich nach Betreten der Haupthalle liefen die Fans ihren Stargästen schon fast in die Arme, denn sie saßen fein aufgereiht an ihren Autogrammtischen und warteten nur darauf sich mit ihren Fans auszutauschen. Mo, Timothy, Kenny und Niko waren unglaublich fannah, und man traf sie immer wieder in tiefen mal mehr mal weniger ernsten Gesprächen mit den Besuchern des Party Weekends an.

Neben den Autogrammen hatten die Besucher auch die Möglichkeit, mit jedem der Stars ein Foto zu schießen und hier wartete gleich das nächste Highlight: Man hatte die Option sich den berühmten "Reaper" der Serie mit aufs Bild zu nehmen, was den Fotos noch einmal einen ganz besonderen "Sons of Anarchy"-Flair verpasste. Auch in den Fotoshootings waren die Jungs locker drauf und machten jede Pose mit, lachten mit den Fans und verbreiteten super Stimmung. Kenny Johnson ließ Fanherzen höher schlagen, weil er seine Original-Kutte aus der Serie mitgebracht hatte und sogar den Besuchern bei den Fotoshootings anbot, diese anzuziehen! Man hatte die Möglichkeit an beiden Tagen mit allen ein Einzelfoto zu schießen und am Ende beider Tage stand auch immer noch ein Gruppenfoto an.

Foto: Kenny Johnson, SOA Party Weekend - Copyright: myFanbase/Nicole Oebel
Kenny Johnson, SOA Party Weekend
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Einen weiteren Beweis dafür, wie locker die Gäste waren und wie wohl sie sich mit ihren Fans fühlten, bekam man dann bei den "Star Talks" geliefert. Die vier Jungs saßen auf der Bühne und stellten sich den Fragen der Fans. Beide Fragerunden, am Samstag, wie die am Sonntag wurden erst einmal mit einem Applaus und Glückwünschen an den gerade zum ersten Mal Vater gewordenen Timothy V. Murphy eröffnet, der beide Male stolz in die Runde grinste. Auf die Frage, was ihre Lieblingsstaffel war, antwortete Murphy mit einem Augenzwinkern "Die, in der ich die meisten Episoden hatte." Kenny Johnson fiel die Antwort etwas schwerer, da er mehrere gute in Erinnerung hatte; er legt sich aber später auf zwei Folgen fest: Die, in der Tigs Tochter bei lebendigem Leib verbrannt wird, und die Episode, in der Gemma vergewaltigt wird, da dies seiner Meinung nach die beiden krassesten Episoden waren und man als Zuschauer wusste, was Sache ist und dass in dieser Serie keine halben Sachen gezeigt werden. Für Niko Nicotera und Mo McRae war jeweils die siebte Staffel ihre Lieblingsstaffel. Für Niko aus dem Grund, weil er seinen Namen in den Credits lesen konnte, da er es in den Hauptcast geschafft hatte. Eine Antwort auf die Frage zu finden, wieso "Sons of Anarchy" in sieben Staffeln so wenig Emmynominierungen und davon keine einzige in den großen Kategorien bekommen hat, fiel den Schauspielern schwer. Timothy antwortete recht sarkastisch, dass es in dem Business einige Menschen gebe, die "Sons of Anarchy" nicht mögen. Er kenne deren Namen, würde sie aber nicht verraten. Als ein Fan fragte, ob die Schauspieler Künstlernamen benutzen, gab es die nächsten Lacher: Mo McRae antwortete, dass er eigentlich Tim V. Murphy heiße, worauf Tim in seiner Antwort Bezug nahm und meinte: "Ich heiße Eddie Murphy und bin sein Bruder". Die Halle lag bei dieser Antwort vor Lachen auf dem Boden.

Außerdem wurde Mo gefragt, was der Unterschied zwischen seiner Rolle in "Sons of Anarchy" war und seiner Rolle in "Murder in the first". In seiner Antwort wies er darauf hin, dass Tyler in "Sons of Anarchy" eher ein passiver Charakter war, wohingegen Malcom "Sugar" Monroe in "Murder in the First" eher derjenige ist, der die Dinge anpackt. Nach ihren neuen Projekten gefragt, erzählte Murphy stolz von seiner erneuten Zusammenarbeit mit Kurt Sutter in "The Bastard Executioner", wo er einen fiesen Priester spielt. Die Antwort wurde gleich mit spontanem Applaus und Jubel des Publikums unterbrochen, was zeigt, wie sehr sich die Fans auf Sutters neue Serie freuen. Kennys nächstes Projekt ist Secrets and Lies. Der Moderator verstand diese Antwort jedoch falsch und fragte gleich nach, ob es sich bei dem Projekt um eine Broadway Show handele. Daraufhin forderten Kennys Kollegen, unter dem Lachen der Fans, ihn dazu auf, doch einmal eine Runde zu singen und zu tanzen, was er an dieser Stelle aber dankend ablehnte. Niko Nicotera meinte, er habe gerade ein Projekt mit Mark Boone Jr. und Marilyn Manson zu Ende gedreht und freue sich darauf, dass seine Fans es bald zu sehen bekommen. Mo arbeitet aktuell bei "Murder in the First".

Beide Abende wurden mit jeweils zwei Konzerten beendet: Am Samstag traten die Bands "The Other" und "Skimm" auf und am Sonntagabend "Ski King" und "Jimmy Cornett and the Dead Men" mit einem Special Guest: Niko Nicotera gab seinen Song "Holy Man" als Deutschlandpremiere zum besten. Als die Band dann "This Life", den Titelsong zu "Sons of Anarchy" anstimmte, kamen Niko und Kenny noch einmal auf die Bühne und sangen mit. Ein wirklich wunderschöner Abschluss zu einem gelungenen ersten Sons of Anarchy Party Weekend in Oberhausen.

Alles in allem eine für mich persönlich sehr gelungene Veranstaltung mit überaus freundlichen, gut gelaunten und sehr herzlichen Stargästen. Mo, Niko, Kenny und Timothy scheinen sich wirklich sehr wohl gefühlt zu haben und waren sehr froh, ihre deutschen und teilweise auch aus weiteren europäischen Ländern angereisten Fans kennen zu lernen.

Hier findet ihr unser Interview mit Kenny Johnson, mit dem wir uns neben "Sons of Anarchy" auch über "The Shield", "Bates Motel" und "Chicago Fire" unterhalten haben.

Nicola Porschen - myFanbase

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