Episode: #11.02 Dieses Leben, jenes Leben

In der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #11.02 Dieses Leben, jenes Leben wendet sich ein alter Freund auf unglaubliche Weise an Scully (Gillian Anderson) und Mulder (David Duchovny) und offenbart ein Geheimnis.

Foto: David Duchovny & Gillian Anderson, Akte X - Copyright: 2017 Fox Broadcasting Co.; Shane Harvey/FOX
David Duchovny & Gillian Anderson, Akte X
© 2017 Fox Broadcasting Co.; Shane Harvey/FOX

Ein paar Männer fahren Auto und hören laut Musik. Der Fahrer hat eine Maske auf. Scully und Mulder sind derweil auf der Couch eingeschlafen, als auf dem Handy Langly versucht, Kontakt aufzunehmen. Scully erwacht, weckt Mulder und sie hören die Nachricht von Langly, der sagt, dass sie, wer er tot sei, wüssten, dass er es wisse. Scully und Mulder verstehen nicht, worum es geht, bemerken aber vor ihrem Fenster, Schatten und Geräusche. Als sich jemand an der Tür zu schaffen macht, reagieren sie schnell. Es kommt zu einer Schießerei, bei der Mulder und Scully als Sieger hervorgehen. Einer der Männer kann mit dem Auto aber wieder fliehen. Auf dem Handy läuft derweil immer wieder die Nachricht von Langly, der fragt, ob er tot sei. Wem dem so sei, wüssten sie, dass er es weiß.

Scully meldet den Vorfall und gibt ihre Adresse durch, während Mulder sich ein bisschen umschaut. Er fragt sich, ob Langly tatsächlich noch leben könnte, doch Scully schließt das aus, gibt aber auch zu, die Leiche nie gesehen zu haben. Mulder meint, dass die Nachricht von Langly und der Angriff auf sie miteinander in Verbindung stehen müssen. Er versucht auch zu verstehen, was Langly gesagt hat. Sie bemerken Lichter und wundern sich, dass die Polizei so schnell kommt. Sie ziehen ihre Waffen und gehen in Position, als das Telefon klingelt. Mulder weist Scully an, nicht ranzugehen, damit sie ihre Position im Haus nicht herausfinden können. Mulder ruft dann zu den draußen stehenden Wage, dass sie sich identifizieren sollen. Sie selbst seien Bundesagenten und bewaffnet. Man ruft ihm zu, dass sie ihre Waffen niederlegen sollen. Derweil ruft derweil Skinner an, den sie seit Wochen nicht mehr gesprochen haben. Dieser sagt ihr, dass er ihnen jetzt im Moment nicht helfen könne und sie sich ergeben sollten. Mulder diskutiert derweil noch und verlangt eine Identifizierung, doch das sehen sie gar nicht ein. Sie stürmen das Haus und Mulder eröffnet wie angekündigt das Feuer. Sie könne zwei Männer ausschalten, doch es sind zu viele. Mulder und Scully werden überwältigt. Der Kommandant kommt herein und will wissen, wo Mulders Telefon sei. Er gibt seinen Leuten Anweisung, es zu suchen. Zudem erwähnt er, dass es so viel einfacher gewesen wäre, wenn die Amerikaner einfach akzeptiert hätten, den kalten Krieg zu verlieren. Er gibt noch Befehle auf russisch und macht deutlich, dass Mulder und Scully getötet werden können, wenn sie das Telefon gefunden haben. Sie finden das Telefon mit der Nachricht von Langly. Mulder und Scully können den Moment nutzen und in den Wald fliehen. Dort werden sie von Skinner gefunden, der erklärt, dass er ein großes Risiko eingegangen ist, hier zu sein. Er erklärt, dass die Gruppe ein privates Unternehmen (Purlieu Service) sei, welches den Sitz in Moskau hat, und von ganz oben beauftragt wurde und daher über dem FBI stehe. Skinner meint, dass sie Mulder und Scully eigentlich nur befragen sollten. Er will, dass die Agenten mit ihm kommen, doch sie zögern. Skinner gibt ihnen Geld. Scully fragt, ob Langly noch lebe, worauf dieser antwortet, dass er in Arlington begraben sei. Die russische Gruppe will Mulders Handy hacken, weil sie wissen wollen, wie Mulder kontaktiert werden konnte, doch das Handy legt sich durch den Versuch selbst lahm.

