Episode: #4.21 Kopfjäger

Castle tut sich mit dem Polizisten Ethan Slaughter zusammen, als die Anspannungen zwischen ihm und Beckett größer werden. Bei der Arbeit mit seinem neuen Partner lernt Castle neue Seiten der Polizei-Arbeit kennen, die eine Gefahr für ihn darstellen.

Castle hat eine kleine Schreibblockade und sucht nach einer neuen Inspiration. Diese findet er in einem Detektive, der sich um einen Fall kümmern muss, bei dem ein toter Mann eine Tasche voller abgetrennter Köpfe bei sich hatte. Mit einiger Überredungskunst kann er Detective Slaughter schließlich überzeugen, ihn bei seinen Ermittlungen begleiten zu dürfen.

Slaughter macht Castle sofort klar, dass er von ihm erwartet, sich im Hintergrund zu halten und ihm nicht im Weg zu stehen. Zunächst statten sie dem Vater des Opfers einen Besuch ab. Slaugher erklärt Castle, dass jemand wie Glitch oder sein Vater Brian Reilly das Gesetz gerne selbst in die Hand nehmen. Also erzählen sie Reilly von dem Mord an seinem Sohn Glitch und folgen ihn dann, in der Hoffnung, er führt sie zum Mörder seines Sohnes.

Während sie Reilly verfolgen erfährt Castle durch Esposito am Telefon, dass man Slaughter den "Witwenmacher" nennt, da seine letzten drei Partner allesamt im Dienst erschossen worden sind. Und Castle bekommt gleich hautnah mit, warum dies so ist, denn Slaughter übergibt ihm eine Waffe und verlangt von ihm, gemeinsam mit ihm eine Bar zu stürmen, in die Reilly verschwunden ist.

Mit Mühe gelingt es Castle schließlich, den Verdächtigen, mit dem sich Reilly treffen wollte, dingfest zu machen. Umso stolzer präsentiert er ihn schließlich, als er Slaughter und die zwei festgenommenen Männer ins 12. Revier bringt, um sie dort zu verhören. Beckett ist wütend auf Castle, dass er sich überhaupt mit Slaughter eingelassen hat und macht ihm klar dass er kein Cop ist und auch keinen spielen sollte.

Der Verdächtige erklärt, dass Glitch zuletzt einen Auftrag vermasselt hat und sich dabrüber mit dem Chef der Westies, einer berüchtigten Gang in New Yorks Straßen, überworfen hat. Finn Rourke hatte daraufhin allen anderen befohlen, sich von Glitch fern zu halten.

Esposito übergibt Castle schließlich Informationen, die er für ihn zusammengetragen hat. Wie sich herausstellt, gehören die abgetrennten Köpfe zu ehemaligen Gangmitgliedern der Trenchtown Possee. Slaughter will daraufhin einigen Informanten einen Besuch abstatten.

Als Beckett bemerkt, wie sehr Castle die Arbeit mit Slaughter gefällt, wird sie wütend. Sie beklagt sich bei ihrem Psychologen darüber, dass sie nicht fassen kann, dass Castle sich immer weiter von ihr entfernt, muss sich dann jedoch eingestehen, dass sie vielleicht zu lange gewartet hat, um auf seine Liebeserklärung von vor sieben Monaten zu reagieren und ihn nun zu verlieren droht. Dr. Burke ermutigt sie, in sich zu gehen und endlich eine Entscheidung zu treffen.

Auf dem Weg zu seinem Informanten neckt Slaughter Castle etwas damit, dass er es noch nicht geschafft hat, Beckett ins Bett zu bekommen. Er selbst hat ein Auge auf die neue, rothaarige Praktikantin, die sich bald schon als Alexis herausstellt, geworfen. Castle macht Slaughter mit einem Faustschlag klar, dass seine Tochter tabu ist.

Schließlich treffen sich die beiden mit Marc Gibson, der undercover in einer Gang arbeitet. Er hat herausgefunden, dass Glitch tatsächlich mit den Jamaikanern der Trenchtown Posse aneinander geraten ist und ein Gangmitglied namens Maxi auf ihn angesetzt worden ist. Castle und Slaughter statten Maxi daraufhin einen Besuch ab und Castle muss einmal mehr mitansehen, dass Slaughter bei seinen Befragungen ein ums andere Gesetzt übertritt und die Rechte der Menschen mit Füßen tritt. Allerdings finden sie so heraus, dass eine dritte Gang in den Streit, den Glitch losgetreten hat, verwickelt ist.

