Episode: #7.04 9. November

In der "American Horror Story"-Episode #7.04 9. November geht es um die Ereignisse rund um die Wahl zur Präsidentschaft. Reporterin Beverly Hope (Adina Porter) ist im Streit mit ihrer Kollegin Serena (Emma Roberts) und Kai Anderson (Evan Peters) macht sich nicht nur diesen zu Nutze.

Foto: Adina Porter, American Horror Story: Cult - Copyright: 2017 Fox and its related entities. All rights reserved.; Frank Ockenfels/FX
Adina Porter, American Horror Story: Cult
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Es ist der 8. November 2016 und es zeichnet sich eine spannende und leidenschaftliche Wahl ab. Die Reporterin Beverly Hope streitet sich mit ihrer Kollegin Serena über die Aufstiegschancen, weil Serena sich ohne Erfahrung an ihr vorbei gemogelt hat. In der Schlange stehen derweil Winter genauso wie Harrison und Maedow. Ally und Ivy sind unterdessen bereits in der Wahlkabine und setzen ihre Kreuze. Ivy wählt natürlich Hillary, während sich Ally kurzentschlossen für Jill Stein entscheidet. Auch alle anderen machen ihr Kreuz. Kai Anderson kommt mit einem Mann ins Wahllokal und will, dass dieser sofort wählen müsse, obwohl er eigentlich einen Arzt bräuchte. Er schleppt sich in die Kabine, setzt sein Kreuz bei Trump und geht dann raus. Dort entblößt er seinen Arm, der nur noch ein Stumpf ist, und heißt lauthals alle in Trumps Amerika willkommen.

Am nächsten Tag geht Kai ins Fitnessstudio und wird von Harrison Milton begrüßt, den sich Kai als Trainer gewünscht hat. Er fragt Kai, was sein Ziel sei, und er sagt, dass er die Weltherrschaft wolle. Während Kai trainiert, kommt er mit Harrison ins Gespräch, sowohl über Politik als auch über seinen Job. Außerdem erklärt Kai auch, dass er in die Politik gehen will, um die Welt zu verändern. Er werde auch immer für seine Freunde kämpfen und notfalls sogar töten. Harrisons Chef kommt vorbei und fordert Harrison auf, Gang vier zu putzen, was dieser aber nicht machen will. Sein Chef meint aber, dass er der Hälfte der Belegschaft kündigen musste, weil Illegale mit Trump an der Macht nicht mehr geduldet werden, weshalb keine Putzkräfte dafür zur Verfügung stehen. Er macht Harrison nachdrücklich deutlich, dass es seine Aufgabe sei, und geht. Kai fragt, was Gang vier sei, und Harrison erklärt, dass sich im Dampfband manche selbst befriedigen und er das nun sauber machen müsse. Kai fragt, ob das mit Harrisons Homosexualität zu tun habe, und dieser meint, dass sein Leben eben so sei.

Harrison macht das Dampfbad sauber, als er plötzlich ein Geräusch hört. An der Scheibe der Tür findet er ein Smiley. Als er sich später umzieht, findet er Kai beim Onanieren unter der Dusche vor. Dieser erklärt, dass er es selbst sauber machen werde.

Harrison kommt nach Hause und fragt Maedow, was es Neues im Fernsehen zu hören gab. Er setzt sich schließlich zu ihr und bemerkt, dass sie weint. Sie teilt ihm mit, dass man ihr Haus zwangsvollstrecken müsse und sie in drei Tagen ausziehen müssen. Harrison ist wütend, dass erst jetzt zu erfahren, doch Maedow meint, dass es doch zu erwarten gewesen sei, weil er nicht besonders viel verdiene. Harrison gibt aber Maedow die Schuld, die sich verteidigt und erklärt, dass sie ihm zuliebe einen Job angenommen habe, bei dem sie von ihrem Chef täglich sexuell belästigt wurde und nun arbeitsunfähig sei. Wie könne es dann ihre Schuld sein. Maedow erklärt, dass ihr das Haus eh nichts bedeute. Er sei ihr wichtig. Sie fängt an ihn zu küssen, doch er wehrt sich dann doch. Es werde eh nicht funktionieren.

