Bewertung: 5
Simon Hunter

Mutant Chronicles

"Aus den Trümmern der Zivilisation werden Helden geboren..."

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Inhalt

Wir schreiben das Jahr 2707: Die Menschheit hat alle natürlichen Ressourcen der Erde aufgebraucht und es herrscht Krieg zwischen den Armeen von vier führenden Großkonzernen. Während die Schlacht erbarmungslos tobt, kehrt ein längst verschollener Gegner zurück: "The Machine" eine aus dem All kommende todbringende Maschine, die Menschen in blutrünstige Mutanten verwandelt. Schon bald ist das Schlachtfeld mit Leichen übersät und es gibt keine Hoffnung auf Rettung. In dieser ausweglosen Lage stellt die Bruderschaft um Samuel, die den verschollenen Ort der Maschine Jahrtausende geheim halten konnte, eine Truppe von tollkühnen Söldnern zusammen, die verrückt genug ist, zum Herz der Maschine vorzudringen, um diese zu zerstören. Sie brechen auf zu einer Mission ohne Wiederkehr...

Kritik

Was für ein überwältigender Start für einen Film, von dem ein normaler Fernsehkonsument kaum oder nichts mitbekommen hat. Da beginnt der Film doch tatsächlich mit einem Schauplatz, den man von irgendwoher kennt genau, dem 1. Weltkrieg. Ein Grabenkrieg, der nicht schlecht ist, sondern eher gesagt, ziemlich genial. Und zugleich bekommt man die Eigenartigkeit der Kamera- und Bildeinstellung zu spüren, die wirklich überzeugend ist, und was dazu kommt, überaus selten. Zunächst könnte es einen an eine Billigproduktion erinnern, aber wenn man ehrlich sein muss, ist diese Art von Film sogar angenehm für die Augen, und nicht immer der selbe Einheitsbrei aus den USA. Zwar ist dieser Film eine US-amerikanische Produktion, erinnert jedoch an eine europäische.

Aber nach eben diesem spektakulären Beginn flacht der Film auch weitestgehend ab. Einzig die schönen und guten visuellen Effekte sind schön anzuschauen, aber hinterfragen sollte man dabei nichts. Der Pathos und das Heldentum werden hochgehoben, und ihre Taten sollten nicht hinterfragt werden. Das ist einfaches Actionkino für einen gemütlichen Abend.

Kaum ein Schauspieler bringt dabei überragende Leistungen, sondern vielmehr die gängige Praxis für diesen Beruf. Sei es der deutsche Fernsehstar Benno Fürmann oder der weltberühmte John Malkovich, welcher sowieso nur eine kleine Rolle in diesem Film hat, wodurch jedoch mit ihm geworben werden konnte.

Fazit

Ein Film, der es nur in wenigen Kinos geschafft hat, aber in Deutschland zumindest auf den DVD-Markt gekommen ist, und dadurch schon glänzt. Ein einfacher Film, der gute Unterhaltung vom Anfang bis zum Ende bietet.

Ignat Kress - myFanbase
07.08.2009

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