Bewertung: 4
Jaume Collet-Serra

House of Wax

Es gibt einen Grund, warum die Wachsfiguren so echt aussehen!

Foto: Copyright: Warner Home Video Germany
© Warner Home Video Germany

Inhalt

Sechs Jugendliche müssen irgendwo im Wald übernachten. Dort passieren sehr unheimliche Dinge. Zwei der Gruppe, Carly (Elisha Cuthbert) und Wade (Jared Padalecki), wollen etwas in einem naheliegenden Dorf besorgen. Da sehen sie das "House Of Wax", ein Haus, in dem wirklich alles aus Wachs ist, sogar Wachsmenschen gibt es dort, die echten Menschen unheimlich ähnlich sehen. Doch auf einmal wird es mysteriös: Wade verschwindet und Carly wird gefangen genommen. Wer steckt dahinter?

Kritik

Warum? Das frage ich mich immer wieder. Warum musste unbedingt Paris Hilton in einem Film mitspielen? Warum gibt es überhaupt keine Story? Warum haben sogar bessere Schauspieler als Paris Hilton (ich spreche von Elisha Cuthbert, Chad Michael Murray und Jared Padalecki) in dem Film absolut keine schauspielerische Leistung gezeigt? Und warum wurde so ein Film überhaupt gedreht?

Die Story des Films ist so simpel wie sinnlos. Vor allem den Anfang, der immerhin zehn bis 15 Minuten ausmacht, hätte man gleich weglassen können. Da passiert absolut nichts. Teenie-Geschichten sind sowas von langweilig, also wieso wurde nicht einfach eine echte Idee mit hinein gebracht? Dass Paris Hilton, die auf dem DVD-Back-Cover übrigens als "perfekt besetzt" beschrieben wird, den ganzen Film vermiesen würde, konnte ich mir eigentlich schon vorher denken. Sie hat wirklich nichts geleistet, außer, sich auszuziehen (macht sie das nicht immer?) und mal mit künstlichen Tränen umherzulaufen. Jedoch haben leider auch die anderen Schauspieler keine Glanzleistung abgelegt, was mich wirklich enttäuscht hat, denn von Elisha Cuthbert und Jared Padalecki war ich bisher immer andere Sachen gewöhnt.

Somit gibt es nur noch zwei Dinge, die für mich von Bedeutung waren und die auf jeden Fall besser liefen als der Rest. Erstens: die Filmmusik und zweitens: die Arbeit der Maskenbildner. Zum ersten Punkt gibt's nur eins zu sagen: John Ottman. Obwohl ich ein großer Fan von ihm bin, muss ich zugeben, dass selbst er hier nicht herausragend war. Er hat es zwar geschafft, durch die Musik die Spannung dramatisch zu steigern und man merkt auch, dass er versucht, den Charakteren wenigstens etwas mehr Tiefe zu geben, jedoch gelingt ihm das nicht ganz.

Der andere positive Punkt: die Maskenbildner, diese haben wirklich gute Arbeit geleistet. Die Wachsfiguren sehen echt aus und der Ekeleffekt ist dadurch nochmal um einiges höher. Passend zum Film also. Jedoch haben mir die Special Effects in einer Szene (ich sage nur: wie Paris Hilton stirbt) nicht gefallen, man hat sofort gesehen, dass es sich um eine Puppe handelt. Somit wurde eine recht eklige Szene eher zu einem Witz umgewandelt. Vielleicht war das auch nur die Freude darüber, dass Paris endlich nicht mehr mitspielt, wer weiß?

Fazit

Teenie-Horror-Trash, mehr nicht. Kann man sich nur anschauen, wenn man Fan solcher Filme ist oder einen Popcorn-Abend mit Freunden unternehmen will.

Elsa Claus - myFanbase
18.03.2007

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