Bewertung: 4
Richard Lester

Superman III - Der stählerne Blitz

If the world's most powerful computer can control even Superman... no one on earth is safe.

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Inhalt

Clark Kent geht nach Smallville zurück und trifft dort auf seine Jugendliebe, Lana Lang. Unterdessen entwickelt der Computerexperte Gus Gorman für Ross Webster einen Super-Computer. Es wurde außerdem versucht, Kryptonit künstlich herzustellen. Weil aber eine Zutat fehlte, wurde einfach etwas dazu gemischt und das ergibt das Kryptonit-Experiment, das Superman infiziert und zum Negativen verändert. Es spaltet ihn schließlich in zwei Personen: Superman und Clark. Als sich dieses Problem gelöst hat, geht Superman zum Kampf gegen den Computer vor, bei dem Gus bemerkt, dass er etwas wirklich Falsches getan hat. Also hilft er dem Mann aus Stahl, als der kurz davor ist, zu sterben.

Kritik

Der Teaser klingt gut, oder? Ein Super-Computer, der sogar Superman töten kann. Es hätte sicher auch einer werden können, aber leider wurde mit dem dritten von vier Teilen des Superman-Franchises mit Christopher Reeve das Franchise in den Dreck gezogen und "dank" Regisseur Richard Lester kam auch der Lester-Humor in den Film. Insgesamt hat er irgendwie nicht mehr viel mit dem eigentlichen Superman zu tun. Margot Kidder brauchte erstmal eine Auszeit, weswegen sie als Lois fast gar nicht zu sehen ist und es musste etwas neues Altes her. Clark geht zu einem Klassentreffen in seiner Heimatstadt Smallville. Hier trifft er auf Lana Lang. Diese Szenen sind übrigens neben den Clark-Superman-Szenen noch die besten. Annette O'Toole und Christopher Reeve scheinen sich richtig gut verstanden zu haben, was man auch auf dem Bildschirm sehen kann.

Dieser Film sollte laut den Salkinds etwas Humor mitbringen. Das ist ihm wirklich "toll" gelungen, nur leider findet das niemand lustig. Der Anfang von "Superman III" ist so sinnlos, unlustig und unpassend, da frage ich mich, warum man den überhaupt in den Film nehmen konnte. Der Comedian Richard Pryor soll wohl lustig sein, was aber überhaupt nicht gelingt.

Was mich an "Superman III" stört, ist auch der Fakt, dass die Salkinds (mal wieder und diesmal noch mehr) Geld sparen wollten, was man ebenfalls auf dem Bildschirm sieht. Wenn Superman die Arbeiter eines Atomkraftwerks rettet und man sogar die Drähte sieht, ist das doch schon mehr als peinlich für einen Film, der den ersten und berühmtesten Superhelden porträtieren soll. Überhaupt sind die ganzen Special Effects schlimmer als in "Superman: Der Film" und das, obwohl logischerweise I eher gedreht wurde als III.

Auch die "Barbie-Puppe" Lorelei Ambrosia ändert daran überhaupt nichts und man merkt gleich auf den ersten Blick, dass hier versucht wurde, die Männer für den Film zu gewinnen. Dass Lois Lane nicht oft zu sehen ist, ist meiner Meinung nach sowieso eine Schande! Dass Superman den schiefen Turm von Pisa wieder gerade und am Ende des Films wieder schief rückt, soll lustig sein, ist es aber nicht. Und, nachdem ich den Film schon länger nicht mehr gesehen hatte, konnte ich mich an diese "wichtige" und witzig gemeinte Szene schon gar nicht mehr erinnern.

Die Musik, in "Superman: Der Film" noch vom grandiosen John Williams mit viel Tiefgang komponiert, ist, wie im zweiten Teil, einfach übernommen worden, ohne etwas Neues zu erfinden. Und dabei hat man vielleicht doch gehofft, einmal etwas Neues zu hören.

Fazit

Traurig aber wahr: hier merkt man, schon an der Qualität und den Box-Office-Zahlen, deutlich, dass es mit der Superman-Reihe, die so einen glanzvollen Start hatte, immer mehr bergab ging.

Elsa Claus - myFanbase
18.01.2007

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