9 Fragen an J. August Richards

In der ersten Staffel tauchte er als tougher Vampirjäger auf. Jetzt kämpft er zusammen mit

Angel für das Gute.

Dein Charakter tauchte in einer Episode der ersten Staffel auf. War es von Anfang geplant ein regulärer Charakter zu werden?

Als ich für die Rolle vorsprach hieß es "Gaststar möglicherweise wiederkehrender, möglicherweise regulärer Charakter", es befand sich in der Schwebe. Für einen Schauspieler ist es sehr nervenaufreibend sich in so einer Situation zu befinden, man befindet sich regelrecht auf dem Präsentierteller. Ich musste mich wirklich auf meinen Charakter verlassen, er ist so sicher, so selbstbewusst, ich musste dort bleiben bis es zu Ende war.

Es war wirklich Schicksal, alles ergab sich von selbst. Vor dem Vorsprechen dachte ich, ich würde den Charakter nicht verstehen, also rief ich meinen Manager an und hatte gar nicht erst vor hinzugehen. Sobald ich durch die Tür getreten war, lüftete sich der Schleier, es machte Klick, und ich verstand alles.

Es ist eine ziemlich düstere Show, wie ist die Stimmung am Set im Allgemeinen?

Alles andere düster, fast schon zu heiter. Alle Schauspieler, mit denen ich arbeite sind vergnügt. David macht diesen Tanz nach jeder Show, Charisma und ich lehren einander Tanzschritte (sie lehrt mich Ballet), Alexis ist wirklich ein netter Mensch, er gibt mir finanzielle Ratschläge.

Was denkst du über die Thematik vom Angel?

Ich liebe sie. An der Wand meiner Garderobe habe ich etwas auf dem steht "Warum ich mich selbst einen Aktivisten nenne". Das ist, wie ich über meinen Charakter denke, er ist ein geistiger Aktivist.

Schon als du noch ziemlich jung warst wusstest du, dass du Schauspieler werden wolltest.

Wie fühlt es sich an, in einer Serie ein ständiger Charakter zu sein?

Es fühlt sich großartig an. Ich wollte immer schon Schauspieler werden in gewisser Weise ist es wie ein Abschluss, doch wenn man eine Sache abgeschlossen hat, findet man sich am Beginn einer anderen wieder.

Wie hat deine Familie auf deine Berufswahl aufgenommen?

Zuerst war meine Mutter am Boden zerstört da sie wollte, dass ich Priester oder Anwalt werde (Bis eben war ich mir dieser Ironie nicht bewusst). Ich war ein wirklich guter Schüler, ich war gut in Mathematik, also erwarteten die Leute nicht, dass ich Schauspieler würde. Meine Mutter begleitete mich nach New York zu einem USC Vorsprechen. Sie war total dagegen bis wir "Das Phantom der Oper" sahen.

Was war dein erster Schauspieljob?

"The Cosby Show". Ich war in einem Schauspielcamp in New York, der Casting – Direktor sah mich und lud mich zu dem Vorsprechen ein.

Du bist schon viel herumgekommen, was ist der interessanteste Ort an dem du jemals

gewesen bist?

Panama, meine Familie stammt von dort. Ich bin nicht dort geboren, meine Eltern jedoch schon. Es war immer sehr interessant zu sehen wo meine Eltern aufgewachsen sind und wie sie gelebt haben. Meine Großmutter lebt noch dort und so besuche ich sie.

Wo siehst du dich selbst in fünf Jahren?

Ich kreierte einen Fünf-Jahresplan als ich nach L.A. zog. Er bestand nur aus Dingen, die ich auch selbst kontrollieren konnte, nicht ob ich in einer Serie mitspielen würde. Ich konnte bestimmen ein besserer Schauspieler zu werden, deshalb war der Plan eine gute Klasse zu finden und in Stücken mitzuspielen, ich versuche nur Dinge zu machen, bei denen ich lernen kann. Ich kann nicht vorhersagen wo ich in fünf Jahren stehen werde, aber ich weiß, ich werde ein besserer Schauspieler und ein besser Mensch sein. Wenn man sich auf diese Dinge konzentriert ergibt sich alles andere von selbst.

Welchen Rat hast du für angehende Schauspieler?

Hab Freude an der Sache die du machst. Es könnte die beste Zeit deines Lebens sein.

Original-Interview



Vera - myFanbase
27.01.2002 00:00

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