Melinda Gordon

Foto: Jennifer Love Hewitt, Ghost Whisperer - Copyright: 2010 ABC Studios and CBS Studios, Inc.
Jennifer Love Hewitt, Ghost Whisperer
© 2010 ABC Studios and CBS Studios, Inc.

Melinda Gordon ist mit dem Rettungssanitäter Jim Clancy verheiratet. Sie ist Teilhaberin des Antiquitätenladens "Same As It Never Was", den sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Andrea Moreno führt, für den sie aber kaum Zeit hat und Andrea ihn die meiste Zeit alleine führt.

Sie wirkt wie jeder andere Mensch, doch sie hat eine besondere Gabe: Sie kann mit den Seelen Verstorbener reden. Diese Gabe hat sie bereits seit ihrer Kindheit und die Gabe befindet sich bereits in der fünften Generation. Auch ihre Großmutter Mary Ann und selbst ihre Mutter Beth besitzen diese Gabe, doch letztere leugnet diese aufgrund einer schlimmen Erfahrung und setzt diese nicht mehr ein. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist nicht das beste, sie haben sich nichts mehr zu sagen. Damals war Beth überfordert und konnte sich nicht mehr um ihre Tochter kümmern, weil sie vor Geister Angst hat im Vergleich zu Melinda und Mary Ann. Seitdem es auf Melindas neunten Geburtstag zu einem Streit zwischen Beth, Großmutter Mary Ann und ihr aufgrund ihrer Gabe kam, die sie alle besitzen, distanziert sich Melinda von jedem Geburtstag. Ihr Vater Tom arbeitete als Staatsanwalt und verließ die Familie, als Melinda noch sehr jung war. Außerdem hat sie einen Halbbruder, Gabriel, der für die dunkle Seite arbeitet, von dem sie allerdings erst später erfährt.

Ihr Ehemann und ihre Freundin Andrea wissen von ihrer Gabe. Melinda vertraute dies Andrea an, weil sie sie für offen hielt und sie der Meinung war, Andrea urteile nicht so schnell über andere Menschen. Melinda und Jim sind vor Kurzem in die Kleinstadt Grandview gezogen. Jim unterstützt sie in jeder Hinsicht bei ihrer Gabe, doch für Melinda ist es neu, jemanden an ihrer Seite zu haben, der sie versteht und beschützen möchte. Dieses Gefühl und diese Geborgenheit sind für sie noch sehr fremd, geben ihr aber Halt.

Melinda und Jim haben eine Katze, Raggles, und einen Geisterhund, Homer. Sie nahm Homer bei sich auf, nachdem sie drei Waisenkinder ins Licht hinüberführte, die den Hund allerdings zurückließen. Es ist anzunehmen, dass Homer noch nicht hinübergehen konnte oder die Kinder ihn bei Melinda lassen wollten. Homer ist Melinda häufig eine Hilfe im Geisterjagen und auch Jim gewöhnt sich schnell daran, dass sie jetzt einen Geisterhund haben, mit dem sie Gassi gehen und Ball spielen.

Von ihrer Großmutter Mary Ann lernte Melinda, wie sie ihre Gabe einsetzen soll und damit umgehen muss. Den Tod ihrer geliebten Grandma hat sie nie überwunden, denn als diese starb, starb auch ein Teil von ihr selbst. Beide waren unzertrennlich - wie Zwillinge. Mary Ann lebte aufgrund eines Schlaganfalles zuletzt in einem Altenheim. Noch dort gab sie Melinda Ratschläge, wie sie Menschen von Geister unterscheidet. Melinda kam von der Schule und fand ihre Grandma tot auf. Die Einzige, die Melinda damals Halt gab und zur Beerdigung ihrer Grandma kam, war ihre damalige Freundin Alexis Fogarty. Doch die Freundschaft setzte Alexis aufs Spiel, indem sie allen Studenten auf dem College von Melindas Gabe erzählte und Melinda daraufhin das College verließ, weil sie das Gespött um ihre Person nicht mehr aushielt.

Bei ihrer Großmutter fühlte sich Melinda am wohlsten. Sie war immer für sie da. Sogar bei Melindas Feldhockeyspielen auf der High School unterstütze sie ihre Enkelin. Nach ihrem Tod verkroch sich Melinda. Erst als ihre Grandma ihr als Geist erscheint und ihr ins Gewissen redet, fängt Melinda wieder zu leben an, obwohl es ihr nicht leicht fällt. Sie verspricht ihrer Grandma, ihre Gabe ihr zu Liebe einzusetzen. Doch die Gabe belastet Melinda immer mehr, sie hat das Gefühl, sie wäre durch sie eingesperrt.

Ihren ersten Geist - ohne Hilfe von ihrer Grandma - sah sie mit acht Jahren, als eine Mitschülerin und Freundin, Sarah Applewhite, nach langer Krankheit starb. Nachdem die Lehrerin den Kindern die Nachricht über den Tod von Sarah mitteilte, erschien Melinda Sarah und sie war der Meinung, Sarah sei gar nicht tot, was sie der Lehrerin und den Mitschülern mitteilte, aber von denen nur ausgelacht wurde. Jahre später sucht Sarah Melinda erneut auf und bittet sie um Hilfe. Aber um ihr zu helfen, muss Melinda zu ihrer Mutter fahren und erfährt, dass Beth sie die letzten Jahre angelogen hat und sie ebenfalls diese Gabe besitzt. Melinda ist über den Vertrauensbruch ihrer Mutter tief enttäuscht, doch das alles hatte auch seinen Vorteil: Sie feiert nach Jahren ihren Geburtstag wieder.

Für Melinda ist es zwar einfach, mit den Geistern zu kommunizieren, jedoch hat sie immer und immer wieder Schwierigkeiten mit den Angehörigen der unerlösten Seelen, da sie Melinda für eine Betrügerin halten, die sich aus dem Leid der Leute Profit schlagen möchte. Hauptsächlich glauben ihr die Hinterbliebenen nicht, dass sie persönlich mit dem Geist des Verstorbenen reden kann. Es kostet sie viel Überredenskunst und Kraft, sie von ihrer Gabe zu überzeugen. Doch nicht nur die Menschen können anstrengend sein, sondern auch die Geister, wenn diese ihre Energien und Gefühle nicht in den Griff bekommen und somit alles noch verschlimmern. Die Geschehnisse lassen Melinda nicht kalt, deshalb versucht ihr Mann Jim immer wieder, ihr den Ballast abzunehmen, doch es gelingt ihm nicht.

Während sie verlorenen Seelen hilft, damit diese einen Abschluss machen, damit sie hinübergehen können, macht Melinda immer häufiger Bekanntschaft mit anderen Geistern, die ihr Gutes, aber auch Böses wollen. So lernte sie ebenfalls den Geist eines Wächters kennen, erkannte ihn allerdings als Geist nicht, sondern nahm an, er sei ein Mensch. Dieser Geist warnte Melinda Monate später über eine dritte Person, dass jemand es auf sie abgesehen hat und sie die Auserwählte sei. Die dunkle Seite hat dagegen immer mehr ein Auge auf Melinda geworfen. Nachdem sie einem Komiker half, in das Licht zu gehen, tauchten zwei dunkle Geister auf: Einer lachte und der andere trug einen Hut. Einige Zeit später spürte Homer den Mann mit dem Hut erneut auf, als Melinda und Jim vor ihrem Haus standen. In diesem Moment wird Melinda bewusst, dass sie von bösen Geistern verfolgt wird, verheimlicht dieses jedoch vor ihrem Ehemann.

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