Episode: #2.03 Haus der Schuld

Melinda besucht ein Ehepaar, das Probleme mit ihrem Haus hat. Dort bemerkt sie den Geist einer Sechsjährigen, die ihm Swimmingpool ertrunken ist. Melinda versucht der Familie des Mädchen bei der Verarbeitung der Geschehnisse zu helfen.

Foto: Copyright: 2006 Touchstone Television. All rights reserved. No Archive. No Resale./Monty Brinton
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Delia hilft gerade Melinda im Laden, als ein Paar hereinkommt, dem sie ein Haus verkauft hat. Beide berichten über seltsame Vorgänge in ihrem neuen Haus und Melinda bemerkt im Laden den Geist eines kleinen Mädchens, das wütend sagt, dass die zwei verschwinden sollen.

Melinda bietet daraufhin an, Delia, die in dem Haus nach dem Rechten schauen will, zu begleiten. Bei der gemeinsamen Begutachtung des Hauses scheint alles zunächst normal zu sein. Melinda unterhält sich mit Amy, der neuen Besitzerin des Hauses. Sie sprechen auch über persönliche Themen wie Familie und Kinder, als der Swimmingpool im Garten ein Eigenleben bekommt. Melinda sieht am Rand des Beckens den Geist des kleinen Mädchens wieder.

Am Abend sind Melinda und Jim bei Amy und ihrem Mann, Jordan, zum Essen eingeladen. Bevor Melinda und Jim allerdings aufbrechen können, hat Melinda einige Mühen, sich zu entscheiden, was sie anziehen soll. Bei dieser Gelegenheit erzählt sie Jim von dem Geist des kleinen Mädchens.

Beim Abendessen in dem Geisterhaus spukt der Geist des kleinen Mädchens umher. Sie dreht die Musik laut auf und lässt das Wasser in der Küche aus allen Leitungen laufen. Alle sollten verschwinden. Ihre Mutter habe sich gerade im oberen Stock schlafen gelegt und die Menschen im Haus seien zu laut. Als Melinda ihr sagt, dass das nicht stimmt, wird die Kleine wütend. Vor dem Haus linst ein kleiner Junge durch die Eingangstür. Nachdem er von Melinda und den anderen bemerkt wird, hastet er eilig auf seinem Fahrrad davon.

Zurück in ihrem eigenen Haus nimmt Melinda ein Bad und wird plötzlich von dem Geist des kleinen Mädchens unter Wasser gedrückt. Erneut schreit die Kleine, Melinda solle verschwinden.

Nach diesem Vorfall recherchiert Melinda die Geschichte des Hauses. Der Name des kleinen Mädchens war Emily Morson. Sie ist damals im Pool ertrunken, während ihre Mutter und ihr älterer Bruder sie unbeaufsichtigt gelassen hatten.

Im Laden von Melinda lernen sich Delia und Jim kennen. Unter dem Vorwand, dass Jim doch einmal die Rohrleitungen in dem Haus von Jordan und Amy überprüfen könnte, kann Melinda einen erneuten Besuch im Geisterhaus erreichen.

Melinda begleitet Jim in das Haus. Dort begegnet sie wieder dem kleinen Mädchen. Melinda kann ihr beweisen, dass ihre Mutter nicht mehr in dem Haus ist.

Nachdem Melinda von Amy die Namen der Vorbesitzer des Hauses in Erfahrung bringen konnte, sucht sie Angela, die Mutter von Emily, auf. Die Frau glaubt fest daran, dass ihre Emily ihren Frieden gefunden habe. Melinda, die ihr das Gegenteil erzählt, setzt sie kurzer Hand vor die Tür.

Jake, der ältere Bruder von Emily, hat das Gespräch mit seiner Mutter verfolgt und glaubt Melinda. Er erzählt ihr, dass er seine Schwester nach dem Unfall aufstehen sehen hat, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt schon tot gewesen war. Melinda erfährt von Jake, dass der Vater nach dem Tod von Emily weggezogen sei und eine neue Familie habe. Jake ist sehr daran gelegen, noch einmal mit Emily reden zu können, weil er sich unbedingt bei ihr entschuldigen möchte. Als Melinda wissen möchte, wofür er sich entschuldigen will, fährt Jake auf seinem Fahrrad davon. Derweil ereignen sich im Haus von Amy und Jordan wiederum seltsame Vorgänge, was Amy und Jordan dazu bringt, in ein Hotel zu flüchten.

