Episode: #1.01 Im Namen des Volkes

Im Serienauftakt #1.01 Fake von "Chicago Justice" wird die Feuerwache 51 zu einem Brand gerufen, bei dem 39 Menschen ums Leben kommen, weshalb das Chicago P.D. in diesem Fall ermittelt. Nachdem ein Verdächtiger festgenommen werden konnte, liegt es nun an Peter Stone (Philip Winchester) und seinem Team den Täter hinter Gitter zu bringen, um so für Gerechtigkeit für die Familien der Toten zu sorgen. Doch der Anwalt der Gegenpartei (Bradley Whitford) legt ihnen Steine in den Weg und Peter Stones Team muss erkennen, dass bei den Ermittlungen nicht alles glatt gelaufen ist.

Diese Episode markiert den Abschluss eines dreiteiligen Crossovers. Die "Chicago Fire"-Episode #5.15 Deathtrap bildet den ersten Teil und die "Chicago PD"-Episode #4.16 Emotional Proximity den zweiten Teil dieses großen Crossovers.

Staatsanwalt Peter Stone und Anna Valdez sind auf dem Weg ins Gerichtsgebäude, wo sie von einigen Journalisten bedrängt wurden. Peter gesteht ein, dass sie gegen den 22-jährigen Dylan Oates ermitteln, der definitiv der Täter ist. Peter möchte aber nicht bestätigen, dass dieser gestanden hat. Im Gerichtssaal wundert sich Richter Emerson, dass Peter bei einer Kautionsanhörung zugegen ist. Da fällt sein Blick auf den Angeklagten Dylan Oates und die Tatsache, dass er keinen Anwalt bei sich hat. Als Dylan hochnäsig angibt, dass er keinen Anwalt braucht, weil es nur darum geht, ob er eine Kaution erhält oder nicht, gerät die große Zuschauermenge in Aufruhr, woraufhin der Richter zügig auf 'keine Kaution' entscheidet.

Staatsanwalt Mark Jefferies will von Peter und Anna wissen, ob Dylan tatsächlich gestanden hat. Peter zweifelt an den Behauptungen der Detectives Hank Voight und Alvin Olinsky, da letzterer durch seine Tochter persönlich involviert war. Dafür hat aber eine Zeugin Dylan sehr genau beschrieben. Sie kann ihn jetzt nur nicht identifizieren, da sie durch erlittene Verbrennungen Verbände vor den Augen trägt. Daher fordert Mark ein Motiv, da genau das es ist, was die Juroren letztlich von der Schuld überzeugt. Zudem macht er Peter klar, dass der Fall so ein Ausmaß hat, dass Peter bei Erfolg einen weiteren Karriereschritt machen könnte, während eine Niederlage Mark die Karriere kosten könnte.

Alvin sucht Antonio Dawson im Büro der Staatsanwaltschaft auf, wo Antonio ihn für seinen Verlust fest drückt. Auch die Ermittlerin Laura Nagel betritt das Büro, während sie sich über ihr Kind aufregt. Als sie Alvin bemerkt, kondoliert sie ihm peinlich berührt. Alvin bittet Antonio um ein privates Gespräch. Er hofft, dass Antonio und seine Mitarbeiter einen guten Job machen. Daraufhin fragt Antonio ihn, ob Dylan wirklich gestanden hat und er erwidert nur, dass er der Mörder seiner Tochter ist. Zurück bei Laura rätseln beide als Eltern, wie sie sich wohl in Alvins Lage fühlen würden. Laura spricht an, dass sie große Zweifel daran hat, dass Dylan wirklich gestanden hat.

Laura und Antonio suchen die Eltern von Dylan Oates auf. Mrs. Oates kann nicht glauben, dass ihr Sohn der Täter ist, da sie gute Menschen sind. Ihr Mann verweigert jedoch die Aussage, regt sich stattdessen über die Belagerung durch die Journalisten auf. Dylans Mutter zweifelt daran, dass ihr Sohn auf der Party in dem Gebäude war, da er ein Einzelgänger ist, keine Freunde hat und den ganzen Tag vor dem PC sitzt. Antonio sucht anschließend Peter auf und berichtet, dass die Befragung der Eltern nur wenig ergeben hat. Schließlich fragt er Peter, ob dieser Vater ist. Als dieser das verneint, leitet Antonio dazu über, dass er Alvin am liebsten packen würde, um ihm zu sagen, dass alles wieder gut wird. Er weiß aber, dass das gelogen ist und gesteht daher Peter, dass er nicht persönlich Zeuge des vermeintlichen Geständnisses von Dylan war. Peter bemerkt, dass er das bereits geahnt hat, dass er aber enttäuscht ist, dass Antonio 24 Stunden gebraucht hat, um die Wahrheit zu sagen. Er versucht sich zu rechtfertigen, dass Alvin in seinen Augen das Recht auf Rache hatte. Anna unterbricht die hitzige Diskussion mit ihrem Eintreten: sie berichtet, dass Albert Forres Dylan als Mandanten übernommen hat und das Geständnis bekämpfen will.

