Britney Spears

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Britney Spears
© Randee St. Nicholas

Popsensation Britney Jean Spears wurde am 2. Dezember 1981 in McComb, Mississippi Mississipi geboren und ist in Kentwood, Louisiana aufgewachsen. Die Tochter von Lynne Irene und James Parnell Spears erlangte Berühmtheit durch ihren weltweiten Megahit "...Baby One More Time" der sich in über vierzig Ländern an der Spitze platzieren konnte. Britney hat zwei Geschwister, Bryan Spears und Jamie Lynn Spears.

Bereits als Kind gewann Britney bei vielen Wettbewerben und Talentshows, für die sie Tanzunterricht, sowie Gymnastik- und Gesangsunterricht erhielt. Im Dezember 1992 wurde sie für den Mickey Mouse Club gecastet, bei dem spätere Megastars wie Justin Timberlake, Christina Aguilera und Ryan Gosling zu ihren Kollegen zählten. Zuvor war sie die Zweitbesetzung in der Off-Broadway-Musical-Produktion "Ruthless!" und nahm an der Castingshow "Star Search" teil. 1997 befand sie sich in Gesprächen mit Lou Pearlman um der Girlband Innosense beizutreten, doch stattdessen sang sie vor den Managern von Jive Records und ergatterte einen Soloplattenvertrag.

Von März bis April 1998 nahm sie, zusammen mit verschieden Produzenten, ihr Debütalbum in Stockholm auf. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte sie ihre Debütsingle "...Baby One More Time", die sich allein am ersten Tag über eine halbe Million mMal verkaufte und mit insgesamt über zehn Millionen Exemplaren noch heute zu den bestverkauftesten meistverkauften SIingles aller Zeiten gehört. Ursprünglich wollte Jive Records ein Animationsvideo zum Song veröffentlichen, doch Britney setzte sich mit ihrer Schulmädchen-Idee durch. 1999 folgte das gleichnamige Debütalbum, das sich ebenfalls an der Spitze der amerikanischen Charts platzierte und innerhalb eines Jahres über zehn Millionen Mal verkauft wurde. Mit über dreißig Millionen Exemplaren gehört das Album zu den mMeistverkauftesten Alben aller Zeiten und ist zudem das erfolgreichste Debütalbum einer Solokünstlerin. Mitte 1999 startete ihre "Baby One More Time Tour", die Zuschauer und Kritiker gleichermaßen begeisterte. Es folgten vier weitere Singleauskopplungen aus ihrem Debütalbum, unter anderem der Top 10 Hit "(You Drive Me) Crazy" und die Ballade "Born to Make You Happy", die auf Platz Eins der britischen Charts landete.

Bereits ein Jahr später veröffentlichte sie ihr zweites Album "Oops!... I Did It Again", sowie die gleichnamige Single. In den Billboard Top 100 platzierte sich die Single in den Top 10, während das Album erneut die Spitze der Charts erreichte und mit 1,3 Millionen verkauften CD's in der ersten Woche einen neuen Rekord aufstellte. Dieser Rekord wurde erst fünfzehn Jahre später von Adele gebrochen. Sowohl das Album, sowie als auch die Single erhielten Grammy-Nominierungen. Zur gleichen Zeit machte sie ihre Beziehung zu NSYNC-Mitglied Justin Timberlake öffentlich. Drei weitere Singleauskopplungen konnten Erfolge in verschiedenen Ländern verbuchen, unter anderem stürmte sie mit "Lucky" die Spitze der deutschen Charts. Von 2000 bis 2001 veröffentlichte sie zwei Bücher, die sie zusammen mit ihrer Mutter geschrieben hat und ging erneut auf Welttournee.

