Emma Swan

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Emma ist die Tochter von Snow White und Prinz Charming, die jedoch ihr Leben lang nichts von ihren wahren Eltern wusste, da sie kurz nach ihrer Geburt von ihrem Vater in einen verzauberten Baum gelegt wurde, um sie so nicht nur vor dem Fluch der Bösen Königin zu schützen, sondern auch, damit sie eines Tages den Fluch brechen und alle retten kann. Von all dem weiß Emma ihr Leben lang jedoch nichts. Vielmehr glaubt sie, dass ihre Eltern sie niemals geliebt haben, denn alles was sie von ihrer Geburt weiß ist, dass sie an einem Straßenrand gefunden wurde. Demnach ist sie der Ansicht, ihre Eltern hätten sie nicht mal gern genug gehabt, um sie in ein Krankenhaus zu bringen. Auch ihre Kindheit verlief nicht viel schöner, denn sie wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, hatte nie wirklich ein Zuhause und fühlte sich immer allein. Als sie dann plötzlich im Teenager-Alter schwanger wurde, gab sie ihren Sohn Henry zur Adoption frei, um ihm ein besseres Leben mit einer liebenden Familie zu ermöglichen.
27 Jahre später lebt Emma in Boston und arbeitet dort als eine Art Privatdetektivin, da sie schon immer ein Talent dafür hatte, zu erkennen wenn jemand lügt. An ihrem 28. Geburtstag übernimmt sie ihren vorerst letzten Job, den sie erneut mit Bravur meistert. Dann geht sie jedoch eher niedergeschlagen nach Hause, wo plötzlich Henry vor der Tür wartet und behauptet ihr Sohn zu sein, den sie vor zehn Jahren zur Adoption gegeben hat. Emma kann und will dies nicht glauben und fährt ihn somit in seine Heimatstadt Storybrooke. Auf dem Weg dorthin erzählt Henry ihr, dass die Böse Königin alle Märchencharaktere durch einen Fluch nach Storybrooke verbannt hat, keiner von ihnen sich jedoch an seine wahre Identität erinnern kann und Emma die Schlüsselfigur sei, um den Fluch zu brechen. Diese glaubt Henry natürlich kein Wort und meint, dass er nur eine sehr rege Fantasie hat. Auch wenn Henry sie darum bittet es nicht zu tun, bringt Emma ihn zu seiner Adoptivmutter Regina Mills und macht sich dann wieder auf den Weg nach Hause. Doch kurz bevor sie Storybrooke verlassen will, steht plötzlich ein Wolf mitten auf der Straße und Emma baut einen Unfall. Am nächsten Morgen wacht sie in einer Gefängniszelle in Storybrooke auf, wo sie erfährt, dass Henry schon wieder weggelaufen ist und für die Suche ihre Hilfe anbietet. Gemeinsam mit Sheriff Graham Humbert und Regina durchsucht sie Henrys Computer und findet heraus, dass Henry mit der Kreditkarte von Mary Margaret Blanchard den Service bezahlt hat, um Emma zu finden. Mary Margaret ist auch die Person gewesen, die Henry das Märchenbuch gegeben hat und sie gibt Emma einen Hinweis, wo sie Henry finden kann. Emma macht sich sofort auf den Weg zu ihm und Henry sagt ihr ohne Umschweife, dass er nicht böse auf sie ist, dass sie ihn damals weggegeben hat, da er weiß, dass sie nur sein Bestes wollte. Dann bittet er sie inständig darum, dass sie ihm eine Woche gibt und entsprechend in Storybrooke bleibt. Eigentlich hat Emma nicht vorgehabt wirklich in Storybrooke zu bleiben, doch als Regina ihr droht, damit sie aus Henrys Leben verschwindet und Emma sie dann fragt, ob sie Henry wirklich liebt, beschließt sie Henry die Woche mit ihr zu geben.
Emma mietet sich entsprechend in dem Hotel von Ruby und ihrer Großmutter ein und versucht ihren Sohn ein wenig besser kennen zu lernen, wofür sie sogar Interesse in Bezug auf seine Geschichte mit dem Fluch vorgibt. Henry übergibt ihr einige Seiten und bittet sie inständig, diese vor Regina versteckt zu halten. Als Emma erneut auf Mary Margaret trifft und erfährt, dass Henry sie für Snow White hält, ist sie ein wenig schockiert, da dies laut Henry bedeuten würde, dass Mary Margaret ihre Mutter ist. Ein Grund mehr für Emma den Fantasien ihres Sohnes keinen Glauben zu schenken. Sie beschließt jedoch mehr über Henry erfahren zu wollen und sucht deswegen seinen Psychiater Dr. Archie Hopper auf, der ihr schließlich großzügigerweise Einsicht in Henrys Akten gewährt. Wenig später wird sie jedoch wegen Aktendiebstahl von Graham festgenommen, da dieser von Regina dazu gezwungen wurde. Doch Mary Margaret zahlt umgehend Emmas Kaution und sie rächt sich sogleich, indem sie Reginas geliebten Apfelbaum mit einer Kettensäge bearbeitet und ihr verdeutlicht, dass sie das Spiel genauso beherrscht, wie Regina es tut.
