Bewertung: 6
Dagen Merrill

Beneath

Die Wahrheit ist irgendwo da unten.

Foto: Copyright: Paramount Pictures
© Paramount Pictures

Inhalt

Als junges Mädchen verschuldete Christy (Nora Zehetner) einen Autounfall, bei dem ihre ältere Schwester Vanessa (Carly Pope) schwere Brandverletzungen erlitt, an denen sie schließlich starb. Christy wurde danach von schrecklichen Visionen gequält, denen zufolge Vanessa noch am Leben war, als sie beerdigt wurde.

Nach einem jahrelangen Aufenthalt in der Psychiatrie kehrt Christy in das Haus von Vanessas Ehemann John (Matthew Settle) zurück. Wieder wird sie von unheimlichen Visionen gequält und ist besessen von dem Gedanken, zu beweisen, dass Vanessa lebendig begraben wurde.

Kritik

Rätselhafte Visionen und ein Haus voller geheimer Gänge und Zimmer das sind die Zutaten, aus denen dieser Film besteht. Neu sind diese Zutaten sicher nicht, doch es lässt sich ein ganz ordentliches Süppchen daraus kochen. "Beneath" ist ein solide gemachter Film, der zwar keine besonders originellen Ideen bietet, aber durchaus Spannung aufbaut.

Es bleibt lange Zeit unklar, was es mit Christys Visionen nun auf sich hat und welche Mysterien sich hinter Vanessas doch scheinbar durch die Brandverletzungen verursachten Tod verbergen. Man ist auf die Auflösung gespannt, so dass man offensichtliche Schwächen verzeiht. Zu diesen Schwächen gehören neben einer saftigen Portion Klischees auch einige eher mangelhafte Dialoge. Vor allem zwischen Christy und ihrem Schwager John könnten die Gespräche angesichts der tragischen Vergangenheit und der unheimlichen Gegenwart weitaus intensiver sein. In Bezug auf die Interaktion zwischen den Charakteren wurde viel Potential verschenkt.

Wiederum positiv zu erwähnen sind die Kulissen und die Masken, bei denen man sich jeweils durchaus Mühe gegeben hat, wenngleich das Kleinstadtfeeling noch besser hätte rübergebracht werden können.

Das Ende ist kontrovers, aber in dem Sinne, dass man durchaus überrascht wird und darüber diskutieren kann, was ja nicht das Schlechteste ist.

Fazit

Es ist den Machern nicht gelungen, das Optimum aus der durchaus spannenden Story herauszuholen, dennoch ist der Film recht sehenswert und nie wirklich langweilig.

Maret Hosemann - myFanbase
18.11.2007

Diskussion zu diesem Film