Bewertung: 9
Feth, Monika

Der Erdbeerpflücker

Jette, Merle und Caro führen zusammen eine WG. Bei denen Drei läuft alles rund, bis eines Abends Caro nicht nach Hause kommt.

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Inhalt

Jette, Merle und Caro führen zusammen eine WG. Bei denen Drei läuft alles rund, bis eines Abends Caro nicht nach Hause kommt. Sie hatten eigentlich abgemacht Bescheid zu sagen, falls man über Nacht wegbleibt. Doch Jette und Merle hörten nichts von Caro.

Zwei Tage später wurden sie von der Polizei aufs Revier geholt, denn sie sollten ein totes Mädchen identifizieren. Und der Verdacht bestätigte sich: Caro wurde ermordet. Auf der Beerdigung schwören Jette und Merle dem Mörder öffentlich Rache und beschließen, selbst nach ihm zu suchen. Sie verdächtigen Caros neuen Freund, doch es gibt ein Problem. Jette und Merle wissen weder wie er aussieht, noch wie er heißt, denn Caro hatte früher immer ein großes Geheimnis um ihn gemacht.

Die beiden Mädchen suchen alle Kneipen ab, doch diesen Mann scheint keiner zu kennen. Doch er befindet sich schon ganz in ihrer Nähe und begegnet ihnen als Freund. Bald verliebt sich Jette in den Mörder ihrer toten Freundin. Doch keiner bemerkt, dass er der gesuchte Mann ist. Eines Nachmittags machen er und Jette einen Tagesausflug und die Chancen für Jette stehen sehr schlecht. Vor lauter Verliebtheit kann Jette ihre Finger nicht mehr von ihm lassen und fängt an ihn zu küssen, bis er durchdreht.

Kritik

Dieser Thriller gefällt mir richtig gut. Eigentlich habe ich früher so etwas nicht gelesen. Fand Thriller immer zu spannend für mich. Aber der gefällt mir! Monika Feth hat eine so spannende Art zu schreiben, dass man dieses Buch nicht mehr weglegen möchte. Was mich besonders fasziniert hat war, dass dieses Buch aus vielen Perspektiven geschrieben wurde. Mal aus der Sicht von Jette oder dem Mörder, dann mal von dem Kommissar. Das hat es abwechslungsreich gemacht, denn man bekam viel mit von dem Leben der anderen Leute, das sich in irgendeiner Weise verband.

Zum Teil fand ich die verschieden Sichten aber nicht allzu toll. Denn die Sicht des Mörder hat ein bisschen zuviel verraten und die Spannung war ein kleines bisschen weg. Man darf sich das jetzt nicht so vorstellen, dass alles erzählt wurde. Nein, so war es nicht. Denn es blieb viel rätselhaft, nur etwas mehr hätte man vielleicht noch verheimlichen können, doch sehr gestört hat das bei dem Thriller nicht.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass Caro sehr gut beschrieben wurde, sodass man, obwohl sie direkt von Anfang an tot war, wusste, wer sie eigentlich war. Und diese Person hat mich am meisten fasziniert. Doch die Charaktere waren alle anders, als die, die man von anderen Büchern kennt. Alle waren auf ihre Art und Weise geheimnisvoll.

Da dieses Buch mich immer begeistert hat und ich es gar nicht abwarten konnte, bis Monika Feth ein nächstes Buch schreibt, bekommt dieses von mir volle Punktzahl.

Autorin

Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren. Sie studierte Literaturwissenschaften in Bonn und arbeitete als Journalistin für Zeitungen oder den Rundfunk. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf in der Voreifel und verfasst Kinder- sowie Jugendbücher und Romane. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, wie zum Beispiel ins Französische oder Chinesische. Sie erhielt 1991 den Preis der Leseratten vom ZDF für "Und was ist mit mir?" und stand auf der Liste der sieben besten Bücher des Züricher Literaturpreises.

Zur Rezension von Band 2 "Der Mädchenmaler"

Julia - myFanbase
24.09.2006

Diskussion zu diesem Buch

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