Aufgrund der vielen Unannehmlichkeiten möchte Delia im Laden von Melinda ein kleines Geschenk kaufen. Melinda bemerkt Jake vor dem Laden, der nun unbedingt zu seiner Schwester möchte.

Auf dem Weg zum Geisterhaus erzählt Jake von dem Tag, an dem Emily starb. Seine Mutter habe geschlafen und er sollte eigentlich auf seine Schwester aufpassen. Allerdings habe er sich lieber mit Videospielen beschäftigt. Sein Vater hatte da bereits die Absicht, die Familie zu verlassen, deswegen sei seine Mutter an diesem Tag so verstört gewesen. Als er Emily damals im Pool gefunden habe, sei alles zu spät gewesen.

Im Haus werden Melinda und Jake freudig von Emily empfangen. In dem anschließendem Gespräch, in dem Melinda der Kleinen klar macht, dass sie tot ist, stellt sich der Grund für Emilys Anwesenheit heraus. Sie wartet immer noch darauf, dass ihr Vater endlich nach Hause kommt und ihr wie gewohnt eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest. Jake hingegen leidet unter starken Schuldgefühlen. Er glaubt, wenn es ihm gelungen wäre, seine Schwester zu retten, wäre sein Vater zur Familie zurückgekehrt. Amy platzt in die Szene und ist ärgerlich, dass Melinda und Jake ohne ihre Erlaubnis im Haus sind.

Jim ist indes nicht sonderlich begeistert von Melindas Einsatz. Nichtsdestotrotz sucht Melinda am nächsten Tag Jakes Vater auf. Dieser zeigt sich für Melindas Schilderungen nicht gerade zugänglich. Melinda drängt auf eine Aussprache zwischen Vater und Sohn. Wütend berichtet der Mann, dass er seinem Sohn unbewusst sehr wohl die Schuld am Tod seiner Tochter gibt. Er und Jake hätten einen "Code" für Notfälle gehabt. Jake hätte ihm eine SMS schreiben sollen, was er jedoch nicht getan habe. Weil Melinda das alles aber nichts anginge, bricht er das Gespräch mit ihr an dieser Stelle ab.

Amy und Jordan wollen das Haus nun verkaufen. Melinda bittet Delia daraufhin um eine letzte Chance, alles zu regeln. Mit viel Mühe kann Melinda Emilys Eltern und Jake zu einer letzten Aussprache in das Geisterhaus bewegen. Es dauert nicht lange und Emily erscheint. Sie will mit ihrem Vater sprechen. Dieser ist anfänglich ungläubig. Als Melinda aber den Spitznamen, den er für seine kleine Tochter hatte, wiedergeben kann, legt er seine Skepsis ab. Emily kann sich jetzt an alles erinnern. Jake sei zu ihr ins Wasser gesprungen und habe alles ihm Mögliche getan, um sie zu retten. Doch sie habe sich so festgeklammert, dass ihr Bruder beinahe selbst ertrunken wäre.

Nachdem die tatsächlichen Umstände aufgeklärt sind, entschuldigt sich Emilys Vater bei seinen Kindern und seiner Ex-Frau. Ganz in Emilys Sinne versichert er Jake nun auch, dass er keine Schuld am Tod seiner Schwester trage.

Emily weiß noch genau, an welcher Stelle ihr Vater die Gute-Nacht-Geschichte beim letzten Mal beendet hatte. Nachdem ihr Vater ihr die Geschichte zu Ende vorgelesen hat, ist sie überglücklich. Im Licht sieht sie ihre Großmutter warten und verabschiedet sich im sicheren Bewusstsein, dass es ihr auf der anderen Seite gefallen wird. Ihrem Bruder gibt sie einen Abschiedskuss auf die Wange, was dieser spüren kann. Auch Emilys Vater ist sich sicher, dass Emily nun glücklich ist.

Nach der Aussprache zwischen Emily und ihrer Familie ist Ruhe in das Haus eingekehrt. Amy und Jordan feiern daher eine kleine Einweihungsparty und Amy berichtet Melinda, dass nun alles im Haus sehr friedvoll sei.

Anne L. - myFanbase


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