In Plain Sight – In der Schusslinie

"In Plain Sight" startete am 1. Juni 2008 auf dem Kabelsender USA Network. Gut einen Monat später erhielt die Serie aufgrund ihrer guten Quoten bereits grünes Licht für eine zweite Staffel. 2012 wurde die Serie letztlich nach fünf Staffeln abgesetzt.
Serienmacher:
US-Starttermin: 01.06.2008 auf USA
D-Starttermin: 03.11.2009 auf ZDFneo
Staffeln:
- Staffel 1 (12 Episoden) - bei amazon bestellen | Download bei iTunes
- Staffel 2 (15 Episoden) - Download bei iTunes
- Staffel 3 (13 Episoden) - Download bei iTunes
- Staffel 4 (13 Episoden) - Download bei iTunes
- Staffel 5 (8 Episoden)
Worum geht es?
Deputy Marshall Mary Shannon arbeitet in Albuquerque für das Zeugenschutzprogramm, kurz WITSEC genannt. Zusammen mit ihrem Kollegen, Marshall Mann, betreut sie Personen, die als wichtige Zeugen in noch laufenden Verfahren eingesetzt werden sollen. Anders als man denken würde, werden die Schützlinge des WITSEC nicht in dunklen Räumen versteckt, sondern tauchen in der Öffentlichkeit unter. Bisher kann sich das WITSEC damit rühmen, noch nie einen Schützling aufgrund schlechter Arbeit verloren zu haben. Lediglich wenn die zu schützende Person sich nicht an die auferlegten Regeln hält, droht ihnen in der Regel ernsthafte Gefahr.
An ihrem Geburtstag muss sich die selbstbewusste Mary Shannon nicht nur mit ihrer durchgeknallten Mutter und nervigen kleinen Schwester herumärgern, sondern muss gleichzeitig auch noch eine junge Ukrainerin betreuen, die es bald nicht mehr aushält, so stark eingeschränkt zu werden. Gleichzeitig wird der Sohn von einem ihrer Schützlinge ermordet in der Wüste gefunden. Ein wundervoller Tag für einen Geburtstag also.
Die Hauptdarsteller
Mary McCormack spielt Mary Shannon
Die Tochter einer klinischen Psychologin und eines Autohändlers wurde am 8.9.1969 in Plainsfield, New Jersey geboren. Ihren Durchbruch feierte sie mit der sehr erfolgreichen Serie "The West Wing", in der sie drei Jahre lang eine Hauptrolle inne hatte. Im Kino war sie zuletzt an der Seite von John Cusack in der Stephen-King-Verfilmung "Zimmer 1408" zu sehen.
Fred Weller spielt Marshall Mann
Der Cousin des "Robocop"-Darstellers Peter Weller wurde 1966 in New Orleans geboren. Die Rolle des Marshall Mann ist seine erste große Hauptrolle. Bisher hatte er meist nur Gastauftritte in namhaften Serien des "Law & Order"- Franchise' und "Monk". Der richtige Durchbruch ist ihm jedoch noch nicht gelungen.
Paul Ben-Victor spielt Stan McQueen
Paul wurde in Brooklyn, New York geboren und feierte sein Debut im Fernsehen 1987 in der bekannten Detektivserie "Cagney und Lancey". Seither hatte er etliche Gastauftritte in bekannten Serien, den richtigen Durchbruch als Schauspieler gelang ihm jedoch erst seit der Jahrtausendwende, als er gleich in drei Serien entscheidende Hauptrollen übernahm.
Lesley Ann Warren spielt Jinx Shannon
Die in New York geborene Darstellerin kann bereits auf eine lange Karriere zurückblicken. Zunächst war sie Balletttänzerin, im Alter von etwa 17 Jahren entdeckte sie jedoch ihre Leidenschaft für das Theater und machte sich am Broadway einen Namen. Im Fernsehen erlangte sie unter anderem durch ihre Rolle in der 70er-Jahre-Kultserie "Mission: Impossible" größere Bekanntheit.
Nichole Hiltz spielt Brandi Shannon
Nicole Hiltz wurde am 03.09.1978 in Hanover, Massachussetts geboren. Bevor sie die Rolle der Brandi Shannon in "In Plain Sight" bekam, sammelte sie bereits bei einigen Gastauftritten in Serien wie "Desperate Housewives", "Smallville" und "CSI" Erfahrung. Über ihr Privatleben schweigt sich die junge Darstellerin jedoch gerne aus.
