Episode: #2.11 Die Katzenkralle

Melinda Gordon (Jennifer Love Hewitt) besucht in der "Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits"-Episode #2.11 Die Katzenkralle an der Universität das botanische Labor und erlebt dort plötzlich telekinetische Erfahrungen. Dabei scheint eine seltene Pflanze aus Peru eine besondere Rolle zu spielen. Sie lernt eine Frau kennen, die an tiefen Schuldgefühlen leidet. Nun ist es an Melinda ihr zu helfen.

Jim und Melinda kommen abends zurück in ihr Haus, in welchem fast tropisches Klima zu herrschen scheint. Als Melinda in ihrem Schlafzimmer das Licht einschalten will, kommt ihr eine blutige Hand zuvor und plötzlich findet sie sich im Urwald wieder. Hektisch läuft sie in ihrer Vision durch den Dschungel und sieht eine Gestalt am Boden liegen. Erst wirkt die Gestalt maskenartig, dann aber zeigt sich das Gesicht eines Mannes, aus dessen Mund ein Blutschwall strömt. Erschrocken kommt Melinda wieder zur Besinnung.

Derweil hat Delia neue Antiquitäten in Kommission genommen. Unter den Sachen befindet sich u.a. ein schwarzer Hut, der Melinda an Romano und Andrea erinnert.

Melinda sucht Hilfe bei Professor Payne, welcher ihr Anliegen jedoch zunächst ins Lächerliche zieht. Während des Gesprächs mit Professor Payne fällt Melindas Blick auf eine antike Holzfigur. Professor Payne erläutert, dass es sich dabei um eine rituelle Figur handele, die für Heilungszeremonien eingesetzt worden sei. Sei die Figur bei einem Heilungsritual umgefallen, habe dies bedeutet, dass der Tod bevorstehe. Professor Payne erzählt auch von seinem Forschungsaufenthalt in Peru, während er mit Melinda durch die Gänge der Universität läuft. Plötzlich erscheint erneut der Geist aus dem Dschungel neben Melinda und diese findet sich wiederum in einem unwirklichen Szenario wieder. Sie läuft abermals hektisch durch den Urwald und verletzt sich dieses Mal an einer Pflanze. Dann fällt sie zu Boden und droht von einer überlebensgroßen Holzfigur erschlagen zu werden. Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie am Boden und sieht sich mit vielen neugierige Blicken von Studenten konfrontiert.

Nachdem der Geist auch in der Universität in Erscheinung getreten ist, vermutet Melinda, dass er sich an Professor Payne gehängt haben könnte. Bei ihren Recherchen im Internet findet Melinda tatsächlich den Ort in Peru, in welchem sie sich in ihren Visionen befunden hatte. Auch erkennt sie die Pflanze, an welcher sie sich verletzt hatte. Es ist die Katzenkralle. Ebenso stößt Melinda auf eine Wissenschaftlerin namens Dr. Penn Gorgan, die sich der Erforschung der Pflanze verschrieben und bereits vielversprechende Forschungsergebnisse erzielt hat.

Wenig später nimmt Melinda an einem Vortrag von Dr. Grogan teil, im Rahmen dessen auch ein Bild der Forschungsgruppe in Peru zu sehen ist. Auf dem Foto ist auch der Mann zu sehen, der sich Melinda als Geist gezeigt hat. Der Mann steigt aus dem Bild und sprengt buchstäblich den gesamten Vortrag. Dr. Grogan bricht die Vorlesung ab. Vergeblich versucht Melinda noch, mit ihr zu reden.

Wie sich herausstellt ist Professor Payne ein Freund von Dr. Grogan. Er berichtet Melinda, dass er auch mit deren Lebensgefährten, Dr. Martin Schaer, befreundet war. Penn und Martin seien beide gemeinsam in Peru auf Expedition gewesen. Martin, der selbst ein erfolgreicher Wissenschaftler war, sei jedoch bei der Expedition ums Leben gekommen.

