Episode: #2.09 Der Fluch der Neunten

Melinda besucht ein Konzert und bemerkt, dass der frühere Rockstar Brandon von einem Geist heimgesucht wird. Dabei handelt es sich um dessen Vater, der will, dass sein Sohn mit klassischer Musik sein Geld verdient. Allerdings wird er noch von einem weiteren Geist verfolgt, der eifersüchtig auf Brandons Talent ist.

Foto: Copyright: 2006 Touchstone Television. All rights reserved. No Archive. No Resale./Cliff Lipson
© 2006 Touchstone Television. All rights reserved. No Archive. No Resale./Cliff Lipson

Beim Besuch des Konzerts einer lokalen Band namens "Three Days Greys" amüsiert sich Jim prächtig, wohingegen Melinda sich langweilt. Kurz nach dem Konzert wird ein Mann, der zuvor bedient hatte, auf die Bühne geholt und legt ein spektakuläres Gitarrensolo hin. Jim erkennt den Mann als früheren Gitarristen der nicht mehr bestehenden Band "Crimson Doves." Schnell zeigt sich, dass der Gitarrist von dem Geist eines älteren Mannes heimgesucht wird. Der Geist nennt Melinda die Zahl "10."

Vor dem Club kommt Melinda mit Brendan, dem talentierten Gitarristen der "Crimson Doves" ins Gespräch. Brendan bringt das Thema auf einen Fluch, der auf der Band liege, beendet dann aber schnell das Gespräch. Am Türschild des Clubs wird Melinda dann wiederum auf die Zahl "10" aufmerksam gemacht.

Delias Sohn, Nat, macht der bevorstehende Geburtstag seines verstorbenen Vaters zu schaffen. Wie jedes Jahr versucht er nicht nur diesem Ereignis sondern auch seiner Mutter aus dem Weg zu gehen.

Durch einen von Jim hergestellten Kontakt erfährt Melinda bald, dass Brandon und Jared, der jung verstorbene Sänger der "Crimson Doves", seit ihrer Kindheit beste Freunde waren. Auch erfährt Melinda von Jareds Freundin Sandy, die mit Brandon um Jareds Aufmerksamkeit eiferte. Nach Jareds Tod hatte Brandon den Gesang in der Band übernommen.

Hilfesuchend wendet sich Melinda an Professor Payne. Letzterer hat viel über Flüche in der Popkultur zu berichten. Er kommt dann auf Schallwellen zu sprechen, derer sich die Geister bedienen könnten. Man könnte jedoch einen bestimmten Ton - das "tiefe G" - entgegensetzen, um einen "Geisterschall" zu neutralisieren.

Melinda hat Brandon gebeten, ihr kaputtes Klavier aus dem Antiquitätenladen zu reparieren. Auf die seltsamen Vorgänge beim Konzert angesprochen weicht Brandon aus. Melinda bittet Brandon ihr etwas vorzuspielen. Brandons Klavierspiel ist ebenso imposant wie seine Gitarrenkünste. Sein Spiel lockt den Geist des alten Mannes an. Als die Situation wiederum seltsame Züge annimmt, bittet Melinda Brandon das "tiefe G" zu spielen. Der alte Mann will unbedingt, dass Brandon die "10" spielt. Melinda wird klar, dass es sich bei dem alten Mann um Brandons Vater handelt. Bei ihren Recherchen über das musikalische Wirken von Brandons Vater, der seinerseits ein großer Künstler der klassischen Musik war, stellt sie fest, dass er zu seinen Lebzeiten neun Sinfonien geschrieben hatte. Seine zehnte Sinfonie hat er zwar begonnen, jedoch nicht beenden können.

Im Gespräch mit Prof. Payne erfährt Melinda, dass alle großen Komponisten gestorben seien, bevor sie ihre zehnte Sinfonie fertig stellen konnten. Außerdem wirft Prof. Payne mit Blick auf den Namen der Band ein, dass der Tod einer Taube auf ein Unglück hindeute. Melinda erinnert sich dabei, dass sie selbst vor Kurzem eine tote Taube vor ihrem Haus gefunden hatte.

