Bewertung: 9
Mancusi, Mari

Beiß, Jane, beiß

Der vierte Band der "Jungs zum Anbeißen"-Reihe.

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Inhalt

Sunny ist überglücklich mit ihrem Freund Magnus – der sexy Vampir und Anführer des Blutzirkels. Lange hat sie sich Zeit genommen, um mit ihm ihr erstes Mal zu haben, und gerade als ihre Planung perfekt zu sein scheint, taucht Jane auf. Es wird von Magnus verlangt, diese als Blutsgefährtin zu nehmen, da es die Pflicht eines würdigen Anführers ist, den Blutzirkel gemeinsam mit einer Gefährtin zu kontrollieren. Doch Sunny wird das miese Gefühl nicht los, dass irgendwas mit Jane nicht stimmt, und das liegt nicht nur an ihrer Eifersucht - oder doch?

Kritik

Jahr für Jahr erscheinen ein bis zwei neue Teile der berühmten "Jungs zum Anbeißen"-Reihe. Doch wer denkt, dass die Buchserie bald ein Ende haben könnte, der täuscht sich, denn Mari Mancusi hat noch viele weitere Ideen. Die Fans der Bücher werden auch in näherer Zukunft noch einiges über Rayne und Sunshine McDonald lesen.

In "Beiß, Jane, beiß" werden wir nun endlich wieder in die Gefühlswelt von Sunny geführt, denn sie ist es, die uns die Geschichte erzählt. Es werden die typischen Teenager-Probleme angeschnitten, denn niemand will Sunny in diesem Band verstehen. Alle scheinen gegen sie zu sein, niemand ist bereit ihr zuzuhören und man stempelt sie als Kind ab, denn niemand möchte wahrhaben, dass Sunny vielleicht mit ihrer Vermutung Recht haben könnte, dass etwas faul ist. Vor allem Magnus versteht nicht, was mit seiner Freundin los ist, doch anstatt Dingen auf den Grund zu gehen, lässt er sie links liegen und widmet sich seinen Geschäften.

Durch diese kühle, abweisende Art verliert der in "Jungs Zum Anbeißen" so perfekt dargestellte Magnus erheblich an Sympathiepunkten. Er spielt sich als alter, erfahrener Vampir auf und es scheint ihm zu schmeicheln, von Jane gebraucht und umworben zu werden. Was er jedoch dabei nicht bedenkt ist, wie seine Freundin sich wohl fühlen mag. Wegen dieses Fehlverhaltens kann der Leser gut nachvollziehen, warum die sonst so ruhige und zurückhaltende Sunny nun kocht.

Teil vier dieser ausgezeichneten Reihe ist sehr vielversprechend und man kommt allemal auf seine Kosten. Durch die deutliche Veränderung der Charaktere sorgt der Roman für sehr viel Unterhaltung, Spannung und Gefühl. Wie immer kommt dabei auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. Zudem geht die Handlung in soweit weiter, dass man etwas über die Familie der Zwillinge erfährt und sogar die neue Frau des Vaters kennenlernt.

Der wie bisher in jedem Band offene Schluss hält eine gigantische Überraschung parat, mit der wohl absolut niemand gerechnet hätte. Diese bietet jede Menge Stoff für den fünften Teil. Doch es ist grausam, wie der Leser mit offenem Mund zurückgelassen wird und so unendlich viele Fragen unbeantwortet bleiben. Man kann es kaum erwarten, wie es mit Sunny und Rayne weitergehen mag und am liebsten würde man sofort den nächsten Teil der Serie verschlingen.

Fazit

Der Leser wird in eine Gefühlswelt entführt, in die man sich nur allzu gut hineinversetzen kann. Die spannende Geschichte von Sunny und Rayne nimmt eine drastische Wendung an, womit niemand gerechnet hat. Wer all die aufkommenden Fragen beantwortet haben möchte, der sollte die Serie auf jeden Fall weiterverfolgen. Es lohnt sich!

Sanny Binder - myFanbase
10.11.2010

Diskussion zu diesem Buch

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