In seinem Büro will Professor Payne Melinda ein Buch von der Katzenkralle zeigen. Seltsamerweise ist das Buch jedoch zunächst verschwunden. Als Professor Payne aber wenig später in sein Büro zurück kommt, steht das Buch wieder an seiner alten Stelle. Während Payne an seinem Schreibtisch in dem Buch liest, steht unverhofft die antike Holzfigur vor ihm, die sich zuvor noch im Schrank gegenüber befunden hatte. Professor Payne stellt die Figur zurück in den Schrank. Plötzlich steht auch das Buch über die Katzenkralle wieder im Schrank. Professor Payne dreht sich zu seinem Schreibtisch um und bemerkt erschrocken, dass wiederum die antike Holzfigur auf seinem Schreibtisch umgekippt liegt.

Professor Payne kämpft derweil offenbar mit privaten Problemen und betrinkt sich zu Hause. Kurz darauf steht er völlig betrunken vor Melindas Tür. Er lallt unaufhörlich und stellt Melinda wegen ihres Geheimnisses zur Rede. Melinda hat ihre Müh und Not, seinen Fragen auszuweichen. Verärgert verlässt Professor Payne das Haus und sagt Melinda, dass er sie nie wieder sehen wolle. Melinda läuft ihm hinterher, da es vor dem Haus laut wird. Professor Payne ist in Rage, er findet seine Autoschlüssel nicht mehr. Hinter ihm erscheint der Geist von Martin, welcher sich kurz seines Körpers bemächtigt und Melinda auffordert, zu Dr. Grogan zu fahren.

Als Melinda und Professor Payne bei Dr. Grogan eintreffen, wankt diese verwirrt umher, aus ihrer Hand fällt ein Rest von Tabletten und sie stammelt immer wieder, dass sie Marty umgebracht habe. Bewusstlos wird sie ins Krankenhaus gebracht.

Melinda fährt Professor Payne anschließend nach Hause. Im Auto gesteht sie ihm ihre Gabe, woraufhin dieser mehr oder weniger gelassen reagiert. Vor der Haustür wird er dann vom Fenster aus offenbar von seiner Frau beobachtet.

Auf der Rückfahrt sitzt plötzlich Marty neben Melinda und sie findet sich alsbald wiederum in einer Dschungel-Vision wieder. In einer Rückblende sieht man ihn und Dr. Grogan in Peru, wie sie gerade die Teilnahme an einer traditionellen Heilungszeremonie besprechen.

Vor ihrem Laden wird Melinda von Penn überrascht, welche von ihr Antworten möchte. Penn erzählt, dass sie sich selbst die Schuld an Martins Tod gebe. Sie hätte ihren Freund auf der Wanderung einfach allein gelassen. Sie hätten die Katzenkralle gefunden. Kurz darauf sei Marty zusammengebrochen. Er habe sie aufgefordert zurückzugehen, um Hilfe zu holen. Als sie jedoch mit Hilfe zurückkam, sei er nicht mehr dort gewesen. Erst nach zwei Tagen der Suche habe man Martin dann tot aufgefunden.

Eigentlich hätten Penn und Martin nach ihrer Rückkehr von der Expedition heiraten wollen, nun musste sie jedoch ohne ihn weitermachen. Seitens der Universität habe man ihr alle Erfolge der gemeinsamen Forschung zugeschrieben. Niemand habe mehr Martins Beitrag honoriert. Martin kommt seiner Freundin in diesem Moment zur Seite. Er redet ihr die Schuldgefühle aus. Er sei krank und nicht mehr zu retten gewesen. Als er im Sterben lag, sei er mit seinen Gedanken nur bei ihr gewesen. Er bittet sie daher, die Erinnerung an ihre schöne Zeit aufrechtzuerhalten, mahnt sie jedoch auch, ihr Leben zu genießen. Dann verabschiedet sich Marty ins Licht und bemerkt in Melindas Richtung, dass es Professor Payne nun nicht mehr so leicht fallen würde, zynisch zu sein.

Vor ihrem Haus wird Melinda von Professor Payne erwartet. Als sie ihm Martys letzte Worte mit auf den Weg geben will, zeigt er sich skeptisch und doch einsichtig. Sein Verhalten in der letzten Nacht tut ihm leid. Eine förmliche Entschuldigung verschiebt er jedoch in gewohnt zynischer Art auf später. Er lässt Melinda nachdenklich zurück.

Anne L. - myFanbase


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