2001 wurde die Leadsingle von ihrem dritten Album "Britney" veröffentlicht. Im Videoclip zu "I'm a Slave 4 U" zeigte sie erstmals eine erwachsenere Seite von sich und sorgte für Schlagzeilen. Aufgrund von Radioboykott und das Fehlen einer physchischen CD kletterte die Single allerdings nur bis auf Platz 27 der amerikanischen Charts, erreichte aber dennoch Kultstatus. Es folgten fünf weitere Singleauskopplungen, von der sich aber nur "Overprotected" in den unteren Rängen der US-Charts platzierte. Das Album erreichte nichtsdestotrotz erneut die Spitze der Billboard Top 200 und verkaufte weltweit über zwölf Millionen Exemplare. Bei den MTV Video Music Awards performte trat sie mit einer Python auf, wofür sie Kritik von der Tierschutzorganisation PETA erntete. Mit ihrer "Dream Within a Dream Tour" erzielte sie Einnahmen von über 43 Millionen Dollar und wurde von der Zeitschrift Forbes zum mächtigsten Prominenten 2002 gewählt. 2002 Im selben Jahr wurde ihr erster Film "Crossroads" veröffentlicht, in dem sie die Hauptrolle spielte. Der Film begleitet Britneys Charakter und zwei Freundinnen auf einem Roadtrip. Mit Einnahmen von über 60 Millionen Dollar war der Film ein voller Erfolg, wurde jedoch von den Kritikern zerrissen. Im Juni 2002 eröffnete sie ihr erstes Restaurant "Nyla" in New York. Ihre Trennung von Justin Timberlake, nach drei Jahren Beziehung, sorgte für Schlagzeilen und zog die erfolgreiche Single "Cry Me a River" nach sich, die Justin angeblich über Britneys Untreue geschrieben hatte.

Mit der Trennung von ihrer Jugendliebe und der ständigen Beobachtung durch die Medien geriet ihr Leben immer weiter außer Kontrolle. Sie schockierte 2003 die Öffentlichkeit mit einem Kuss, zwischen ihr und Madonna, bei den MTV Video Music Awards und geriet 2014 in die Schlagzeilen durch ihre Blitzhochzeit mit Jugendfreund Jason Alexander, die nach 55 Stunden annuliertannulliert wurde. Außerdem verletzte sie sich bei einem Videodreh am Knie und musste sich einer Operation unterziehen. Zuvor veröffentlichte sie ihr viertes Studioalbum "In the Zone", bei dem sie zum ersten Mal Einfluss auf den kreativen Entstehungsprozess erhielt und die Ballade "Everytime" schrieb, die als Antwort auf Justins "Cry Me a River" gehandelt wird. Die Leadsingle "Me Against the Music", die in Zusammenarbeit mit Madonna entstand, konnte sich nur in den Top 40 der amerikanischen Charts platzieren, dafür erreichte der Nachfolger "Toxic" die Top 10 und sie erhielt ihren ersten Grammy. "Toxic" und "Everytime" gelangten beide an die Spitze der britischen Singlecharts. Mit "In the Zone" gelang ihr zudem ein weiterer Erfolg: Sie ist die erste weibliche Künstlerin, die mit vier Alben in Folge auf Anhieb den ersten Platz erreichte.

Im Jahr 2004 begann sie eine Beziehung mit ihrem Tänzer Kevin Federline, dem sie nur wenige Monate später das Ja-Wort gab. Ihre Beziehung wurde auch in der Reality-Show "Britney & Kevin: Chaotic" näher beleuchtet. Ende 2004 gab sie bekannt, dass sie sich für eine Weile aus dem Showbusiness zurückziehen würde, um mit Kevin eine Familie zu gründen. Sie veröffentlichte ein Greatest Hits Album, das sich weltweit fünf Millionen Mal verkaufte. "Someday (I Will Understand)", sowie das Remix-Album "B in the Mix" waren 2005 die einzigsten musikalischen Lebenszeichen von ihr. 2006 übernahm sie eine Gastrolle in "Will & Grace". Ihr erster Sohn Sean Preston Federline wurde am 14. September 2005 geboren. Die Geburt ihres zweiten Kindes Jayden James Federline folgte am 12. September 20065, fast genau ein Jahr später. Von 2006 bis 2007 machte sie mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam, unter anderem rasierte sie sich in der Öffentlichkeit den Schädel, attackierte Paparazzi mit einem Regenschirm und ließ sich von Kevin scheiden.

Trotz ihrer privaten Probleme startete sie 2007 einen Comebackversuch. Mit ihrer Single "Gimme More" erreichte sie weltweit die Top 10 der Charts, wurde jedoch heftig für ihren Auftritt bei den MTV Video Music Awards kritisiert. Es folgten zwei weitere erfolgreiche Singles, "Piece of Me" und "Break the Ice", sowie das Album "Blackout", das von Kritikern gelobt wurde, durch eine neue Chartsregelung jedoch die Spitze der Charts knapp verfehlte. Anfang 2008 wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem ein Streit über das Sorgerecht ihrer Kinder eskalierte. Kurz darauf wurde sie in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen und Kevin vorübergehend das alleinige Sorgerecht zugesprochen. Im Februar 2008 wurde sie entmündigt und ihr Vater als Vormund eingesetzt. Bereits einen Monat später übernahm sie eine Gastrolle in der Comedyserie "How I Met Your Mother", wurde von Kritikern gelobt und bescherte der Serie hohe Einschaltquoten.

