Episode: #12.08 Die Frau und die Verzweiflung

In der "Bones"-Episode #12.08 Die Frau und die Verzweiflung lässt ein kürzlicher Verlust ein Zerwürfnis zwischen Brennan und Booth entstehen, da sie beide auf unterschiedliche Art und Weise mit ihrer Trauer umgehen. Währenddessen schaut eine alte Flamme (Eddie McClintock) aus Brennans Vergangenheit zu Besuch vorbei.

Foto: David Boreanaz, Bones - Copyright: 2017 Fox Broadcasting Co.; Patrick McElhenney/FOX
David Boreanaz, Bones
© 2017 Fox Broadcasting Co.; Patrick McElhenney/FOX

Zuhause wird Brennan überall an Max erinnert. Booth erkennt, wie hart sie der Verlust von Max getroffen hat und versucht ihr beizustehen. Doch Brennan blockt ihn ab und versucht nichts an sich heranzulassen. Dabei kommt ihr der Fall gerade recht.

Im Jeffersonian Institute arbeiten Camille, Hodgins und Clark an ihrem aktuellen Mordopfer, einer jungen Frau, die an der kanadischen Küste angespült wurde und eine Schusswunde in der Brust hat. Kurz darauf kann Aubrey herausfinden, dass das Opfer, Sarah, eine Studentin war, die in der letzten Zeit alleine wandern gegangen ist. Aubrey erkundigt sich bei Booth nach Brennan, doch der lenkt schnell vom Thema ab und meint nur, dass Brennan um einiges mehr einstecken kann, als man meint. Daraufhin versucht Aubrey, Booth klarzumachen, dass er keine Schuld an Max' Tod hat, doch der ist davon nicht überzeugt.

Als Brennan in Angelas Büro auftaucht, umarmt die ihre Freundin erst einmal. Dann möchte sich Brennan wieder auf den Fall konzentrieren. Doch gerade als sie Angela nach einem Beweisstück fragt, taucht plötzlich Cam mit Tim Sullivan im Schlepptau auf. Brennan ist total überrascht ihren Ex nach so vielen Jahren auf einmal wieder vor sich zu haben und die beiden umarmen sich etwas unsicher. Angela und Cam verlassen den Raum, um den beiden etwas Privatsphäre zu geben. Draußen treffen sie auf Clark, der nachfragt, wer der Mann ist, worauf Angela nur meint, dass Sully der einzige Mann außer Booth war, der jemals eine Chance bei Brennan gehabt hat.

Brennan und Sully haben sich inzwischen zusammengesetzt und tauschen sich über ihre Leben aus. Dabei stellt sich heraus, dass Sully deshalb da ist, weil er davon gehört hat, was mit Max passiert ist und nach Brennan schauen wollte. Der Rest des Teams arbeitet weiter an dem Fall, auch wenn Sullys Auftauchen das Hauptgesprächsthema ist. Clark gefällt das Timing überhaupt nicht, nachdem Brennan gerade durch den Tod ihres Vaters sowieso schon ziemlich verletzlich ist. Doch Hodgins ist sich sicher, dass Sully nicht der Typ ist, der so etwas ausnützen würde.

Inzwischen hat Sully Brennan zum FBI begleitet, wo er Booth und ihr gerade erzählt, dass er jetzt Sandwichs zubereitet. Da die jetzt aber wieder weiter an dem Fall arbeiten müssen, organisiert Sully ein Abendessen mit Brennan, was Booth und Aubrey etwas merkwürdig vorkommt. Brennan und Booth sprechen daraufhin mit der Schwester des Opfers. Die kann ihnen erzählen, dass ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, als Sarah acht Jahre alt war und sie seitdem bei ihrer Großmutter gelebt hat. Als die vor wenigen Monaten gestorben ist, war das ein weiterer harter Schlag für Sarah, die sich daraufhin entschlossen hat, eine Wanderung zu unternehmen. Tatsächlich erkennt die Schwester auch das Bild, das Sarah bei sich getragen hat. Angela kann dadurch herausfinden, dass es Sarahs Großmutter war, die dieses Bild gemalt hat.