Scully und Mulder sind in Arlinton und schauen sie die Gräber der Lone Gunmen an. Mulder fällt auf, dass Langlys Geburtsdatum falsch sei. Sie schauen auch noch mal auf die anderen Grabsteine und stellen fest, dass die Daten Todestage von drei Präsidenten sind, und zwar vom 32., 34., und 35. Präsidenten. Da die 33 fehlt, versuchen sie, drei Gräber weiter etwas zu finden. Mulder stößt dadurch auf das Grab von Deep Throat und vermutet einen Hinweis. Scully hält das für seltsam, weil die Lone Gunmen acht Jahre später beerdigt wurden und nicht mal wissen konnten, dass sie in Arlington liegen werden. Mulder entdeckt, dass das Kreuz auf dem Grabstein anders aussieht, kann es entnehmen und findet dahinter eine Medaille mit einem QR-Code dahinter. Ohne Handy kann er aber nichts damit anfangen. Derweil hat sein der Mann, der zuvor fliehen konnte, genähert. Scully entdeckt ihn, sodass sie rechtzeitig in Deckung gehen können, als er das Feuer eröffnet. Sie können die Überzahl und die Dunkelheit nutzen, und ihren Angreifer überwältigen. Dieser bleibt schwer verwundet am Boden liegen, während Mulder und Scully fliehen.

Scully und Mulder sind in einem Internetcafe und scannen den QR-Code. Dahinter verbirgt sich ein Video, dass ein Gebäude in New York zeigt, in dem die NSA geheime Programme durchführt. Mulder habe schon Anfang der 90er Jahre eine X-Akte dazu angelegt. Scully macht deutlich, dass sie im Moment allerdings nicht an diese Akte heran kommen.

Skinner wird im Parkhaus von Mulder und Scully überrascht. Er erklärt, dass durch die vielen verschiedenen Geheimdienste und privaten Unternehmen (Purlieu) alles so viel komplizierter geworden sei. Scully meint, dass sie seine Hilfe brauchen, auch wenn sie ihm nicht trauen. Sie wollen an die X-Akten. Skinner willigt ein und erklärt, dass dies gar nicht so kompliziert sei. Wenig später sind sie bei ihm und klicken sich durch die X-Akten. Skinner erklärt, dass ein privates Unternehmen die X-Akten digitalisiert habe, damit alle Behörden darauf zugreifen können. Allerdings war dieses Unternehmen das russische, das nun hinter Mulder und Scully her ist. Sie wollen wissen, ob Skinner mit ihnen zusammen arbeite und warum sie nicht informiert worden, als man die X-Akten wieder öffnet. Skinner verteidigt sich, erklärt, dass Mulder und Scully nicht auffindbar waren, er nie wusste, ob sie wieder kommen und die Akten zu wichtig waren, als dass sie im Keller vergammeln könnten. Was dort drin steht, gehöre allen. Mulder setzt sich an den Computer. Skinner steht auf und erhält einen Anruf. Mulder sucht in den Akten nach dem Gebäude, findet aber nichts, Auch Langly ist nicht in den X.Akten zu finden, was Mulder äußerst merkwürdig findet. Er klickt sich über Frohike ein bisschen durch und sie finden ein paar Hinweise, die schließlich zu einem Foto von einer Karah Hamby führen, eine Mathematikprofessorin. Sie schließen die Ordner wieder, bevor Skinner etwas sieht. Dieser erklärt, dass man die Jagd auf Mulder und Skinner erst mal einstelle, dass Weiße Haus auf das FBI aber nicht gut zu sprechen sei.