Für die Dokumentation "Britney: For the Record" wurde sie vom Sender MTV auf ihren Weg zurück ins Musikbusiness begleitet. Die emotionale Dokumentation verfolgten 5,6 Millionen Zuschauer, die höchsten Einschaltquoten in der Geschichte des Senders. Nicht nur privat ging es für die Sängerin wieder bergauf, auch in den Charts konnte sie neue Erfolge verbuchen. Mit ihrer Single "Womanizer" gelang es ihr den ersten Platz der amerikanischen Charts zu erreichen, das erste Mal seit ihrer Debütsingle. Auch das Album "Circus" toppte die Charts womit es Britney als jüngste Künstlerin, mit fünf Alben an der Chartsspitze, ins Guinness-Buch der Rekorde schaffte und laut SoundScan, ist sie die einzige Künstlerin, die mit vier Alben in der ersten Verkaufswoche über eine halbe Million Exemplare verkaufen konnte. Die Tour "The Circus starring Britney Spears" erzielte Einnahmen von über 130 Millionen Dollar. Im November 2009 wurde ihr zweites Greatest Hits Album "The Singles Collection" veröffentlicht, aus dem ihr dritter US-Nummer Eins-Hit "3" hervorging. Privat begann sie eine Beziehung mit ihrem Agenten Jason Trawick, woraufhin die beiden ihre berufliche Beziehung beendeten.

Musikalisch wurde es 2010 ruhig um die Sängerin. Dafür spielte sie sich in einer Episode der erfolgreichen Musicalserie "Glee" sich selbst. Die Episode erzielte die besten Einschaltquoten der ganzen Serie. Im März 2011 erschien ihr langersehntes siebtes Studioalbum "Femme Fatale", mit dem sie sich erneut ganz oben platzieren konnte. Auch die Leadsingle "Hold It Against Me" stieg auf Platz Eins ein, während die Nachfolger "Till The World Ends" und "I Wanna Go" die Top 10 erreichten. Dies war das erste Mal, dass drei Singles aus dem gleichen Album es in die Top 10 der amerikanischen Charts schafften. Der Erfolg von "Hold It Against Me" machte sie zudem zur zweiten Künstlerin, nach Mariah Carey, die es mit zwei Singles hintereinander auf den ersten Platz schaffte. Ihr nächster Nummer Eins Hit folgte in Form eines Duetts mit Popstar Rihanna. Zusammen veröffentlichten sie eine neue Version von Rihannas Song "S&M". 2011 begab sich Britney zudem auf die "Femme Fatale Tour", gewann zwei MTV Awards und verlobte sich mit ihrem Freund Jason Trawick. Einen Monat später trennte sich das Paar bereits wieder.

Im Jahr 2012 trat sie der Jury der amerikanischen "X Factor"-Version bei und wurde vom Forbes Magazin zur bestverdienendensten Frau des Jahres gekürt. Ihr Duett "Scream & Shout" mit will.i.am erreichte den dritten Platz der US-Charts und die Spitze der deutschen und britischen Singlecharts. Der Song verkaufte sich über acht Millionen malMal und war einer der erfolgreichsten Songs des Jahres. Ende 2012 begann sie an ihrem achten Studioalbum "Britney Jean" zu arbeiten. Während der Produktion nahm sie auch den Song "Ooh La La" auf der als Titelsong für den Film "Die Schlümpfe 2" fungierte. Im September 2013 verkündete sie, das sie ein Zwei -Jahresvertrag für ihre eigene Show in Las Vegas unterschrieben hatbe, den sie inzwischen mehrmals verlängert hat. Ihr achtes Album erreichte nur den vierten Platz der Billboard Charts und ist mit knapp über 100.000 verkauften Einheiten, in der ersten Verkaufswoche, ihr bis dato kommerziell schwächstes Album. Die Leadsingle "Work Bitch" erreichte immerhin die Top 15, sowie die Top 10 in vielen, verschiedenen Ländern. Im gleichen Jahr war sie außerdem auf dem Album der Pop-Sängerin Miley Cyrus vertreten.

