Adam Green

Seit 2005 kennt ihn jeder: Adam Green, den mit dem Wuschelkopf. Vor allem in Deutschland erlebte er den großen Durchbruch, jeder spricht seitdem über ihn. Zum einen geschah dies durch sein Erfolgsalbum "Gemstones", zum anderen aber auch durch sein Buch "magazine" oder durch Auftritte bei großen Festivals und seine ausverkaufte Tour. Doch wer ist der Kerl überhaupt?

1981 in New York geboren, beginnt Adam schon mit 13 Jahren seine ersten Texte zu schreiben. Seine erste Band ließ nicht lange auf sich warten. 1999 begann er zusammen mit Kimya Dawson bei den Moldy Peaches zu spielen. Die beiden werden heute als Haupteinfluss auf die Musikrichtung Anti-Folk gesehen.

Obwohl Adam und Kimya gut harmonierten, widmete er sich dann 2002 seiner Solokarriere und sein erstes Album "Garfield" erschien. Seine Texte muten schon fast poetisch an, ob das daran liegt, dass seine Urgroßmutter Felice Bauer mit Franz Kafka verlobt war?

Allmählich begann die Anti-Folk Szene sich aufzulösen, entweder die Mitglieder tourten oder sie waren aus dem teuren New York weggezogen. Schon im Januar darauf erschien Adams zweites Soloalbum "Friends of Mine", in dem er sich sehr offen gibt und über seine provokanten Phantasien singt, zum Beispiel wie man eine Frau ohne Beine ins Bett bekommt. Dieses Album war der Anfang zum Erfolg in Europa und besonders in Deutschland, im darauffolgenden Jahr spielte er eine ausverkaufte Tournee.

Zwei Jahre später gab es das nächste Werk von Adam Green zu hören, "Gemstones", also Edelsteine. So sahen die Platte auch die deutschen Musikliebhaber und Adams drittes Album stieg gleich auf Platz 10 der deutschen Albumcharts ein und kletterte sogar bis auf Platz 4. Ebenfalls im Januar erschien parallel zum Album auch sein erstes Buch, im Suhrkamp-Verlag wurden seine Texte zweisprachig veröffentlicht, die deutsche Übersetzung lieferte Autor und Musiker Thomas Meinecke.

Nur ein gutes Jahr später legte Herr Green schon wieder nach, mit "Jacket Full Of Danger" kam sein viertes Album in die Läden. Diesmal nimmt er die Streicher, die man auch auf dem Album wieder hören kann, sogar mit auf Tour und spielt in kleineren, exquisiteren Sälen.

Eva - myFanbase