Nach einer durchzechten Nacht mit Slaughter erfährt Castle am nächsten Tag, dass Alexis bislang nur Zusagen fürs College bekommen hat. Auch Stanford hat sie nun angenommen, doch so recht freut sie sich darüber nicht mehr, da sie nicht weiß, ob sie jetzt überhaupt noch dort studieren möchte.

Schließlich trifft sich Castle erneut mit Slaughter, der herausgefunden hat, dass ein gewisser Cesar Vales am Friedhof war, an dem Glitch die Leichen der Jamaikaner ausgegraben hat. Wie es scheint, plant er, die Gebiete der Westies und der Jamaikaner zu übernehmen, indem er die beiden Gangs aufeinander hetzt. Slaughter will Vales nun selbst aushebeln und zur Rechenschaft ziehen.

Zu gleichen Zeit findet Ryan heraus, dass es sich bei Cesar Vales um ein einflussreiches Mitglied der mexikanischen Mafia handelt, der auch nicht davor zurückschreckt, Cops zu töten. Er erzählt Esposito davon und erklärt ihm, dass sie etwas unternehmen müssen, ehe Slaughter und Castle sich in ernste Gefahr begeben.

Gerade rechtzeitig, bevor die Situation um Vales und seine Männer eskaliert, greifen Ryan, Esposito und deren Verstärkung ein. Slaughter ärgert sich, weil die beiden Polizisten beinahe seinen Plan ruiniert haben und will nichts davon hören, dass er ein schlechter Cop ist, weil er mit Castle einen Zivilisten in ernsthafte Gefahr gebracht hat.

Trotz Slaughters immer rüder werdende Methoden, will Castle den Fall mit ihm zu Ende bringen. Als sie gemeinsam im Auto sitzen, hört er jemanden im Kofferraum gegen den Wagen hämmern und muss feststellen, dass Slaughter einen von Vales Männern geschnappt und gekidnappt hat. Nach ein paar Runden über eine verlassenes Fabrikgelände mit dem Wagen hat er Gilberto schließlich soweit. Er verrät seinen Boss Vales und gesteht Slaughter, dass Vales Glitch getötet hat.

Schließlich bringen sie Gilberto zum Verhör auf die Wache. Als Castle Slaughter zusieht, wie er mit Gilberto spricht, fällt ihm auf, dass er ihn regelrecht durch seine Aussage coacht und ihm einsagt, was er sagen soll. Als Castle ihn darauf anspricht, entgegnet er, dass er Gilbertos Gedächtnis nur auf die Sprünge geholfen hat und nun das in der Tasche hat, was er will: einen Durchsuchungsbefehl für Vales.

Dies ist zu viel für Castle. Er bricht die Zusammenarbeit mit Slaughter ab und sucht dann Hilfe bei seiner alten Truppe, da er Slaughter Einhalt gebieten will. Er ist überrascht, als Beckett ihm ein Bild einer Überwachungskamera übergibt, die beweist, dass Vales zum Zeitpunkt des Mordes an Glitch gar nicht am Tatort war. Sie glaubt jedoch nicht, dass dies Slaughter umstimmen kann. Castle erklärt ihr, dass ihm komisch vorkam, warum Glitch überhaupt Zuflucht in der Unterführung gesucht hat, in der er erschossen wurde und will dieser Tatsache mit Beckett auf den Grund gehen.

Als sie sich den Tatort genauer ansehen, stellt Beckett fest, dass dies nicht der geeignete Ort ist, um einen Bandenkrieg loszutreten, als Slaughter hinzukommt. Er ist wütend auf Castle und will Beckett anzeigen, weil sie sich in seine Ermittlungen eingemischt hat. Castle stellt ihn zur Rede, warum er Gilberto das falsche Geständnis in den Mund gelegt hat, doch Slaughter glaubt, Vales nur so aus dem Verkehr ziehen zu können, selbst wen er den Mord nicht begangen hat.

Schließlich findet Beckett heraus, dass Glitch, als er auf der Flucht vor den Jamaikanern war, von einem Münztelefon aus, seinen Vater angerufen hat. Sie lässt diesen vorladen und lässt auch Slaughter beim Verhör anwesend sein. Reilly gibt schnell zu, seinen Sohn getötet zu haben. Vales muss man nun laufen lassen, doch Beckett macht ihm zuvor noch klar, dass die Polizei ihm von nun an das Leben schwer machen wird.

Zuhause trifft Castle auf Alexis, deren Gedanken noch immer um Stanford kreisen. Sie weiß immer noch nicht, ob sie dort zusagen soll oder lieber woanders hingehen soll. Castle rät ihr, für sich zu prüfen, ob sie über den anfänglichen Schmerz hinwegsehen kann. Beide beschließen dann, erst einmal ein Eis zu essen.

Melanie Wolff - myFanbase


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