Bewertung: 3
Doug Lefler

Letzte Legion, Die

"Das Ende eines Imperiums, der Beginn einer Legende."

Foto: Copyright: 2008 Universum Film GmbH
© 2008 Universum Film GmbH

Inhalt

Der junge Romulus (Thomas Sangster) wird zum Kaiser von Rom gekrönt und exakt einen Tag später wird die Stadt von den Goten angegriffen. Aurelius (Colin Firth), der Leibwächter des jungen Kaisers, wird bei dem Kampf bewusstlos geschlagen, wodurch er die Entführung von Romulus nicht bemerkt. Er und seine Kameraden machen sich auf den Weg, den Kaiser aus der Hand der Goten zu befreien, doch dieser wurde auf die Insel Capri geschickt, wo er als Gefangener leben muss.

Kritik

Wer gute Schlachten mag, sollte auf diesen Film verzichten, denn nicht ohne Grund wurde hier eine Freigabe von 12 Jahren angesetzt. Dieser Film überzeugt weder mit seinen Schauspielern, noch mit der Geschichte. Wer historische Wahrheit pflegt, der wird bitter enttäuscht. Faszinierende Geschichten um Ruhm und die König Artus-Sage werden hier eingebracht und zum Teil bis zum äußersten ausgereizt. Zwanghaft wird versucht, Geschichten miteinander zu vereinbaren.

So wird aus einem Schwert, welches Julius Cäsar schmieden lies, am Ende das Schwert, welches in einem Stein feststeckt und somit den Weg des neuen Herrschers von England weißt. Neben der platten Handlung überzeugen nicht einmal die Schlachten, denn von der letzten Legion sieht man maximal drei Minuten etwas und das auch nur am Ende des Films.

Auf ideenreiche Dialoge sind die Autoren auch nicht gekommen. Teilweise wurden Zitate einigermaßen übernommen, teilweise auch verändert. Als einziger Schauspieler überzeugt Colin Firth als Soldat Aurelius. Der junge Kaiser, gespielt von Thomas Sangster, hätte teilweise nicht schlechter gespielt werden können. Es gibt auch viele weitere Bespiele. Ben Kingsley spielte seine Rolle so, dass es zeitweise schon komisch war.

Am Besten schaut man sich den Film im Originalton an, denn die deutsche Übersetzung lässt zu wünschen übrig.

Anscheinend lag es wohl am kleinen Budget, dass man sich nicht die Mühe machte, einen guten Soundtrack zu kreieren. Das sollte einen aber wohl nicht verwundern, wenn selbst bei den Kämpfen nicht ein Tropfen Blut fließt.

Fazit

Dieser Film bietet einem nur gute Unterhaltung, wenn man ihn in Gesellschaft ansieht, denn dann kann man sich über diesen lustig machen. Eine ernste Handlung entpuppt sich als die Komödie des Monats September, denn lachen wird man eher, als vor Spannung in die Luft zu springen.

Ignat Kress - myFanbase
08.09.2007

Diskussion zu diesem Film