Erst 2015 ließ sie musikalisch wieder von sich hören, jedoch konnte die Single "Pretty Girls" mit Rapperin Iggy Azalea weder in den Charts, noch die Kritiker, überzeugen. Anders als die Coverversion des Klassikers "Tom's Diner", mit dem sie auf dem Album des Produzenten Giorgio Moroder vertreten ist. Diese konnte zwar keinen Einstieg in den Charts verbuchen, wurde von Kritikern allerdings hochgelobt. Im November 2015 spielte sie sich erneut selbst, diesmal in der Fernsehserie "Jane the Virgin" mit Gina Rodriguez. Im Jahr 2016 performte trat sie bei den "Billboard Music Awards" mit einem Medley ihrer größten Hits auf und bekam den Billboard Millenium Award überreicht. Ihr neuntes Album "Glory" konnte sich in den meisten Ländern höher platzieren als sein Vorgänger. Insgesamt verkaufte sie in Amerika 111.000 Exemplare in der ersten Verkaufswoche. In den britischen Albumcharts erreichte sie den zweiten Platz, während "Britney Jean" es drei Jahre zuvor gerade so in die Top 40 schaffte. Die Leadsingle "Make Me..." bescherte ihr eine weitere Top 20 Platzierung in den Billboard Charts.

Im Januar 2017 gewann sie bei den "People Choice Awards" in jeder der vier Kategorien, in denen sie nominiert wurde. In einem Interview bestätigte sie, dass sie bereits im Studio wargewesen sei, um Material für ihr zehntes Album aufzunehmen. Im Februar 2017 strahlte der Sender Lifetime ein Biopic über das Leben der Sängerin aus. Britney war jedoch in keinster Weise in das Projekt involviert. Der Film erzielte miserable Einschaltquoten und wurde von den Kritikern zerrissen. Neben ihren zahlreichen Erfolgen als Sängerin und Schauspielerin hat die mittlerweile 35-Jährige auch eine erfolgreiche Unterwäsche- und Parfümkollektion, sowie eine eigene App veröffentlicht.

Kevin Dave Surauf - myFanbase

Ausgewählte Filmographie (Schauspieler)

2015Jane the Virgin (TV) als sie selbst
Originaltitel: Jane the Virgin (TV)
2015Best Time Ever with Neil Patrick Harris als sie selbst
2010Glee (TV) als sie selbst
Originaltitel: Glee (TV)
2008Britney: For the Record (TV) als sie selbst
Originaltitel: Britney: For the Record (TV)
2008How I Met Your Mother (TV) als Abby
Originaltitel: How I Met Your Mother (TV)
2006Will & Grace (TV) als Amber-Louise
Originaltitel: Will & Grace
2004Britney & Kevin: Chaotic (TV) als sie selbst
Originaltitel: Britney and Kevin: Chaotic (TV)
2004Fahrenheit 9/11 als sie selbst
Originaltitel: Fahrenheit 9/11
2003Punk'd (TV) als sie selbst
Originaltitel: Punk'd (TV)
2003Pauly Shore is Dead als sie selbst
Originaltitel: Pauly Shore is Dead
2000 - 2003Saturday Night Live (TV) als Host/musikalischer Gast (3 Episoden)
Originaltitel: Saturday Night Live (TV)
2002Not a Girl als Lucy Wagner
Originaltitel: Crossroads
2002Austin Powers in Goldständer als sie selbst
Originaltitel: Austin Powers in Goldmember
2001Longshot - Ein gewagtes Spiel als sie selbst
Originaltitel: Longshot
2000Die Simpsons (TV) als sie selbst (Stimme)
Originaltitel: The Simpsons (TV)

Ausgewählte Sprecherrollen

Britney Spears (Britney Spears)
in Die Simpsons (TV) (Originaltitel: The Simpsons (TV))

Discographie

2016Glory
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2013Britney Jean
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2013The Essential Britney Spears
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2011B in the Mix: The Remixes Vol. 2
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2011Femme Fatale
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2009The Singles Collection
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2008Circus
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2007Blackout
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2005B in the Mix: The Remixes
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2004Greatest Hits: My Prerogative
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2003In the Zone
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2001Britney
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2000Oops!... I Did It Again
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1999...Baby One More Time
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