Harrison hat Ärger mit seinem Chef, weil er Kai ein paar Einheit unbezahlt hat üben lassen. Er solle sich darum kümmern oder er verliere seinen Job. Harrison geht zu Kai und möchte ihn motivieren, doch der durchschaut die Masche. Harrison erklärt Kai seine Notsituation und dass er nicht wisse, wohin er solle. Kai erklärt, dass er doch nun frei sei und machen könne, was er wolle. Harrison erklärt, dass er Kai mag, doch dieser erklärt, dass alles in ihm stecke und Harrison großartig sei. Er solle in allem leid auch eine Bestimmung sehen. Harrison wird wieder aufgefordert, Gang vier zu säubern. Kai kommt mit, zeichnet sein Smiley und erklärt, dass er sich sein Leben wieder zurück holen sollte. Mit dem Schmerz und der Wut könne er sich gegen seinen Chef auflehnen. Harrison ist ermutigt, geht zu seinem Chef, der gerade trainiert, und drückt ihm mit dem Gewicht seine Kehle durch, Kai ist stolz, doch da der Chef noch keucht, solle er das zu Ende bringen. Er schlägt ihn schließlich nieder.

Harrison ist außer sich, weil er ein Mörder sei. Kai ist aber ganz ruhig und schreibt mit dem Handy des Opfers eine Nachricht an alle Mitarbeiter, dass er kurzfristig die Stadt verlassen müsse. Harrison kommen die Videokameras in den Sinn, die den Mord aufgezeichnet haben. Da Kai aber Computerspezialist ist, löscht er einfach die Aufzeichnungen der letzten drei Wochen. Dann macht sich Harrison Gedanken um die Familie seines Chefs, doch Kai weiß, dass es niemanden gibt. Er habe Harrison und die Menschen in seiner Umgebung schon länger beobachtet. Er solle sich keine Gedanken machen, sondern seinen neuen Lebensabschnitt angehen. Sie müssen sich jetzt um die Leiche kümmern.

Maedow erreicht das Hotelzimmer, in dem sie mit Harrison jetzt wohnt, hört Stimmen aus dem Bad und sieht Harrison, der unter Anweisung von Kai versucht, in der Badewanne der Leiche den Kopf abzusägen. Sie ist entsetzt, aber ruhig. Kai wird ihr als jemand vorgestellt, an dem man glauben könne.

Es ist Dezember und Beverly Hope wurde mit ihrem Kamera zu einem Schrittplatz bestellt, wo eine Leiche gefunden wurde. Serena kann derweil entspannt auf der Couch sitzen über Wellness berichten. Beverlys Kameramann spricht ihr Mut zu, weil das wenigstens echte Nachrichten seien. Sie berichtet also von der Leiche, die ohne Kopf und ohne Hände gefunden wurde, die Identifikation aber noch dauere, solange man den Rest nicht finde. Kai schaut sich die Nachrichten an und legt besonders Augenmerk zwischen die Reporterin und den Nachrichtensprecher Bob Thompson. Ihm wird klar, dass Beverly eine Zeit lang nicht gearbeitet habe. Er recherchiert und findet heraus, dass sie in einem Interview belästigt wurde und sich die Menschen fortan bei Live-Einsätzen über sie lustig gemacht haben, bis sie ausrastete und vor laufender Kamera auf einen jungen Skater einprügelte. Sie war daraufhin in einer psychiatrischen Klinik.

Bob Thompson möchte mit Serena das Wochenende verbringen und kommt ihr näher, als sie von Beverly unterbrochen werden, die noch arbeiten will. Bob erklärt, dass sie ihre Reportage über die zehn gefährlichsten Orte in Michigan kürzen solle, damit Serenas Bericht über Weine gebracht werden könne. Beverly beschwert sich, dass die doch keine Nachrichten seien, doch Serena erwidert, dass die Leute Nachrichten auch nicht mehr hören wollen, sondern Ablenkung suchen. Beverly hat keine Chance, denn Bob meint noch, sie wolle froh sein, überhaupt wieder arbeiten zu dürfen. Wenig später sticht Beverly die Reifen eines Wagens auf und wird von Kai überrascht. Er erklärt ihr, wie sie es besser machen könnte, und lädt sich dann auf einen Kaffee ein. Dabei will Kai wissen, wie es sich angefühlt habe. Es sei ungerecht, wie man mit ihr umgehe. Deswegen solle sie keine Reifen sondern Kehlen aufschneiden. Kai erklärt, dass sich Angst wie ein Virus ausbreiten könne. Es brauche jemanden, der der Angst einen Namen gebe. Beverly ist verwirrt und will wissen, wer Kai ist. Er gibt einen kurzen Abriss, der mit der Wahl zum Stadtrat endet. Kai hat die Vision, dass er dann noch mehr anstellen könne. Er brauche sie dafür. Ihre Wut präge sie. Beverly möchte an ihn glauben, könne das aber nicht. Kai hinterlässt aber die Adresse seines Wahlkampfbüros und geht in der Sicherheit, dass sie sich wieder sehen.

