Martha M. Masters

Foto: Amber Tamblyn, Dr. House - Copyright: 2010 Fox Broadcasting Co.; Byron Cohen/FOX
Amber Tamblyn, Dr. House
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Martha Meredith Masters gilt als Wunderkind und hat bereits im Alter von 13 Jahren die Highschool abgeschlossen und ein Studium angefangen. Nach dem Abschluss und einer Promotion in angewandter Mathematik und Kunstgeschichte beschließt sie, Medizin zu studieren.

Kurz vor dem Ende ihrer Studienzeit wird Lisa Cuddy auf die Studentin aufmerksam und engagiert sie, um die frei gewordene Stelle in House' Team zu besetzen. Dort hat sie zunächst einen recht schweren Stand, da sie nicht bereit ist, ihren hohen moralischen Werte abzuschwören. So weigert sie sich standhaft, in das Haus eines Patienten einzubrechen und besteht darauf, dass man jedem Patient stets im Klaren darüber lässt, welche Optionen er hat und wie es wirklich um ihn steht.

Vor allem mit House gerät sie immer wieder aneinander, da sie darauf besteht, stets die Wahrheit zu sagen, selbst als House ihr klar zu machen versucht, dass dies bedeuten kann, dass man dem Patienten schadet. Masters lässt sich von House jedoch nicht einschüchtern und steht zu ihren Überzeugungen und setzt sich schließlich, nachdem sie mehrmals gefeuert und wieder eingestellt wurde, gegen House durch.

Insgeheim schätzt House Masters großen Wissenschaft und die Herausforderung, die sie ihm bietet. Dennoch macht er sich zur Aufgabe, sie soweit zu bringen, dass sie am Ende ihres Engagements bei ihm wenigstens einmal gelogen und ihre eigenen Prinzipien verraten hat. Masters nimmt die Herausforderung an.

Masters findet bald heraus, dass sie eines der Teammitglieder bei House etwas länger kennt. Als sie sich nämlich an der John Hopkins Universität beworben hatte, hatte sie ein Gespräch mit Chris Taub, kann sich scheinbar jedoch nicht mehr daran erinnern. Dies gib Taub zu denken und er beginnt, gegen sie zu arbeiten. Erst als Masters gesteht, dass sie sich sehr wohl an ihr Zusammentreffen erinnern kann, akzeptiert Taub seine neue Kollegin, auch wenn sie noch recht jung und unerfahren ist.
Foreman hält Masters gar für eine Bereicherung, da sie eben noch nicht verdorben ist und keine schlechte Angewohnheiten mitbringt. Chase hingegen genießt die ständigen Kabbeleien zwischen ihr und House, während Cuddy sie ein wenig unter ihre Fittiche nimmt und ihr Tipps gibt, wie sie mit House umzugehen hat.

Schnell zeigt Masters, dass sie zu Recht in House' Team ist. Sehr zu House' Überraschung schreckt sie auch nicht vor unkonventionellen Methoden zurück. So schlägt sie zum Beispiele einmal vor, einen Patienten mit Hepatitis A zu infizieren, so dass er Antikörper bilden können. Mehr als einmal hilft sie außerdem dabei, die richtige Diagnose zu finden.

House lässt dabei nichts unversucht, um Masters hohe moralische Werte zu untergraben oder sie wenigstens daran zu hindern, seine Behandlungen zu untergraben. Als er schließlich sieht, dass er bei ihr nicht weiter kommt, schafft er es durch einen Trick, dass sie einem Patienten im Koma Blut abnimmt, ohne ihr zu sagen, dass er eine Verfügung unterschrieben hat, dass er dieses ausdrücklich verbietet. Nun hat er sie in der Hand und droht damit, sie von der Universität verweisen zu lassen, wenn sie sich ihm in den Weg stellt.

Als House schließlich Arlene Cuddy hinter ihrem Rücken behandelt, obwohl sie jegliche Behandlung durch ihn abgewiesen hat, steht sie in einer Zwickmühle. Dennoch tut sie das, was sie für richtig hält und erzählt Cuddys Mutter davon. Anders als vermutet lässt House Masters daraufhin jedoch nicht feuern.

Als es soweit ist und Masters ihre letzten Prüfungen abgelegt hat, bietet House ihr eine Stelle als Assistenzärztin in der Diagnostikabteilung des PPTH an. Dazu verlangt er jedoch, dass sie bei ihrem Tagebuch schummelt und hineinschreibt, dass sie zehn Lumbarpunktionen durchgeführt hat, obwohl sie bislang nur neun geschafft hat. Masters lässt sich nicht beirren und führt die letzte Untersuchung an Dreizehn durch und wird prompt von House dafür gefeuert. Daraufhin nimmt sie eine Stelle in der Chirurgie an.

Dort kann sie bereits nach kurzer Zeit Dr. Simpson, den Leiter der Chirurgie, beeindrucken, kehrt für einen letzten Fall dann jedoch doch noch einmal in House' Team zurück, um ihnen aus einer Sackgasse zu helfen. Sie freundet sich der Patientin, einer jungen ambitionierten Seglerin an und versucht sie zu einer Behandlung zu drängen, die ihrem Weltumsegelungstrip gefährden könnte. Als sich die Patientin nicht einsichtig zeigt, simuliert Masters ein Symptom und erhält so von den Eltern der Patientin die Einwilligung zur Operation. Schockiert über sich selbst kehrt sie der Medizin und vor allem House' Team daraufhin den Rücken, um sich klar zu werden, was genau in ihrem Leben sie eigentlich will.

Auf House' Beerdigung schließlich spricht sie für ihren Chef ein paar lobende Worte aus, unwissend, dass er seinen eigenen Tod nur vorgetäuscht hat. Sie dankt ihm dafür, dass er ihr den Mut gegeben hat, zu kündigen.

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Melanie Wolff - myFanbase