Peter trifft sich mit Hank, der den Staatsanwalt bittet, dass er als Zeuge vernommen wird, um seine Version der Festnahme zu erzählen. Peter ist jedoch skeptisch, betont aber, dass ihm der Verlust von Lexi wirklich leid tut.

Beide Parteien treffen sich vor Gericht. Bevor Forres jedoch etwas gegen das Geständnis vorbringen kann, gesteht Peter ein, dass es kein Geständnis gegeben hat. Der anwesende Alvin verlässt darauf den Gerichtssaal. Forres wittert Lunte, dass die Verdächtigungen gegen Dylan ad acta gelegt werden können, aber Peter schwört, dass es einen Prozess geben wird.

Anna hat in Dokumenten zum Fall, die vom Anwaltsbüro von Forres geschickt wurden, einen Artikel gefunden, der behauptet, dass im Gebäude von Barry Kimball Partys veranstaltet wurden, um für Pädophile Jugendliche anzulocken. Daraufhin hat sie mit einem Psychotherapeuten gesprochen und in Erfahrung gebracht, dass Opfer von Pädophilen öfters einen Hang zu Pyromanie entwickeln. Peter präsentiert Mark als mögliches Motiv, dass Dylan vermutlich Opfer von Kindesmisshandlung ist und den Grund der Partys erfahren und beschlossen hat, sich zu rächen. Mark ist jedoch nicht begeistert, weil er vermutet, dass Forres das Dokument ihnen absichtlich hat zukommen lassen, damit Peter das Thema vorbringt. Daher hat er die Befürchtung, dass Ferres kalkuliert, dass Dylan als Missbrauchsopfer Sympathien entgegenkommen. Peter glaubt jedoch nicht daran, aber Mark setzt sich durch, da ihm der Fall mit diesem Motiv zu heikel ist.

Peter befragt im Zeugenstand Kelly Severide, der am Tatort das OFI unterstützt hat. Er weist zum einen auf eine Vorrichtung zur Spritzverstellung hin, die genutzt wurde, um einen Sprengkörper herzustellen und metallische Keile, die eingesetzt wurden, damit die Opfer das brennende Gebäude nicht verlassen können. Anschließend befragt Albert Forres Kelly. Er will mehr auf Barry Kimball als Täter hinaus, da Kelly berichtet, dass das Gebäude keine Brandschutztüren hatte und die Aufforderung, die elektrischen Leitungen zu erneuern, ignoriert wurde. Als Ferres darauf anspricht, ob Kimball sich wohl aus Schuldgefühlen selbst getötet hat, greift Peter in die Befragung an, was die Richterin stattgibt.

Die nächste Zeugin ist Tamra Collins, deren Haut durch das Feuer schwer entstellt ist. Zudem muss sie eine breite Brille mit schwarzen Gläsern tragen. Sie beschreibt den Tathergang und anschließend aus dem Gedächtnis heraus den Täter, die auffällige Jacke und den auffälligen silbernen Ring mit Totenkopf, den er getragen hat. Währenddessen zeigt Peter den Geschworenen genau diese Objekte, da Dylan in ihnen festgenommen wurde. Anschließend nimmt Forres sich Tamra vor. Er legt offen, dass sie getrunken und Drogen genommen hatte, dass der Raum vor Menschen barst, die Lichter pulsierten und die Musik dröhnte. Daher zweifelt er an, ob Tamra die Situation überhaupt richtig eingeschätzt hat. Als er schließlich auch noch anspricht, dass sie Dylan nicht identifizieren kann, bricht es aus ihr heraus, dass sie das nur ihm zu verdanken hätte, da sie durch ihn ihr Augenlicht verloren hat.

Während Peter Hank zu den metallischen Keilen befragt, stürzt sich Forres gleich auf die Tatsache, dass eines der Opfer die Tochter von Hanks Kollege war. Er deutet an, dass Hank vermutlich gerne daran gelegen ist, dass an ihrem Tod Rache genommen wird. Diese Anschuldigungen unterbindet die Richterin, worauf Forres sich auf den Polizeibericht von Hank stützt, in dem ein vermeintliches Geständnis von Dylan festgehalten ist. Daher wirft Forres in den Raum, warum die Staatsanwaltschaft auf diesen Beweis verzichtet hat. Er bekräftigt schließlich, dass das darauf schließen lässt, dass seine Gegenseite Hank nicht vertraut hat, warum sollten es also die Geschworenen tun?