Serena ist bei einer Aufnahme und soll einen Hund knuddeln, was ihr zuwider ist. Während sie ihren Text sagt, kommen von hinten Clowns angelaufen und stechen erst Serena und dann den Kamera mit zahlreichen Stichen nieder.

Harrison und Maedow sind bei Kai und er schaut sich Bilder von Maedow mit Skizzen von Masken an, die Kai richtig gut findet. Er preist Maedow als Künstlerin und meint, dass sie die Masken noch gebrauchen können. Beverly kommt herein gestürmt. Sie hat die unveröffentlichten Aufnahmen gesehen und will wissen, ob Kai das gewesen sei. Dieser bestätigt das und erklärt, dass er es für sie getan habe und sich nicht entschuldigen werde, damit sie an ihn glaube. Sie sagt, dass sie nun an ihn glaube.

Beverly berichtet live vom Fund eines Kopfes, den man dem Fitnesstudiobesitzer Vincenzo 'Vinny' Ravoli zuordnen konnte. Man glaube zudem, dass der Körper vom Schrottplatz zu ihm gehöre. Sie erklärt, dass die Lokalpolitik aber nichts unternehme und man sich als Bürger fragen müsse, ob man noch sicher sei. Kai schaut sich die Nachrichten mit Genugtuung an.

Am Tag vor der Wahl versucht Ivy Ally davon zu überreden, mit zu einer Demonstration gegen Trump zu kommen. Ally sieht keinen Sinn mehr dahinter, weil Hillary Clinton in den Umfragen doch genug Vorsprung hätte, und äußert außerdem Kritik an ihrem Selbstverständnis. Jill Stein hätte viel bessere Ideen. Sie räumt Trump aber keine Chance ein. Ivy geht also alleine zur Demonstration und versucht mit Trump-Anhängern zu diskutieren. Ein Mann geht in der Diskussion zu weit und begrapscht Ivy. Winter geht dazwischen, will die Polizei rufen und sorgt dadurch dafür, dass der Mann abhaut. Ivy bedankt sich bei Winter und diese schlägt vor, was Essen zu gehen. Kurze Zeit später sind sie in Ivys Restaurant und reden weiter über Politik. Ivy erklärt, dass sie wütend ist, und Winter meint, dass sie das sein sollte. Sie reden über die Privilegien der Männern und dass sie immer mit allem durchkommen.

Der Mann von der Demo, Gary K. Longstreet, schließt gerade seinen Supermarkt zu, als er ein Geräusch hört und Winter entdeckt, die sich zwischen der großen Auswahl von Klebeband nicht entscheiden kann. Sie erklärt, dass sie das Logo auf dem Truck wiedererkannt habe. Als Gary fragt, wozu sie das Klebeband brauche, erwidert sie „zum Fesseln“, als Ivy Gary mit einem Elektroschocker niederstreckt. Sie fühlt sich sehr gut dabei.

Gary erwacht an ein Rohr gekettet und Ivy und Winter erklären vermummt, dass man ihn dort sitzen lasse, bis die Wahl vorbei sei, weil er kein Recht aufs Wählen habe. Gary ist wütend, hat aber keine Chance sich zu wehren.

Winter kommt nach Hause, betrachtet sich im Spiegel und wischt sich etwas Blut ab, als Kai plötzlich in der Tür steht und alles wissen will. Am nächsten Tag ist Kai bei Gary, der endlich befreit werden will, damit er es noch zur Wahl schafft. Kai hat aber nur eine kleine Säge dabei, fasst dann aber zusammen, wie man in den letzten Jahren den kleinen, weißen Mann gedemütigt habe. Frauen machen sich inzwischen über ihn lustig. Er fragt, was er bereit ist zu opfern, um die Chance zu bekommen, der Demütigung ein Ende zu setzen. Gary will schließlich die Säge haben. Kai bindet ihm den Arm ab. Es braucht noch einige Überwindung, aber Gary sägt sich schließlich die Hand ab und Kai schaut dabei zu.


Emil Groth – myFanbase


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