Joe Purdy

Wenn man ein Lied von Joe Purdy hört, könnte es passieren, dass man plötzlich dasitzt und sich völlig in den Lyrics seines Songs verliert. Joe Purdy nämlich singt über das, was den Menschen im Innersten betrifft. Kleine Dinge meistens, manchmal aber auch bewegende. Ein ärgerlicher Moment, eine verlorene Liebe, ein schöner Tag. Purdy ist ein Vollblut-Songwriter – und natürlich ein leidenschaftlicher Gitarrenspieler.

Geboren und aufgewachsen ist Joe Purdy in Fayetteville in Arkansas. Als er zehn war, überließ sein Vater ihm eine CD-Sammlung von über 300 Platten, darunter Alben von James Taylor und der Folk-Legende Bob Dylan. Vorallem letzterer hat Purdys Musik beeinflusst und jeder, der einmal einen Dylan-Song gehört hat und danach ein Lied von Purdy, wird das schnell feststellen. Ähnlich wir Dylan legt auch Purdy sehr viel Wert auf den Inhalt seiner Lyrics.

Noch bevor er sein Talent für das Songschreiben entdeckte, verliebte er sich in das Gitarrespielen. Seine Songs beinhalten daher meist einfache Gitarrenakkorde, die den Hörer nichtsdestotrotz vielleicht gerade ihrer Einfachheit wegen in den Bann ziehen. Seine Musikrichtung wird größtenteils dem Folk zugeordnet, doch oft sind Purdys Lieder nicht wirklich in eine Schublade zu stecken und vermischen Folk mit Blues, Acoustic, Rock oder Country.

Im Jahr 2001 brachte Purdy eigenständig sein erstes Album auf den Markt, das er schlichtweg "Joe Purdy" nannte. Daraufhin folgte jedes Jahr eine Platte von ihm: 2002 kam "Sessions From Motor Ave." heraus, 2003 "Stompin' Grounds" und wiederum ein Jahr später "Julie Blue". Dieser LP beinhaltete den Song "Wash Away", der Purdy erstmals einem breiteren Publikum vorstellte: der Song wurde in der "Lost" Episode #1.03 Tabula Rasa verwendet und die Zuschauer fragten sich, von wem dieser schöne Song aus der Endszene eigentlich stammte. Der Name Joe Purdy wurde so erstmals auch ein Begriff für Leute, die mit der Indieszene des Folks nichts am Hut hatten.

Nachdem Joes Song für "Lost" benutzt wurde, wurden auch andere Serienmacher auf ihn aufmerksam. Besonders "Grey's Anatomy" spielt seine Songs gerne. Seine Stimme erklang erstmals in der Episode #1.07 Der Selbstzerstörungsknopf, in dem man sein Lied "Suitcase" benutzte. Seitdem spielte man wieder immer Lieder von Purdy in der Ärzteserie, darunter zum Beispiel Tracks wie "I Love the Rain the Most", "Can't Get it Right Today" oder "The City". Letzteres schaffte es sogar auf den ersten Soundtrack von "Grey's Anatomy".

2006 veröffentlichte Purdy gleich drei (!) Alben: "Only Four Seasons", "You Can Tell Georgia" und "Paris in the Morning". "Canyon Joe" folgte im Jahr 2007. Doch obwohl Purdy ein Album nach dem anderen herausbringt, findet er die Zeit, um zu touren. Purdy geht so ziemlich jedes Jahr auf Tour, seine aktuellen Daten findet man auf seiner MySpace-Seite. Auch seine offizielle Website ist einen Besuch wert, denn dort kann man kostenlos seine Alben anhören.

Maria Gruber - myFanbase

Discographie

2009Last Clock on the Wall
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2008Take My Blanket & Go
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2007Canyon Joe
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2006Only Four Seasons
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2006You Can Tell Georgia
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2006Paris in the Morning
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2004Julie Blue
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2003Stompin' Grounds
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2002Sessions From Motor Ave.
2001Joe Purdy