Alexis Castle, Staffel 3

Foto: Nathan Fillion & Molly Quinn, Castle - Copyright: 2010 ABC Studios; ABC/Craig Sjodin
Nathan Fillion & Molly Quinn, Castle
© 2010 ABC Studios; ABC/Craig Sjodin

Wenn es darum geht, zu bekommen was sie will, wird Alexis kreativ. So bringt sie ihrem Vater Frühstück ans Bett, um ihn zum Kauf einer Vespa zu überreden. Da der Kompromiss lautet, sie müsse sich das Geld selbst erarbeiten, verkauft sie kurzerhand die Lichtschwerter, mit denen sie als Kind immer mit Rick zusammen gespielt hat. Allerdings erkennt sie kurz darauf, welchen ideellen Wert das Spielzeug für sie besitzt und verzichtet auf den Motorroller.

Obwohl sie ein sehr enges und gutes Verhältnis zu ihrem Vater hat, zieht es Alexis vor, ihm gewisse Dinge, wie zum Beispiel einen neuen Freund, im ersten Moment zu verheimlichen. Aus gutem Grund, denn als sie mit ihrem neuen Freund Ashley nach Hause kommt, wird dieser von Castle mit einer Waffe im Anschlag "begrüßt". Mit ziemlich deutlichen Worten macht sie ihren Unmut darüber klar. Jedoch ist die Verärgerung über solch kindische Scherze ihres Vaters meist von kurzer Dauer.

Ein wenig Spannung kommt auf, als sich Ricks zweite Ex-Frau Gina Griffin mehr als sonst für Alexis’ Privatleben interessiert und ihr sogar ohne Ricks Wissen Konzertkarten schenkt, was zu einem Streit zwischen den beiden Erwachsenen führt. Detektivischer Spürsinn ist gefragt, als Alexis Liebesbotschaften eines heimlichen Verehrers erhält. Die Aufregung legt sich aber wieder, als sich herausstellt, dass Ashley hinter allem steckt.

Obwohl man vermuten könnte, dass Alexis die Schauspiel-Gene ihrer Großmutter geerbt hat, zieht es sie nicht auf die große Bühne, als sich ihr die Gelegenheit dazu bietet. Viel lieber arbeitet sie im Hintergrund und hilft dabei, Aufführungen zu organisieren.

Foto: Nathan Fillion & Molly Quinn, Castle - Copyright: 2010 ABC Studios; ABC/Richard Cartwright
Nathan Fillion & Molly Quinn, Castle
© 2010 ABC Studios; ABC/Richard Cartwright

Ihren Mutterinstinkt kann sie wenig später voll ausleben als sie zustimmt, auf die Ratte ihres Freundes Ashley aufzupassen, während dessen Abwesenheit. Doch trotz ihrer Fürsorge entwischt das Tier und versteckt sich im Loft. Castle erwähnt während der Ermittlungen einen Zwischenfall mit der vierjährigen Alexis: Aus Langeweile hat sie sich während eines Kaufrauschs ihres Vaters zu Weihnachten in einem Einkaufszentrum einfach unter einen Ständer mit Wintermänteln gelegt und ist dort eingeschlafen. Da Castle sie zunächst nicht finden konnte, ließ er sogar die Polizei kommen und hat zusammen mit den Beamten den ganzen Laden abgesucht. Im Gegensatz dazu verläuft die Suche nach der Ratte ergebnislos und Alexis hat große Angst davor, es Ashley zu sagen und lässt nichts unversucht, um das Tier doch noch zu finden. Glücklicherweise kommt es zu einem Happy End, da die Ratte es sich ganz offensichtlich in Marthas Zimmer gemütlich gemacht hat.

Wie so oft sind die Rollen im Hause Castle vertauscht und so ist es Alexis, die sich Sorgen darüber macht, wie wohl ein Abendessen mit ihrem Vater und den Eltern von Ashley verlaufen wird. So ganz unbegründet sind ihre Sorgen nicht, denn mitten während des Essens hat Rick eine Idee, die den laufenden Mordfall betrifft und verlässt einfach so das Loft. Später stellt sich heraus, dass diese Aktion jedoch keine negativen Auswirkungen gehabt hat.

Wenn Alexis auf frühere Freundinnen trifft, mutet sie im direkten Vergleich beinahe stiefmütterlich an. Gerade in Bezug auf ihre schulischen Leistungen ist sie sich selbst der größte Feind und nutzt dies auch mal ganz eigennützig aus, um vorzutäuschen, für wichtige Tests lernen zu müssen, damit sie zuhause bleiben kann. Doch die Freude über ihre geglückte Täuschung währt in einem besonderen Fall nicht lange, da Castle sie zusammen mit Martha aus der Stadt schickt, als bekannt wird, dass innerhalb der Stadt eine schmutzige Bombe versteckt ist, die jederzeit explodieren kann.

Foto: Copyright: 2010 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.
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Unerwartet heftig reagiert sie, als sie erfährt, dass ihr Vater sie per Handy-App überwacht und sie der Lüge bezichtigt, da sie ihm gegenüber andere Angaben zu ihrem Aufenthaltsort gemacht hat. Entrüstet kommt es zum Streit, doch wenig später erscheint sie auf dem Revier und erzählt Rick die ganze Wahrheit: Sie war mit ihren Freundinnen unterwegs und hat mitgekommen, wie diese Waren gestohlen haben. Weil sie deswegen ein schlechtes Gewissen hatte, ist sie alleine zurück in den Laden gegangen und hat dort Geld für die gestohlenen Dinge hinterlegt.

Geknickt ist sie, als sie von einer Party ausgeladen wird, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und geht trotzdem dort hin. Leider war das keine gute Idee, denn sie bekommt mit, wie ihre Freundin sich an ihren Freund Ashley heranmacht und die entsprechenden Fotos auch noch ins Netz stellt. Dies führt zum Streit zwischen den beiden Freundinnen in dessen Verlauf es zudem noch zu einem Handgemenge kommt. Doch wie zu erwarten renkt sich alles wieder ein und der Streit wird beigelegt. Ihre Beziehung zu Ashley wird auf eine harte Probe gestellt, als dieser Zusagen von mehreren Colleges bekommt. Das junge Paar muss sich entscheiden: Nimmt Ashley die Zusage von Standford an, müsste es eine Fernbeziehung führen oder nimmt Ashley Rücksicht auf Alexis und studiert stattdessen an der New Yorker Uni, die bei ihm allerdings nicht hoch im Kurs steht. Alexis löst das Problem auf ziemlich radikale Art und Weise: Sie macht mit Ashley Schluss. Wenig später revidiert sie die Entscheidung wieder, denn sie hat eine noch bessere Idee. Wenn sie Extra-Kurse belegt, kann sie ihren Abschluss früher machen und zusammen mit Ashley in Standford studieren.

Zur Charakterbeschreibung von Alexis Castle, Teil 1 (Staffel 1 & 2)

Melanie Berl - myFanbase

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