Bewertung: 7
John Chu

Step Up 2 The Streets

Die Besten zeigen, was sie drauf haben.

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Inhalt

Andie (Briana Evigan), ein rebellisches Mädchen, das mit der Street-Dance-Crew "410" eine Menge Aufruhr erregt, wird von der Freundin ihrer Mutter, die seit deren Tod ihre Erziehungsberechtigte ist, gezwungen, auf die Kunsthochschule Maryland zu gehen. Ansonsten würde Andie nach Texas zu ihrer Tante geschickt werden.

Anfangs fühlt sich Andie auf der Eliteschule völlig ausgegrenzt und versucht nebenbei, an ihrem alten Leben und ihrem Familienersatz der Street-Dance-Crew festzuhalten, doch das funktioniert auf die Dauer nicht. Ihre Freunde von der Straße können ihr Doppelleben nicht nachvollziehen und akzeptieren sie nicht weiter als Crew-Mitglied. Langsam findet sie jedoch auch in der Schule neue Freunde, unter anderem auch in dem Frauenhelden und besten Tänzer der Schule, Chase (Robert Hoffman). Er kann sie dazu überreden, eine neue Crew mit ihm zusammen zu stellen, um bei dem Underground Dance Battle mitzumachen.

Somit hat Andie die Möglichkeit, ihre zwei Leben, ihr Leben auf der Kunsthochschule und ihr bisheriges Leben als Streetdancer, zu kombinieren. Der Kampf gegen ihre ehemalige Dance-Crew "410" um die beste Choreographie beginnt. Nebenbei verliebt sie sich dann auch noch in Chase...

Kritik

Die Story ist einfach gehalten und anspruchslos, und so ist das Ende fast von vornherein schon klar. Allerdings geht es in diesem Film auch gar nicht vorrangig um die Story. Es ist ein Tanzfilm und darum handelt es sich auch hauptsächlich.

Die Choreographien und der Soundtrack sind super ausgewählt. Von Missy Elliot bis Timbaland ist alles dabei. Die Tanzszenen werden von den zwei Hauptdarstellern Briana Evigan und Robert Hoffman perfekt umgesetzt und begeistern dadurch alle tanzliebenden Zuschauer.

Den ersten Teil "Step Up" aus dem Jahr 2006, ein von der Handlung her ebenso anspruchsloser Film, konnte der Regisseur John Chu durch die schwierigen Tanzszenen nochmals toppen. Man sitzt im Kino und ist absolut überwältigt von den fantastischen Choreographien, sodass man am liebsten mittanzen möchte.

Fazit

Der Film fällt mal wieder in das absolute Tanzfilm-Klischee: langweilige Story, ein wenig Liebe und zwischendurch auch die ein oder andere lustige Szene. Allerdings, wie gesagt, ist dies vor allem ein Film für Tanzliebhaber und für die ist er ein absolutes Muss.

Laura Dülffer - myFanbase
07.03.2008

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