In Booths Büro berichtet Brennan ihm gerade davon, dass Sarah einen Tierknochen bei sich hatte. Inzwischen hat sich die kanadische Polizei dazu bereit erklärt, mit dem FBI in diesem Fall zusammenzuarbeiten. Deswegen müsste Booth als Leiter im Fall jetzt eigentlich nach Kanada reisen, doch er möchte Brennan nicht alleine lassen. Aber Brennan versichert ihm, dass sie sowieso lieber ein paar Tage alleine wäre und bittet Booth zu gehen, der zögernd zustimmt.

Im Labor konnte Clark den Tierknochen zuordnen. Es handelt sich um eine altertümliche Nadel, die besonders von Wikingern zum Nähen verwendet wurde. Nun vermuten er, Cam und Hodgins, dass Sarah womöglich historisch wertvolle Artefakte der Wikinger gefunden hat und sie dafür umgebracht wurde. 

Unterdessen sind Booth und Aubrey in Kanada angekommen. Dort werden sie von der Polizistin Gilda Sandling begrüßt, die ihnen bei ihren Ermittlungen helfen möchte. Derweil erlaubt Brennan es Clark, Nachforschungen über die Wikinger anzustellen, solange es dem Fall nicht im Wege steht, was diesen unglaublich freut. 

Inzwischen trifft sich Aubrey mit Gretchen Crockett, bei der Sarah gewohnt hatte. Die erinnert sich daran, dass Sarah sich mit einem Mann gestritten hat. Booth und Sandling machen sich gleich auf den Weg zu dem Mann, Adam Hitchcock, dessen Vater ein vermögender Bauunternehmer ist. Während des Gesprächs konfrontiert Booth Hitchcock damit, dass er mehrere Anklagen nur durch das Geld seines Vaters ablenken konnte, doch Sandling hält ihn auf, bevor er unfreundlich werden kann, da Hitchcock sehr wichtig für ihre Region ist. 

Am Abend sitzen Brennan und Sully beim Abendessen zusammen. Als er sie nach ihrem Vater fragt, erzählt Brennan von ihrer komplizierten Beziehung. Sobald ihr die Tränen kommen, wundert sie sich, warum sie mit Sully über all das reden kann, aber nicht mit Booth, obwohl der doch der zentrale Punkt in ihrem Leben ist. Doch Sully meint nur, dass Trauer verrückte Dinge mit einem macht. Dabei kommen sie darauf zu sprechen, warum Sully damals einfach weggesegelt und nie wieder zurückgekommen ist. Sully wusste tief in seinem Inneren, dass Brennan sich immer für Booth entscheiden würde und wollte sich deswegen die Konfrontation ersparen. 

Während Clark und Hodgins nach der Wikingersiedlung suchen, die Sarah vermutlich entdeckt hat, kommen Brennan und Cam darauf, dass Sarah nicht erschossen, sondern von einem Pfeil getroffen wurde. Parallel dazu findet Hodgins heraus, dass das Opfer, nachdem auf sie geschossen wurde, wohl eine Klippe hinunter auf Steine gefallen ist, bevor sie dann von der Strömung fortgetragen wurde.

Aubrey möchte unterdessen einen Laden für Jagdzubehör aufsuchen, um herauszufinden, wem die Tatwaffe gehören könnte. Als er sieht, dass sich Booth immer och wegen Brennan Sorgen macht, versichert er ihm, dass die beiden das durchstehen werden, wofür sich Booth bedankt.

Derweil hat Angela weiter nach Sarahs Großmutter geforscht. Wie sich herausstellt, hat die in ihrer Kindheit in Kanada gelebt. Anscheinend wollte Sarah sich nicht auf die Suche nach Wikingern machen, sondern der Vergangenheit ihrer Großmutter nachgehen.

Im Jagdladen können die Verkäufer Aubrey und Sandling zwar nicht mit Sarah weiterhelfen, dafür erinnert sich der Besitzer aber daran, Hitchcock einen Bogen verkauft zu haben. Außerdem erkennt er die Landschaft auf dem Bild wieder, das Sarah bei sich trug. Es gehört zu dem alten Familienbesitz der Familie der Großmutter, den Andreassens. Anscheinend hatte Hitchcock geplant, diesen das Land abzukaufen. Als sie das Grundstück betreten, sehen sie einen Mann beim Bogenschießen. Booth kündigt sich gerade an, als der Mann plötzlich einen Pfeil abschießt, der kurz vor Booths Füßen in den Boden schlägt. Wie sich herausstellt hat der Mann, Doug Andreassen, gedacht, dass sie für Hitchcock arbeiten würden, der sie schon länger belästigt. Als die Frau von Andreassen hinzukommt, erkennt sie das Foto von Sarah wieder, das Sandling in der Hand hält.