Mulder und Scully besuchen die Vorlesung von Karah Hamby und gehen im Anschluss zu ihr. Sie zeigen ihr die Medaille mit dem QR-Code, wodurch ihr sofort bewusst wird, worum es geht. Sie erklärt Mulder und Scully, dass sie verschwinden sollten, weil Purlieu sie beobachte. Dann erklärt sie ihnen, dass man sich vor 15 Jahren an Langly und sie gewendet habe. Es ging darum, dass man für immer leben könne, indem man ein digitales Abbild seines Gehirns mache, welches in einer virtuellen Realität weiter existieren könne, nachdem man in der echten Welt gestorben ist. Dadurch könne man seine Arbeit nach dem Tode fortsetzen. Dass sich Langly gemeldet habe, müsse bedeuten, dass das Leben in der Simulation nicht so verlaufe, wie es versprochen wurde. Sie hatten sich deshalb schon überlegt, wie das Gehirn herausfinden könne, dass es in einer Simulation steckt, indem Personen oder Gegenstände nicht voll laden. Langly scheint einen Weg gefunden zu haben und aus der Erinnerung, dass Mulder an den X-Akten arbeitet, Kontakt zu ihm aufgenommen habe. Mulder will wissen, wie man ihm helfen könne. Karah erklärt, dass es ohne das Handy schwierig sei, aber sie habe noch ein altes Telefon, mit dem es auch gehen könne. Sie schreibt auf, was Mulder und Scully tun müssten. Derweil hat sich ihr Angreifer wieder herangeschlichen und erschießt Karah, bevor Scully den Angreifer nun endgültig töten kann.

Mulder und Scully sitzen in einer Bar, in der Mulder versucht, die Schritte von Karah Hamby durchzuführen. Er ist erfolgreich und kann mit Langly in Kontakt treten., Dieser erklärt zunächst, dass die Simulation toll sei, weil er machen könne, was er wolle. Dann aber erklärt er, dass Mulder alles zerstören müsse. Man sei nicht frei, alles sei nur eine Lüge und jeder sei unglücklich. Er müsse zu dem NSA-Gebäude in New York und alles runterfahren.

Scully und Mulder fahren mit dem Bus nach New York und Mulder erzählt ihr alles, was er über das Gebäude wisse, auch das Langly glaubt, dass es einen Tunnel gebe, der das Gebäude mit einem FBI-Gebäude ein paar Blöcke entfernt, verbinde. Scully meldet sich in diesem Gebäude, erklärt, dass Mulder ein Gefangener sei und sie durch den Tunnel zur NSA müssten. Man gewährt ihnen Zugang. Kurze Zeit später sind sie im Gebäude und machen sich auf die Suche nach dem Computerservern mit der Simulation. Im Treppenhaus werden sie aber schließlich entdeckt. Mulder kann die Russen aufhalten, sodass Scully fliehen kann.

Der Kommandant bringt Mulder in einen Raum, wo er sich Erika Price gegenüber wieder findet, die ihm erklärt, dass sie beeindruckt von seinem Überlebenswillen sei, er aber noch nicht die Frage nach seinem Vater geklärt habe. Sie erzählt außerdem, dass Mulder die Sicht auf die Dinge ändern müsse. Die Welt, wie sie jetzt ist, werde untergehen. Die Computersimulation sei der einzige Weg um den Fortbestand der Menschheit zu sichern. Mulder fragt, ob er, wenn er seinen Vater tötet, dann auch in die Simulation könne und Scully ebenso. Erika Price erklärt, dass sie nicht sie sein werden. Außerdem sei es schon über das Telefon möglich, Teile des Gehirns hochzuladen, wenn man telefoniere. Mulder fragt, wo man dann eine Wahl habe. Ihm wird geantwortet, dass man sein Telefon nicht benutzen müsse. Während Scully sich weiter vorarbeitet, fragt Mulder, ob er den Server mit der Simulation sehen könne, weil er Gott nicht näher sein könne.

Mulder wird von Kommandant zum Server geführt. Als dieser die Tür öffnet, erkennt Mulder, dass Scully in der Näher ist. Er greift daher den Kommandanten an und sie überwältigen ihn. Scully geht in den Serverraum und fährt die Systeme runter, während Mulder sich noch mal mit seinem Gegner auseinander setzen muss, aber die Oberhand behält und sogar sein Handy zurück holt. Sie wollen ihn schließlich zum FBI bringen, ein Team holen und dann zurück kommen. Als sie aber zurück sind, ist Erika Price ebenso verschwunden wie der Server und alle weiteren Beweise.

Mulder und Scully komme wieder nach Hause und finden ihre durchwühlte Wohnung vor. Sie setzen sich erschöpft auf die Couch. Plötzlich geht Mulders Handy an. Es ist Langly, der erklärt, dass sie nun alles wissen und Mulder das Backup zerstören müsse. Dann unterbricht die Verbindung. Wenig später ist der Mann, der Scully und Mulder immer wieder angegriffen hatte, zu sehen.

Emil Groth – myFanbase


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