Bewertung: 7
Pakphum Wongjinda

Scared

Endstation Blutbad.

Inhalt

Eine Gruppe von Studenten begibt sich auf eine Erstsemesterfahrt. Unterwegs bleibt der Bus während eines Unwetters stecken, ein Einheimischer empfiehlt eine Umfahrung durch den Urwald. Auf einer morschen Brücke bricht der Bus jedoch ein und stürzt in einen Fluss. Ein paar der Schüler sterben. Die Überlebenden kämpfen sich durch die unbewohnten Regionen und gehen dabei einer nach dem anderen drauf. Als sie eine vermeintlich rettende Siedlung erblicken, ahnen sie, dass es jemand oder etwas auf ihr aller Leben abgesehen hat.

Kritik

In den USA ist es ja sehr beliebt geworden japanische Horrorfilme zu kopieren und Remakes, meist schlechte, zu drehen. Aber bei "Scared" hat man das Gefühl, dass es umgekehrt ist und die Thailänder von US-Slasherfilmen abgeguckt haben. Als ich am Anfang dieses bleiche Mädchen gesehen habe, dachte ich zuerst: Oh Nein, nicht schon wieder ein Geisterfilm! Doch wie sich herausstellt, war das nur ein Scherz unter Freundinnen. Im Film geht es ziemlich schnell zur Sache, was mir gut gefallen hat. Ich finde es nämlich blöd, wenn die Charaktere eine Stunde lang vorgestellt werden, wenn sie am Ende doch sowieso fast alle sterben.

Sieht man sich die Todesszenen an, fällt einem sofort die Ähnlichkeit mit der "Final Destination"-Reihe auf, denn auch dort sterben die Opfer auf makabere Weise. Vor allem die Todesszene in der Tankstelle, in der ein Mädchen mit den Abgasen eines Autos getötet wird, gefällt mir und war ziemlich originell. Eine gruselige Atmosphäre kommt während des Films nicht wirklich auf, denn man ahnt schon wer dahinter steckt. Trotzdem ist es spannend zu sehen, wer überleben wird, denn das war absolut nicht vorhersehbar. Bei anderen Horrorfilmen weiß man meistens schon, wer sterben wird, doch bei "Scared" gibt es einige Überraschungen.

Die Darsteller sind alle mehr oder weniger überzeugend, auch wenn manche mir auf die Nerven gegangen sind. Das Ende ist dann wirklich überraschend und hat mir gut gefallen. Nur leider war es viel zu kurz, denn es gibt zwar ein paar Antworten, aber dafür kommen umso mehr neue Fragen auf. Über einen zweiten Teil würde ich mich sehr freuen, denn es bleiben noch einige Fragen offen, auf die ich gerne eine Antwort hätte.

Fazit

Ein spannender Horrorfilm mit einem überraschenden Ende, der Lust auf einen zweiten Teil macht.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
19.05.2008

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