Bewertung
Roar Uthaug

Cold Prey - Eiskalter Tod

You'll Catch Your Death.

Foto: Copyright: Sunfilm Entertainment
© Sunfilm Entertainment

Inhalt

Fünf Freunde unternehmen einen Trip ins norwegische Outback, um die traumhafte Berglandschaft mit dem Snowboard zu erkunden. Doch schon bald ereignet sich ein schlimmer Unfall und einer der Freunde verletzt sich, weshalb alle Unterschlupf in einem verlassenen Hotel suchen. Doch so verlassen ist das Gebäude doch nicht ...

Kritik

Bei "Cold Prey" handelt es sich um einen Slasher aus Norwegen, doch haben die wirklich mehr drauf als die Amerikaner? Die Antwort ist eindeutig mit Ja zu beantworten, denn zwar passiert auch hier nicht wirklich etwas Außergewöhnliches und man ahnt auch, wer wann das Zeitliche segnet, dafür punkten die Norweger mit anderen Mitteln.

Da wären zum einen die Charaktere, die nicht total blass bleiben, sondern bei denen durchaus zu erkennen ist, dass hier Charakterarbeit geleistet wurde und somit sind einem die Figuren auch nicht völlig egal, wie es bei den meisten Teenie-Slashern der Fall ist. Hier werden die Beziehungen und Probleme untereinander leicht angedeutet, was vollkommen reicht und den Film durchaus noch spannender gestaltet. Zudem sind die Charaktere keine Supermodels, sondern einfach ganz durchschnittliche Teenager, was das Ganze nochmal realistischer macht.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Landschaft, die einfach traumhaft ist, und zudem die gruselige Atmosphäre des verlassenen Hotels. Die perfekte Location für einen Horrorfilm. Die Slasher-Szenen sind vollkommen in Ordnung. Zwar fließt hier nicht literweise Blut und es fliegen auch keine Gedärme durch die Gegend, aber dennoch ist der Film recht brutal.

Was man vielleicht bemängeln könnte, ist, dass der Film nicht so genau weiß, was er eigentlich sein möchte. Ein Thriller, der mehr Wert auf Suspense legt oder ein stinknormaler Slasher, mit einer Leiche nach der anderen. So ist es eher eine Mischung aus beidem, was nur teilweise gut funktioniert, denn die Story um den Killer ist eher mau.

Fazit

Sympathische Charaktere, eine traumhafte Landschaft und viel Spannung - die Norweger wissen, wie man einen Horrorfilm dreht. Zwar gibt es hier und da etwas zu bemängeln, aber im Großen und Ganzen ist den Machern ein guter Film gelungen.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
17.10.2011

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