Um Henry davon zu überzeugen, dass seine Fantasie nur eine solche ist, bittet Emma schließlich Mary Margaret darum, dass sie dem Komapatienten David Nolan aus dem Märchenbuch vorliest, da Henry glaubt, dass es sich bei diesem um Prinz Charming handelt. Doch Emmas Plan geht nach hinten los, denn David erwacht wirklich aus dem Koma, nachdem Mary Margaret ihm vorgelesen hat, was Henrys Theorie nur untermauert. Da David aus dem Krankenhaus geflohen ist, bietet Emma Graham erneut ihre Unterstützung an und hilft ihm gemeinsam mit Mary Margaret bei der Suche. Sie finden David schließlich bewusstlos im Fluss und Emma kann kaum ihren Augen glauben, als sie sieht, dass er erwacht, nachdem er eine Mund-zu-Mund-Beatmung von Mary Margaret bekommen hat. Für ihren Sohn Henry ist dies ein klares Zeichen, doch Emma kann sich dennoch nicht dazu entschließen der Theorie ihres Sohnes Glauben zu schenken. Als sie zurück im Krankenhaus sind, ist plötzlich Davids Ehefrau Kathryn Nolan durch Regina ausfindig gemacht worden, was Emma mehr als stutzig macht, da diese jahrelang nicht nach ihrem Mann gesucht hat. Sie konfrontiert Regina, doch diese entgegnet ihr nur mit Floskeln, die Emma gezielt verletzten sollen. Somit beschließt sie dem Angebot von Mary Margaret, dass Emma bei ihr einziehen kann, zuzustimmen, da sie inzwischen zu guten Freundinnen geworden sind.
Da Emma ihm bereits mehrfach unterstützt hat, bietet Graham ihr schließlich den Job als Hilfssheriff an, welchen Emma nach einigem Bedanken annimmt. Und auch Mr. Gold ist von Emmas Fähigkeiten überzeugt und bittet sie deswegen um Hilfe bei der Suche nach der schwangeren Ashley Boyd. Emma willigt ein, erfährt jedoch bei ihrer Suche, dass Ashley ihr ungeborenes Kind an Mr. Gold verkauft hat und ist gewillt alles dafür zu tun, damit Ashley ihr Kind behalten kann. Somit geht sie letztlich einen Deal mit Mr. Gold ein: Ashley darf ihr Kind behalten und Emma ist ihm dafür einen Gefallen schuldig.

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Durch ihre Zusammenarbeit kommen sich Graham und Emma immer näher, werden zu guten Freunden und entwickeln sogar Gefühle füreinander. Doch als sie herausfindet, dass Graham eine Affäre mit Regina hat, ist sie vollkommen schockiert und sieht ihn plötzlich mit anderen Augen. Graham bereut zutiefst, dass Emma das Geheimnis herausgefunden hat, da diese sich nun von ihm distanziert. Er versucht auf sie zuzugehen und küsst sie, um seinen Gefühlen für sie so Ausdruck zu verleihen. Dies führt dazu, dass er sich plötzlich an seine Identität als Jäger im Märchenland erinnert und nun mit vielen neuen Erinnerungen und Eindrücken umgehen muss. Emma macht ihm jedoch klar, dass er mit diesem Kuss eine Grenze überschritten hat und auch seinen verzweifelten Wunsch, dass er endlich wieder etwas empfinden will, bügelt sie ab und lässt ihn einfach stehen. Am nächsten Tag macht Mary Margaret ihr klar, dass Emma Gefühle für Graham hat, diese jedoch nicht zulassen will. Somit geht Emma einen Schritt auf Graham zu, der sich inzwischen bei Henry über seine Märchenexistenz informiert hat und vom Fluch überzeugt ist. Als auch sie plötzlich den Wolf auf der Straße sieht, von dem Graham immer wieder spricht, folgen die beiden diesem gemeinsam, auch wenn Emma stetig versucht Graham zu überzeugen, dass seine ganzen Theorien nicht stimmen können und er einfach nur verwirrt ist. Sie brechen gemeinsam in eine Gruft ein und treffen dabei auf Regina, sodass Emma Zeugin wird, wie sich Graham von Regina trennt, die natürlich sofort der Überzeugung ist, dass Emma dies initiiert hat. Emma will sich Reginas Anschuldigen nicht mehr länger gefallen lassen und wirft ihr viele Dinge an den Kopf, die dazu führen, dass die beiden Frauen sich prügeln. Dann gehen Emma und Graham gemeinsam aufs Polizeirevier und sie ist erstmals bereit ihre emotionale Mauer einreißen und ihre Gefühle für Graham entsprechend zu zulassen. Umso grausamer ist es für Emma, als Graham plötzlich tot umfällt, als die beiden sich leidenschaftlich küssen.