Inzwischen nutzt Angela einen privaten Moment im Labor und spricht Brennan auf ihre Situation mit Booth an. Die weiß nicht, ob sie mit ihm über Max reden möchte, da sie befürchtet, dass sie sich sonst nur Sorgen um ihn machen müsste. Sie fürchtet, dass Booth sich schuldig fühlt, für das was passiert ist und weiß nicht, wie sie ihm klarmachen soll, dass sie nicht findet, dass er irgendeine Schuld an dem Ganzen hat. 

Derweil erzählt Lucy Andreassen Aubrey und Sandling, dass sie Sarah kennengelernt hat, als die sich in der Stadt Fragen über das Bild gestellt hat. Sie hat die junge Frau mit nach Hause genommen, um ihr die Klippe zu zeigen. Dabei haben sie festgestellt, dass deren Großmutter und ihre Mutter einander wohl gekannt haben müssen. 

Etwas später haben Booth und Aubrey den Tatort gefunden. Anhand von Blutspuren können sie erkennen, dass Sarah an einem Ort erschossen und erst danach vom Mörder die Klippe hinuntergeworfen wurde. Als Sandling ein Paket mit Fingerabdrücken findet, sind sie sich sicher, dass sie ihren Mörder überführen können.

Währenddessen sind Clark und Hodgins in Aufruhr, nachdem sie auf einem von Angelas Satellitenbildern eine Struktur erkennen konnten, die darauf schließen lässt, dass sich an dieser Stelle eine Wikingersiedlung befunden hat. Clark möchte nun sofort ein Wissenschaftsteam dorthin schicken. Parallel dazu haben Booth und Aubrey die potentielle Mörderin gefunden: die Mitarbeiterin im Jagdgeschäft Kathleen Tobine. Die behauptet, dass sie illegal jagen war und dabei Sarah versehentlich erschossen hat. Doch weder Booth noch Brennan glauben ihr, da Brennan anhand der Tatortbilder erkennen konnte, dass das Opfer von zwei Personen mit Schwung über den Klippenrand geworfen wurde. Als Booth und Aubrey nochmal mit Kathleen reden, gesteht sie schließlich die Wahrheit. Sie war mit Adam Hitchcock Karibus jagen. Als der dabei aus Versehen Sarah erschossen hat, hat er Kathleen davon überzeugt, dass niemand glauben würde, dass das ein Unfall war, nachdem er die Nacht zuvor mit ihr gesehen wurde. Deswegen haben die beiden die Leiche entsorgt.

Im Jeffersonian Institute verabschiedet sich Sully von Brennan. Währenddessen sitzt der Rest des Teams zusammen und feiert den gelungenen Fall. Zusätzlich dazu hat Clark die Genehmigung für eine Ausgrabung auf dem Land der Andreassens bekommen und Cam konnte bestätigen, dass Sarahs Großmutter und Lucy Andreassens Mutter nicht nur miteinander verwandt waren, sondern auch noch von Wikingern abstammen, was alle sehr beeindruckend finden.

Als Booth wieder nach Hause kommt, wartet Brennan schon auf ihn. Die beiden umarmen sich und freuen sich, wieder zusammen zu sein. Brennan macht Booth klar, dass Sully deswegen nur für sie wichtig ist, weil sie erst durch ihn bereit dafür war, eine richtige Beziehung mit Booth einzugehen und ihr jetziges Leben so zu genießen, wie sie es tut.

Auf Max' Beerdigung liest Brennan den Nachruf vor. Sie erzählt von dem Himmel aus der nordischen Sage, Walhalla, und wie nur die mutigsten Krieger dorthin gelangen. Brennan kann sich gut vorstellen, dass Max, der sich für ihre Kinder geopfert hat, dort einen Platz bekommen hätte. Trotzdem war es noch viel mutiger von ihm, als er vor zehn Jahren wieder zurück in Brennans Leben kam und alles dafür getan hat, damit sie ihm wieder vertrauen konnte. Brennan ist für immer dankbar, einen Vater gehabt zu haben, der sie so sehr geliebt hat.

Denise D. - myFanbase


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