Bewertung: 7
James Gunn

Slither – Voll auf den Schleim gegangen

Bislang musste sich Provinzcop Bill Pardy nur mit Verkehrssündern und einer Überzahl an Rehen herumschlagen, doch als ein fieser Außerirdischer die Dorfbewohner in Zombies verwandelt, wird’s blutig – und schleimig.

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Inhalt

Die Kleinstadt Wheelsy ist ruhig und beschaulich. Das größte Ereignis ist die offizielle Jagd auf Rehe und Hirsche, wenn deren Anzahl im örtlichen Wald mal wieder Überhand gewinnt. Doch eines Tages geht ein Komet nieder und setzt eine Kreatur ab, die Besitz von Grant (Michael Rooker), dem reichsten Bürger des Ortes, ergreift. Plötzlich beginnt Grant sich zu verwandeln und einen unersättlichen Appetit auf Fleisch zu entwickeln, wobei ihm egal ist, ob das Fleisch von Tieren oder Menschen stammt.

Als Polizeichef Bill Pardy (Nathan Fillion) Jagd auf den immer gefährlicher werdenden Grant macht, muss er feststellen, dass sich dieser bereits fortgepflanzt hat. Eine Horde kriechender Parasiten fällt in den Ort ein und verwandelt die Menschen in Zombies, die von Grant gesteuert werden. Gemeinsam mit Grants Frau Starla (Elizabeth Banks) und dem Teenager Kylie (Tania Saulnier) sucht Bill einen Weg, die Invasion zu stoppen.

Kritik

Blut, Schleim und Fleisch – das sind die Zutaten, aus denen dieser Film besteht. Spätestens nach zehn Minuten, in denen uns die Charaktere etwas vorgestellt werden, reiht sich eine Ekelszene an die nächste. Anders ausgedrückt: "Slither – Voll auf den Schleim gegangen" ist eine Splatter-Komödie, die Spaß durch Absurditäten und Abscheulichkeiten erzeugen will und dies auch durchaus schafft.

Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt. Der Film ist weder logisch noch romantisch und schon gar nicht anspruchsvoll. "Slither – Voll auf den Schleim gegangen" lebt von verrückt-widerlichen Szenen und blutigen Gags für Zuschauer über 16 Jahren. Man merkt dem Film an, dass sich der Regisseur und die Darsteller einfach mal ausgetobt haben und ihren Spaß hatten, und nach den etwas langweiligen ersten zehn Minuten überträgt sich dieser Spass auch auf die Zuschauer.

Fazit

Kurzweiliger Film für alle, die Filme dieser Art mögen.

Maret Hosemann - myFanbase
25.12.2006

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