Bewertung: 3
Ron Underwood

In the Mix - Willkommen in der "Familie"

USA 2005, 97 Min

Foto: Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Inhalt

Darrell ist ein angesagter DJ in New York und hat vor, mit seinem Kumpel Busta, ein Label zu gründen. Als allerdings der Mafiaboss ‘Don’ Frank Pacelli, der Vater seines Jugendfreundes Frankie jr, fragt, ob er nicht bei einer Familienveranstaltung auflegen könne, sagt er prompt zu. Da Darrell sich selbst der Familie zugehörig fühlt, nimmt er nicht mal Geld dafür. Zudem hatte sein Vater früher im Restaurant des Dons gearbeitet.

Bei dieser Willkommen Zuhause-Party für die Tochter des Dons, Dolly Pacelli, kommt es dann allerdings zum Eklat. Der Don soll aus einer fahrenden Limousine erschossen werden. Darrell erkennt die Situation rechtzeitig und wirft sich dazwischen. Sein heldenhafter Einsatz bringt ihm einigen Respekt ein, sowie eine Wunde in der Schulter.
Da sich der Mafiaboss nun berechtigte Sorgen um sich und seine Familie macht, soll Dolly das Haus nicht mehr unbewacht verlassen. Dolly passt das natürlich gar nicht. Sie überredet ihren Vater sich wenigstens aussuchen zu dürfen, wer sie begleiten soll. Er willigt ein und sie wählt Darrell, den sie auch noch aus ihrer Kindheit kennt.

Dolly erhofft sich dadurch ein paar Freiheiten zu bekommen, doch Darrell will das Vertrauen ihres Vaters nicht enttäuschen und weicht ihr nicht von der Seite. Es kommt dann auch, wie es kommen musste. Die beiden kommen sich näher.
Aber was ist mit ihrem Verlobten, den der Vater so gut leiden kann? Was ist mit der Angebeteten von Darrell. Wer versucht denn nun den Don zu töten? ...

Kritik

Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Diesen Film kann man sich sparen. Die Schauspieler geben sich redlich Mühe und spielen ihre Rollen auch überzeugend, aber die Storyline ist sehr durchschaubar und die meisten Witze, die sich im Film befinden, sind ziemlich platt. Da ist die achtjährige Nachbarstochter, die Darrell von den, ihrer Meinung nach, falschen Frauen für ihn fernhält, der italienische Kumpel, der sich der Black-Music auch äußerlich verschrien hat und Darrell, der sich beim Ankleiden nicht die Innennaht messen lassen will.

Das hatten wir alles schon und ist nicht mehr wirklich witzig und da ich mir bei der Story mehrmals an den Kopf fassen musste, bin ich rundum enttäuscht gewesen. Die Sprüche waren platt, die Situationen kaum überraschend, sondern eher typisch und billig-kitschig. Die Hoffnung, dass man vielleicht durch die Musik ein besseres Feeling bekommt, hat sich auch nicht erfüllt. Da hat es auch nicht mehr geholfen, dass man ein paar Mal dann doch lachen mussten, weil der ein oder andere Gag doch gut war. Aber nach dem Gesetz der großen Zahlen muss ja auch immer mal einer ganz gut sein.

Naja, von einem Kinobesuch würde ich dringend abraten. Für einen Videoabend könnte es ein ganz lustiger, zweiter Film sein, bei dem man nicht mehr aufpassen muss und auch schon ein bisschen was im Tee haben kann.

Fazit

"In the Mix" ist eine Komödie über Liebe, Musik, Ehre und Verrat, aber auf niedrigem Niveau.

Emil Groth - myFanbase
25.03.2006

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