Bewertung: 3
Gary Jones

Boogeyman 3

Er ist echt und er wird Dich kriegen!

Foto: Copyright: 2009 Universum Film GmbH
© 2009 Universum Film GmbH

Inhalt

College-Studentin Sarah (Erin Cahill) muss mit ansehen, wie ihre beste Freundin angeblich Selbstmord begeht, jedoch hat sie zuvor noch eine unheimliche Kreatur gesehen, die bei ihrer Freundin im Zimmer war. Es passieren immer mehr merkwürdige Dinge und Studenten verschwinden plötzlich spurlos. Sarah glaubt, dass der Boogeyman dahinter steckt, doch niemand will ihr glauben, weshalb sie, im Alleingang, alles versucht, um den schwarzen Mann daran zuhindern, sich einen Stundenten nach dem anderen zu holen...

Kritik

Nach "Boogeyman 2", der nicht überragend war, aber mir dennoch gefallen hat, hab ich mich sehr auf den dritten Teil gefreut, da ich gehofft habe, der "Cliffhanger" vom zweiten Teil wird aufgelöst - aber da habe ich mich gewaltig gettäuscht. Der zweite Teil wird zwar erwähnt, aber nur der Psychologe, gespielt von Tobin Bell, der völlig uninteressant ist. Das war aber nicht die einzige Enttäuschung, die der Film zu bieten hat. Der dritte Teil der Trilogie ist einfach nur eine Neuauflage des ersten Teils, nur dass die Story jetzt auf einem Uni-Campus spielt. und zudem klaut der Film auch noch bei anderen Horrorklassikern, zum Beispiel "Nightmare on Elm Street".

Ich weiß gar nicht, wo ich mit der Kritik anfangen soll, da so vieles schlecht war. Vielleicht bei der unoriginellen Story? Naja, das ist ja bei Horrorfilmen nichts außergewöhnliches und auch gar nicht mal so schlimm, wenn es denn wenigstens spannend umgesetzt wird, aber das kann man bei "Boogeyman 3" nicht behaupten. Man weiß sofort, wann welcher Teenie ins Gras beißt. Das geschieht dann zwar meistens auf originelle Weise, aber nicht unbedingt blutig, da die meisten Slasherszenen ziemlich schnell geschnitten sind, so das man kaum etwas sieht. Splatterfans kommen hier somit nicht auf ihre Kosten. Blut fließt dennoch viel, aber eher in den Träumen der Hauptdarstellerin, was man durchaus als gelungen bezeichnen könnte, würde es nicht so extrem billig aussehen.

Die Charaktere, sowie die Story, sind voller Klischees. Da wäre die Hauptdarstellerin, die früher verrückt war, weshalb ihr natürlich keiner glaubt und die Blondine mit ihrem Freund, der ein totaler Idiot ist. Nicht zu vergessen die unheimlichen Geräusche aus dem Wandschrank oder die Monsterhände, die unter dem Bett hervorkommen. Wem macht das heutzutage noch Angst? Und der Boogeyman selbst sieht auch nicht gerade furchteinflößend aus.

Von den Darstellern will ich gar nicht erst reden. Da ist einer untalentierter als der andere. Die Auflösung am Ende könnte dann lächerlicher nicht sein - jedoch fand ich das Ende insofern ganz okay, als dass es irgendwie die Trilogie abschließt, weshalb ich hoffe, dass kein vierter Teil folgen wird.

Fazit

"Boogeyman 3" gehört auf jeden Fall in die Kategorie "Fortsetzungen, die kein Mensch braucht". Ein unorigineller, langweiliger Abklatsch des ersten Teils, mit schlechten Darstellern und noch schlechteren Effekten.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
05.06.2009

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