Todd Williams spielt Bobby D
Der 1977 in Queens, New York geborene Darsteller ist noch relativ unerfahren. Bis auf ein paar Gastauftritte in "CSI", "CSI: Miami" und "Third Watch" hat er noch nicht viele TV-Auftritte hinter sich. 2005 ergatterte er eine größere Rolle in der Serie "Tilt", die jedoch über neun Folgen nicht hinauskam.
Cristián de la Fuente spielt Raphael Ramirez
Cristian wurde 1974 in Chile geboren, wo er zunächst seine Brötchen als Model verdiente. Erste Schritte als Darsteller machte er in Soap-Operas, bevor er in den späten 90ern in die USA zog. Dort ergatterte er bald längere Gastauftritte in TV-Serien und stellte sein lateinamerikanisches Temperament bei "Dancing with the Stars" unter Beweis. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.
Die Pilotfolge - Kritik
Die Serie an Produktionen, die sich des mittlerweile doch recht stark überstrapazierten Crime-Schemas bedienen, will einfach nicht abreißen. Mittlerweile besitzt jeder Fersehsender, seien es die großen Networks oder die etwas kleineren Kabelsender, mindestens eine, wenn nicht sogar mehrere Krimiserien, die sich voneinander nur in Nuancen unterscheiden.
"In Plain Sight" sticht hier nicht wirklich aus der Masse der forensischen Serien heraus. Die nach außen hin toughe Ermittlerin Mary Shannon hat, wie es sich mittlerweile für jede Frau in einer Hauptrolle gehört, unglaublich viele Probleme mit sich herum zu schleppen, seien es Streitigkeiten mit ihrer alkoholabhängigen Mutter oder unverarbeitete Konflikte mit ihrem Vater. Mit aller Gewalt wird Mary Shannon uns als eigenständige Frau dargestellt, die ihr Leben eigentlich im Griff hat, sich sogar einen braungebrannten Loverboy halten kann und damit meist ihre Unsicherheiten und Familienprobleme überspielt. Dass im Job erfolgreiche Menschen gleich immer einen Haufen Ballast mit sich herumschleppen müssen, mindestens noch drei Leichen im Keller liegen haben und emotional so gestört sind, dass sie kaum mehr eine normale Beziehung zu irgendjemanden, geschweige denn zu sich selbst, aufrechterhalten können, ist in solchen Serien leider normal geworden und ringt mir daher nur noch ein müdes, anerkennendes Kopfnicken ab. Anscheinend muss das in der heutigen Serienwelt wohl so sein. Vorbei scheinen die Zeiten der Huxtables, der Winslows und der Harts.
Der oder die Fälle, so genau wird das meist nicht klar in Serien wie "In Plain Sight", sind nicht sonderlich spektakulär, lediglich die Blickrichtung ist ein wenig anders als bei anderen Serien. Shannon und ihr unglaublich nerviger Partner Mann, der übrigens immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat, arbeiten für das WITSEC-Programm, sind meist jedoch damit beschäftigt, irgendwelche Morde aufzuklären, die irgendwie mit ihrem Klienten in Verbindung stehen. Letztendlich also nichts weiter als ein weiteres "CSI" mit einer klein wenig anderen Ausgangssituation.
Und so vergehen im Piloten 60 Minuten, in denen mir lediglich die miese Grundstimmung der nach außen hin perfekt gestylten Miss Shannon, die eigentlich alles weibliche verabscheut, im Gedächtnis. Die Nebencharaktere, die allesamt zum Hauptcast gehören sollen, bleiben eigentlich recht blass und sind, wie im Fall des braun gebrannten Loverboys, manchmal einfach nur unnötig. Dazu kommt, dass der Fall für krimi-erprobte Zuschauer bereits in der Mitte der Folge gelöst sein dürfte. Das reicht dann am Ende leider nicht, um in der Fülle an Krimiserien auf Dauer zu bestehen. Für mich war die erste Folge definitiv auch die letzte.
Fazit
"In Plain Sight" ist definitiv kein neuer Stern am Serienhimmel, auch wenn USA Network bereits eine zweite Staffel in Auftrag gegeben hat. Dazu fehlt einfach etwas Fesselndes oder Innovatives
Melanie Brandt - myFanbase
Zurück zur Hauptübersicht
Diskussionen
22.05.2013 17:26
Wurmloch - Battlestar Galactica / Honor Harrington Crossover
in Fan Arts und Fan Fiction von CmdGabriel
Service
Jetzt abonnieren
RSS-Feed
Jetzt abonnieren
myFanbase-Newsletter
Jetzt folgen
myFanbase bei Twitter
Jetzt Fan werden
myFanbase auf Facebook
Jetzt mitlesen
myFanbase bei Google+

