Bewertung: 2
Rubi Zack

Dark Memories

Nichts holt dich schneller ein als deine Vergangenheit.

Foto: Copyright: Sony Pictures Home Entertainment
© Sony Pictures Home Entertainment

Inhalt

Nach dem Tod ihrer Großmutter erbt Karen (Gina Philips) deren Villa, in der sie und ihre jüngere Schwester Wendy (Jenny Mollen) als Kinder viel Zeit verbracht haben. Als Karen vorübergehend in das Haus einzieht, um dort aufzuräumen, wird sie nach kurzer Zeit von rätselhaften Visionen gequält, deren Ursprung in ihrer Vergangenheit liegt. Besonders der seltsame Hausverwalter Pierce (Tom Sizemore) jagt ihr Angst ein. Wer ist er wirklich?

Kritik

Wenn die Filmwelt ein Frühstücksbuffet wäre, dann wäre dieser Film eine Scheibe trockenes Brot ohne Kruste - wenig reizvoll, herkömmlich und geschmacksarm. Zu Beginn bemüht sich der Film immerhin noch um eine klare Linie und eine verständliche Rahmenhandlung, wobei jedoch wenig Spannung aufkommt.

Nach etwa vierzig Minuten, wenn es anfangen soll, spannend zu werden, wird es eigentlich nur noch konfus. Die eigentümlichen Visionen werden lieb– und sinnlos aneinandergereiht, während sich der Hauptcharakter Karen zu einem Häufchen Elend wandelt, das ziemlich hilflos durch die Handlung treibt. Man bekommt als Zuschauer keine vernünftigen Ansätze zum Miträtseln und wird einfach mit seltsamen Bildern beschossen.

Das Ende erfordert von den Zuschauern viel Interpretationsarbeit und eine große Portion guten Willen, wobei ersteres weniger problematisch ist. Es gibt wirklich viele Mysterythriller auf dem Buffettisch, äh, in der Videothek, die eine vergleichbare Story mit mehr Ordnung, Linie und Substanz bieten.

Fazit

Es gibt wenige Gründe, sich aus der vielfältigen Auswahl an Mysterythrillern gerade diesen auszusuchen.

Maret Hosemann - myFanbase
20.02.2008

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