Bewertung: 7

So spielt das Leben

"They love Sophie more than anything in the entire world, and out of everyone, Messer, they picked us."

Foto: Copyright: 2010 Warner Bros. Ent.
© 2010 Warner Bros. Ent.

Inhalt

Seit ihrem misslungenen Blinddate können sich Holly Berenson (Katherine Heigl) und Eric Messer (Josh Duhamel) nicht ausstehen, dennoch müssen sie miteinander auskommen, da sie die Pateneltern der kleinen Sophie, der Tochter ihrer besten Freunde Alison (Christina Hendricks) und Peter (Hayes MacArthur), sind und sich so immer wieder über den Weg laufen. Als Alison und Peter bei einem Autounfall jedoch tödlich verunglücken, bekommen Holly und Messer das Sorgerecht für Tochter Sophie zugeschrieben und müssen fortan unter einem Dach leben und sich gemeinsam um das Kind kümmern, da andernfalls das Jugendamt droht, ihnen Sophie wegzunehmen.

Kritik

Regisseur Greg Berlanti hat mit seinem Film "So spielt das Leben" zwar keine neue, innovative Idee für eine Liebeskomödie geschaffen, dennoch bietet sein Streifen genau das, was man sich von einem guten Schnulzenfilm erwartet: ein Schauspielpaar, bei welchem die Chemie stimmt, ein wenig Drama und Humor, und natürlich ein schönes Ende, wie es meist nur im Film möglich ist.

"So spielt das Leben" überzeugt ganz klar in erster Linie aufgrund seiner Hauptdarsteller. Die Chemie zwischen Katherine Heigl und Josh Duhamel stimmt eindeutig und dies ist für den Zuschauer bereits nach wenigen Minuten spürbar. So wissen die beiden stets zu unterhalten und es macht einfach Spaß, den beiden zuzusehen, wenn sie sich wegen Kleinigkeiten in die Haare bekommen oder am Rande des Nervenzusammenbruchs stehen, da sie in Sachen Kindererziehung ratlos sind. Gemeinsam mit Filmtochter Sophie ergeben diese drei ein tolles Bild und bilden eine schöne, kleine Familie, denen man ihr Glück mehr als gönnt, vor allem nach all den Turbulenzen.

Ein Kind großzuziehen ist keine leichte Aufgabe, besonders dann, wenn man von einem Tag auf den anderen plötzlich Eltern spielen und für ein verwaistes Kind sorgen muss. Wenn man die Erziehung dann auch noch mit einem Partner durchziehen muss, welchen man eigentlich so gar nicht leiden kann, ist das Chaos wahrlich perfekt. So ergeht es auch Holly und Messer, welche zunächst so gar nicht miteinander auskommen, einander nach und nach aber akzeptieren und lieben lernen. Besonders schön ist hierbei natürlich die Entwicklung der beiden und diese ist dem Regisseur sehr gut gelungen. Man kauft sowohl Holly als auch Messer die gegenseitige Abneigung in jeder Sekunde ab, freut sich aber auch, wenn man langsam aber doch eine Annäherung beziehungsweise Akzeptanz zwischen den beiden bemerkt.

Auch die gemeinsame Interaktion mit der Beamtin des Jugendamtes sorgt für viele amüsante Szenen, besonders, weil hierbei nochmals unterstrichen wird, dass Holly und Messer sich nach und nach zwar gut verstehen und sogar harmonisch zusammen leben können, sie aber beide nach wie vor sehr chaotisch sind und in Sachen Kindererziehung noch viel zu lernen haben. Ebenfalls hervorzuheben, ist die kleine Sophie, die für sehr viele lustige und rührende Momente sorgt. Man kann es ihr auch gar nicht übel nehmen, wenn sie das Leben ihrer neuen Eltern gewaltig auf den Kopf stellt und sie häufig zur Weißglut bringt, da sie schließlich auch der Grund für deren Annäherung ist.

Fazit

"So spielt das Leben" ist eine nette Liebeskomödie, welche besonders durch die beiden Hauptdarsteller und deren Chemie überzeugen kann. Mit viel Herz und Humor wird eine rührende Geschichte erzählt, wie sie das Leben schreibt oder eben Hollywood.

Melanie E. - myFanbase
22.04.2014

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