Peter und Anna haben sich Essen ins Büro bestellt. Anna fragt Peter, ob er so jemanden wie Dylan verteidigen könnte. Er erwidert, dass sich ihm diese Frage nicht gestellt hat. Ihm ist es auch nicht wichtig, dass er den Staat Illinois vertritt, er macht den Job vor allem für die Opfer und befürchtet genau diese im aktuellen Fall im Stich zu lassen. Daher beschließt er gegen die Anweisung von Mark und die Zweifel von Anna den Artikel für die Anführung eines Motivs zu nutzen.

Peter und Anna empfangen am nächsten Morgen Todd Anders, der die Plattform betreibt, auf der der Artikel veröffentlicht wurde. Er macht jedoch schnell klar, dass er nicht aussagen wird. Als Peter droht ihn wegen Missachtung des Gerichts zu verklagen, spricht Anders ein Wochenende an, dass Peter vor vier Jahren im Huntington Hotel verbracht hat. Peter will wissen, warum er ihm droht und die Antwort ist, dass Anders verhindern will, dass er seine Informanten für den Artikel offenlegen muss. Schließlich verabschiedet er sich und sagt Peter, dass er Joan von ihm grüßen solle.

Peter hat Joan Perry in ein Restaurant gebeten, sie ist dieser Einladung nur widerwillig gefolgt, weil sie sich geeinigt hatten, keinen Kontakt mehr zu haben. Peter berichtet ihr von Todd Anders, der ihn mit ihrem gemeinsamen Wochenende erpresst und somit den Fall bedroht. Joan begreift schnell, dass Peter sie nicht um Erlaubnis bittet, ob ihre Affäre publik werden kann, sondern dass er es in jedem Fall tun wird. Enttäuscht verabschiedet sie sich, weil sie weiß, dass diese Nachricht ihre Familie zerstören wird.

Peter hat Todd Anders in den Zeugenstand berufen und konfrontiert ihn dort mit dem Zeitungsartikel. Anders gesteht vor dem Geschworenengericht, dass dieser beinhaltet, dass diese Partys zu Zwecken von Pädophilen genutzt wurden. Als Peter fragt, was passieren würde, wenn die entsprechenden Personen den Artikel lesen würden, verweigert Anders die Aussage. Forres wiederum befragt Anders nicht. Peter und Anna rätseln anschließend, warum Forres die Zeugenbefragung von Anders nicht genutzt hat. Als Anna erwähnt, dass Anders vielleicht etwas gegen Forres in der Hand hat, reicht Peter ihr ein Sachbuch von Forres, in dem ein Kapitel heißt: Prozesse sind nur Schwindelei. Er vermutet, dass er die Zielscheibe dieses Schwindels ist.

Forres befragt Dylans Mutter. Sie berichtet von einem Erlebnis in Dylans Kindheit: so sei er mit fünf Jahren mit seinem Onkel zum Fischen gegangen und danach vollkommen verändert wiedergekehrt. Als Dylan aufbegehrt, dass seine Mutter keine Ahnung von damals und seinem aktuellen Leben hat, bekräftigt sie, dass sie als Mutter weiß, dass ihr Sohn bei diesem Ausflug missbraucht wurde. Als Forres bemerkt, dass sie damit öffentlich Kindeswohlgefährdung gesteht, entgegnet sie, dass sie Schuld hätte, falls Dylan wirklich all diese jungen Menschen absichtlich umgebracht hätte.

Peter sucht Forres beim Lunch auf. Er konfrontiert ihn mit Thesen aus seinem Buch, dass Prozesse nur Schwindelei seien. Daher hätte er ihm den Artikel zukommen lassen, damit nicht Forres dieses Motiv vorbringen musste. Als Forres dies indirekt bestätigt, will Peter wissen, ob Dylan wirklich missbraucht wurde und ob der Inhalt des Artikels vielleicht nur frei erfunden ist. Forres erwidert, dass ihm das egal ist, da es ihm vor Gericht nicht wie Peter und dessen Vater um Moral geht, sondern nur um Sieg oder Niederlage. Er setzt darauf, dass der Prozess ergebnislos beendet wird, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens einer des Geschworenen Mitleid mit dem Missbrauchsopfer Dylan hat.