Brandon erzählt Melinda, dass ihm sein Vater mit seiner herrischen Art das Leben zur Hölle gemacht habe. Deswegen könne er Melindas Bitte, dessen zehnte Sinfonie zu beenden, nicht nachkommen. Delia versucht derweil noch immer vergeblich, gemeinsam mit Nat den bevorstehenden Geburtstag ihres Mannes zu planen.

Brandon hat sich derweil durchgerungen, nun doch an der zehnten Sinfonie seines Vaters zu arbeiten. Im Antiquitätenladen spricht er mit Melinda über die Geister. Unbemerkt werden sie von Nat belauscht, der auch miterlebt, wie die Wände im Laden wackeln. Ursache ist das Gerangel von Jared und Brandons Vater. Jared sagt, er wäre gekommen, um Brandon zu beschützen. In einer Rückblende sieht man wie Brandon Jared und Sandy seinen neuesten Song vorspielte. Plötzlich platzte Brandons Vater hinein, komplementierte Sandy und Jared hinaus, um dann im Anschluss seinen Sohn wegen seiner Lebensführung buchstäblich nieder zu machen. Hiernach habe Brandon den Kontakt zu seinem Vater abgebrochen. Jared wäre zu seiner Familie geworden. Jared gibt vor, gesehen zu haben, dass der Geist von Brandons Vater dessen Musik sabotiere. Jared will erst gehen, wenn Brandons Vater verschwindet.

Vor ihrem Laden trifft Melinda auf Nat. Als Melinda ihm erklärt, dass es ihr nicht möglich sei, mit seinem toten Vater Kontakt aufzunehmen, ist Nat stinksauer.

Brandons Vater ist es möglich, Melinda den entscheidenden Hinweis zu geben, dass es nicht um seine zehnte Sinfonie sondern um Brandons zehnten Song gehe. Tatsächlich befinden sich auf dem letzten Album der "Crimson Doves" lediglich neun Songs. Sandy, welche Melinda aufsucht, kann ihr ein letztes Demo-Band von Brandons Song geben. Laut Sandy war der Song so gut, dass er Jared damit in den Schatten gestellte hätte. Daher hätte Jared unbedingt verhindern wollen, dass der Song auf dem Album veröffentlich wird. Auf dem Weg zur Plattenfirma sei er dann mit dem Flugzeug abgestürzt.

Im Laden erzählt Delia Jim die traurige Geschichte ihres verstorbenen Mannes, Charly. Er sei an einem Geldautomaten überfallen und getötet worden. Am Abend vor seinem Tod hätten sich Nat und sein Vater gestritten und keine Gelegenheit mehr gehabt, sich auszusprechen. Jim sucht das Gespräch mit Nat. Beide finden schnell einen Draht zueinander. Melinda trifft derweil erneut auf Jared, der ihr unmissverständlich klar macht, dass er niemals ins Licht gehen werde.

Zurück in ihrem Laden bittet Melinda Brandon seinen zehnten Song zu spielen und ruft damit den Geist seines Vaters auf den Plan. Er begleitet das Lied seines Sohnes auf dem Klavier. Plötzlich erscheint Jared und schlägt Brandons Vater vom Klavier. Ebenso versucht er Brandon abzuhalten, die Gitarre zu spielen. Brandon bleibt aber standhaft und schwächt damit Jared immer mehr. Der Bann ist gebrochen.

Brandon tritt mit seinem Song im Club auf. Sein Vater und Sandy sind sehr angetan. Brandons Vater kann sich nun voller Stolz von seinem Sohn verabschieden. Melinda ist zu Tränen gerührt.

Als Jim und Melinda sich auf den Heimweg machen, sieht Melinda Jared auf einer Treppe vor dem Club sitzen. Melinda versucht nochmals mit ihm zu reden. Verbittert sagt er ihr, dass er nicht hinüber gehen werde, es gebe andere, die ihm anderes versprochen hätten.

Anne L. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Anne L. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Melinda outet sich gleich zu Beginn dieser neuen Folge als Spaßbremse, als sie und Jim auf einem Konzert sind und sie ganz im Gegensatz zu Jim Trübsal bläst. Das lässt auf nichts Gutes hoffen....mehr

Diskussion zu dieser Episode

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