Preview: Party Down
Das ehemalige "Veronica Mars"-Gespann Rob Thomas, John Enbom, Dan Etheridge und der Schauspieler Paul Rudd, die alle samt ebenfalls als Executive Producer fungieren, produzierten für Starz Media die Comedy "Party Down". Am 20. März 2009 startete die 1. Staffel der Comedyserie mit insgesamt zehn Episoden. Inzwischen wurde "Party Down" um eine weitere Staffel verlängert.

Worum geht es?
Die Comedy handelt von sechs Möchtegernstars, die bei einer Cateringfirma arbeiten. Doch mit der Zeit stellen sie fest und müssen einsehen, dass sie einfach keine Chance mehr haben, ein Hollywoodstar und berühmt zu werden. Dafür arbeiten sie aber noch hin und wieder für bekannte Personen. Jede Episode dreht sich um eine Party, bei der die sechs Hauptcharaktere den Partyservice machen.
Die Hauptdarsteller
Adam Scott spielt Henry Pollard
Adam Scott wurde am 3. April 1973 in Santa Cruz, Kalifornien geboren. Er machte seinen Abschluss an der American Academy of Dramatic Arts. Nach einigen Gastauftritten in erfolgreichen US-Serien erspielte er sich durch die HBO-Serie "Tell Me You Love Me" und die Komödie "Die Stiefbrüder" einen höheren Bekanntheitsgrad. Scott ist mit Naomi Sablan verheiratet, mit der er in Hollywood lebt.
Ken Marino spielt Ron Donald
Der New Yorker Ken Marino ist ein amerikanischer Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor. Seine Karriere begann sehr früh als Mitglied einer Comedy-Truppe in der Serie "The State" in diversen Rollen. Ebenfalls wiederkehrende Rollen hatte er in "Der Mann an sich..." (1997) als Steve, "Dawson's Creek" (2001-2002) als Professor David Wilder, sowie "Rock Me, Baby" (2003-2004) als Kelly... mehr
Jane Lynch spielt Constance Carmell
Jane Lynch wurde am 14. Juli 1960 in Dolton, Illinois geboren. Sie ist nicht nur Schauspielerin, sondern ebenfalls Comedian, Sängerin und Autorin. Sie machte ihren Bachelor in Theater an der Illinois State University und ihren MFA an der Cornell University. 2000 schaffte sie ihren Durchbruch mit dem Film "Best in Show"; außerdem ergatterte sie sich zahlreiche Gastrollen in bekannte US-Serien.
Ryan Hansen spielt Kyle Bradway
Ryan wurde am 05.07.1981 in San Diego, Kalifornien als Sohn eines Pfarrers geboren. Bis heute lebt seine Familie dort, was ihm die Dreharbeiten zu "Veronica Mars" in San Diego natürlich erleichterte. Er selbst wohnt mit seiner Frau Amy inzwischen in Los Angeles. Schon als kleiner Junge war Ryan bei dem lokalen CYT ("Christian Youth Theatre") aktiv... mehr
Martin Starr spielt Roman Debeers
Martin Starr wurde am 30. Juli 1982 in Santa Monica, Kalifornien als Sohn der Schauspielerin Jean St. James geboren. Nachdem er ins Fernsehgeschäft hineingeschnuppert hatte und einige Gastrollen spielte, ergatterte er sich in der dritten "Roswell"-Staffel eine wiederkehrende Rolle und spielte den Charakter Monk. 2005 war er in der Sitcom "How I Met Your Mother" zu sehen.
Lizzy Caplan spielt Casey Klein
Geboren wurde Elizabeth Anne Caplan - besser bekannt als Lizzy Caplan - als Tochter jüdischer Eltern am 30. Juni 1982 in Los Angeles. Sie hat zwei ältere Geschwister namens Julie und Ben. Ihren Abschluss machte sie 2000 an der angesehenen Hamilton High School Academy of Music in ihrer Heimatstadt Los Angeles. Dort hatte sie zuvor schon in Produktionen mitgewirkt... mehr
Die Pilotfolge - Kritik
Ich bin nicht mit wahnsinnig hohen Erwartungen an diese Serie herangegangen. Um ganz ehrlich zu sein, wusste ich nicht mal, dass sie existiert, was sicher auch am eher unbekannten Sender liegen könnte. Paul Rudd und Rob Thomas hinter und Lizzy Caplan und Ken Marino vor der Kamera sind sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen, doch manchmal reicht eben auch das nicht. "Party Down" hat es von Beginn an nicht geschafft, mein Interesse zu wecken. Es wurde einfach versäumt, durch Humor oder Emotion den Zuschauer eine Bindung mit irgendeinem der Charaktere aufzubauen. Bis weite Strecken in die Folge hinein war nicht einmal wirklich klar, wer jetzt die Hauptperson ist, auf wen man seinen Fokus als Zuschauer richten soll, wenn es um die Motivation (des Charakters) und die Empathie (auf Seiten des Zuschauers) geht.
Leider waren die Witze jedoch nicht lustig, die Charaktere grausam öde und als die Schmach endlich ein Ende hatte, war ich schockiert, dass die Serie 20-minütig ist. Beim Zuschauen hat es sich gut und gerne angefühlt, als sei mindestens eine Stunde vergangen. Das ist weder gut für eine Serie allgemein und ganz besonders nicht für eine Comedy.
Der einzige Höhepunkt der Episode ist, als Enrico Colantoni splitterfasernackt in den Pool springt und vor versammelter Mannschaft eine Szene macht. Die Szene schlägt sehr schnell von komisch in tragisch um, was jedoch nichts Negatives ist. Diese vielleicht 50, 60 Sekunden ändern jedoch nichts daran, dass ich mit der Gesamtsituation unzufrieden bin. Zugegebenermaßen sind 20 Minuten nicht viel Zeit, doch andere Comedys haben es durchaus bewiesen, dass man in dieser Zeit gelungen fünf, sechs Charaktere einführen, ihre Motivation klären und dem Zuschauer einen Ausblick darauf geben kann, was er in den kommenden Episoden erwarten darf. Das wurde hier leider völlig versäumt und ich sehe daher auch keinerlei Grund, mir die zweite Folge überhaupt anzusehen...
Fazit
Ein langweiliger Versuch, den steinigen Weg in Richtung Prominenz und Ruhm humorvoll darzustellen. Man sollte nicht meinen, wie viele talentierte Männer hier bei der Arbeit waren, denn "Party Down" hat mich so gelangweilt wie... na gut, wie die meisten anderen Comedypiloten dieser TV-Season...
Nadine Watz (Review) & Dana Greve - myFanbase
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