Grahams Tod zerrt sehr an Emma, was auch der Grund dafür ist, dass sie vorerst nicht den Sheriff-Stern trägt, sondern weiterhin ihre Marke als Deputy. Mr. Gold übergibt ihr zwei Wochen nach Grahams Tod dessen Sachen, die sie jedoch vorerst noch nicht annehmen will. Einzig zwei Walkie-Talkies lässt sie sich von Mr. Gold andrehen, die sie gleich zu Henry bringt, da dieser 'Operation Kobra', wie die beiden seine Theorie rund um den Fluch nennen, nach Grahams Tod auf Eis legen will, damit niemand sonst noch sein Leben verliert. Emma versucht Henry zu überzeugen, dass Graham eines natürlichen Todes gestorben ist, hat jedoch in ihrer eigenen Trauer nicht genug Kraft, um ihren Sohn zu überzeugen. Zurück auf dem Revier ist sie bereit den Sheriff-Stern anzulegen, wird jedoch gleich von Regina daran gehindert, die Sidney Glass für diesen Job auserkoren hat und Emma kurzerhand feuert. Resignierend geht Emma nach Hause und betrinkt sich, bis Mr. Gold sie besucht und davon überzeugt gegen Sidney in einer Bürgerwahl um den Posten als Sheriff anzutreten. Dadurch entsteht eine Schlammschlacht, bei der Henry erfährt, dass er in einem Gefängnis geboren wurde. Als Emma Regina damit konfrontiert, finden die beiden sich plötzlich in einem Feuer wieder, doch Emma gelingt es beide zu befreien. Sofort sind viele ihrer neuen Freunde begeistert von der Heldentat und wollen dies für Emmas Kampagne nutzen, doch Emma erkennt, dass Mr. Gold das Feuer absichtlich gelegt hat und Henrys Theorie, dass man mit einem sauberen Wahlkampf nicht gewinnen kann, zu stimmen scheint. Dementsprechend verkündet sie bei der Wahl-Debatte die Wahrheit und glaubt damit verloren zu haben. Doch die Einwohner von Storybrooke überraschen sie und wählen Emma zum neuen Sheriff. An ihrem ersten Tag als Sheriff bekommt sie Besuch von Mr. Gold, der ihr Grahams Jacke bringt und sie darüber aufklärt, dass die Ereignisse bei der Debatte von ihm eiskalt einkalkuliert waren.
Als August Booth einige Zeit später in der Stadt auftaucht, bittet Regina Emma darum, dass sie Nachforschungen zu ihm anstellt, was diese letztlich auch tut, da er Interesse an Henry zu haben scheint, was beide Frauen stutzig macht. Somit spricht sie ihn das nächste Mal an, und er lädt sie gleich zu einem Drink ein und beantwortet ihr nahezu alle Fragen, die sie wissen will. Somit sieht Emma vorerst keinen Grund mehr Nachforschungen zu August anzustellen.
Vielmehr stürzt sie sich einmal mehr mit aller Kraft in den Kampf gegen Regina. Vor allem als Sidney sich ihr als Verbündeter präsentiert und die beiden gemeinsam herausfinden, dass Regina scheinbar Geld unterschlägt. Emma ist so euphorisch, dass sie sich sogar dazu hinreißen lässt, illegale Aktivitäten gegen Regina zu unternehmen. Der Schuss geht letztlich jedoch nach hinten los, denn als Emma vor der gesamten Stadtversammlung verkündet, dass Regina Geld unterschlagen hat, rechtfertigt diese sich damit, dass sie einen neuen Spielplatz für die Kinder erbaut hat. Im Anschluss daran verdeutlicht Regina Emma, dass sie sich von Henry fernhalten soll, da die sonst rechtliche Schritte gegen Emma einleiten wird. Dieser bleibt also nichts anderes übrig, als Abstand von ihrem Sohn zu nehmen.
Zum zweiten Teil der Charakterbeschreibung zu Emma (Staffel 1)
Annika Leichner - myFanbase
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