Als Dylans Mutter nach der Mittagspause wieder in den Zeugenstand tritt, gibt Peter bekannt, dass sie keine Fragen an sie haben, was Forres misstrauisch zur Kenntnis nimmt. Stattdessen besteht er auf eine Befragung von Dylan selbst. Als Forres dies mit der dem Gesetz verhindern will, weist Peter darauf hin, dass Dylan vor den Geschworenen auf seine Mutter reagiert hat und deswegen sich selbst belastet hat. Die Richterin gesteht ein, dass Dylan in 24 Stunden nur zu dem Sachverhalt mit der Mutter befragt werden kann.

Anna zweifelt, was dieser Schritt von Peter bringen soll, dass sie bis jetzt noch niemanden aufgetan haben, der etwas zu berichten hat, wovon Dylans Mutter nichts weiß. Daher intensivieren Antonio und Laura ihre Ermittlungen und suchen die Gedenkstätte für die 39 Verstorbenen auf. Dort trifft Antonio auf Alvin, der wissen will, ob Antonio das erlogene Geständnis verraten hat. Doch Antonio berichtet, dass Peter von selbst drauf gekommen ist. Laura zeigt den beiden einen Zettel, wo sich eine Chloe bei einem Arnie entschuldigt, weil alles ihre Schuld sei. Antonio und Laura haben ermittelt, dass Chloe die Schwester des verstorbenen Arnold Phillips ist. Sie fühlt sich schuldig, weil sie ihren Bruder zum Besuch dieser Party gedrängt hat. Sie gesteht, dass sie Dylan Oates auf der Party gesehen hat, als sie draußen eine Zigarette rauchte und ihn hat auf und ab laufen sehen. Schließlich sei er reingegangen und habe mit einem Mädchen argumentiert. Anhand der Opferbilder identifiziert Chloe Tamra Collins als dieses Mädchen.

Anna und Peter sind bei den Collins zu Besuch, wo sie Tamra damit konfrontieren, dass Dylan ein Fakeprofil bei Facebook unter dem Namen Kurt Holden hat und dass Tamra der einzige befreundete Kontakt ist. Sie gesteht schließlich, dass Dylan behauptete, dass sie sich bereits kannten, weil er sie um ein Date gebeten habe. Sie habe damals mit der Begründung abgesagt, dass sie noch lernen müsse. Diese Ausrede war jedoch gelogen, was Dylan nachverfolgen konnte, weil Tamra statt zu lernen eine Party besuchte, von der sie Fotos online stellte. Tamra begreift, dass Dylan den Sprengkörper vermutlich gezündet hat, weil sie ihm einen Korb gegeben hat.

Um im Eingeständnis der Richterin zu bleiben, konfrontiert Peter Dylan im Zeugenstand mit Fakten, die seine Mutter vermutlich nicht wusste. Er weist sein Fakeprofil nach und dass er dort nur mit Tamra Collins befreundet war und all ihre Bilder geliked hat. Schließlich spricht er auch an, dass Tamra ein Date mit Dylan ausgeschlagen hat. Dylan leugnet all dies, durch die provokanten Fragen von Peter bricht es schließlich aus ihm heraus, dass Tamra und ihre Freunde nur Müll wären, der ihn nicht interessiert. Mit dieser Aussage gibt Peter sich zufrieden.

Forres hält sein Schlussplädoyer und spricht an, dass Peter keinmal ein klares Motiv formuliert hat und vor diesem Hintergrund zeigt sich klar, dass Dylan als Sündenbock herhalten müsse. Peter wiederum entgegnet, dass er ein Motiv gar nicht laut aussprechen musste, weil Dylan das selbst über seine digitalen Spuren in sozialen Netzwerken getan hat. Er hat Tamra Collins virtuell gestalkt, hat dabei Lust empfunden und schließlich nicht damit umgehen können, dass sie ihn ignoriert hat. Während dieses Schlussplädoyers klopft Dylan mit der Faust auf den Tisch und das intensiviert sich zusehends bis er laut auf den Tisch haut und schließlich aufspringt, um Peter anzugreifen. Schließlich verkünden die Geschworenen Dylan für den Tod jedes einzelnen Opfers für schuldig, was Alvin im Publikum bewegt verfolgt.

Zur Episodenbeschreibung des ersten Teils des Crossovers in "Chicago Fire", #5.15 Deathtrap

Zur Episodenbeschreibung des zweiten Teils des Crossovers in "Chicago PD", #4.16 Emotional Proximity


Lena Donth - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Daniela S. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Das große Crossover zwischen "Chicago Fire", "Chicago PD" und "Chicago Justice" kommt mit #1.01 Im Namen des Volkes zum Ende und bietet den Zuschauern ein interessantes Urteil, das einen zum...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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