Preview: Women's Murder Club

Crime is King! Auch ABC will auf der Erfolgswelle der Ermittler-Serien mitschwimmen und zeigt nun immer freitagabends die Serie "Women's Murder Club", die auf der gleichnamigen Buchreihe von James Patterson basiert.

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Worum geht es?

Die Polizeiermittlerin Lindsay Boxer (Angie Harmon), die Gerichtsmedizinerin Claire Washburn (Paula Newsome), die Staatsanwältin Jill Barnhart (Laura Harris) und die junge Journalistin Cindy Thomas (Aubrey Dollar) lösen gemeinsam Kriminalfälle. Daneben müssen sich die Damen auch mit ihrem Privatleben auseinandersetzen. Während sich Jill nicht sicher ist, ob sie mit ihrem Freund zusammenziehen soll, muss Lindsay damit fertig werden, dass ihr Ex-Mann Tom (Rob Estes) nun ihr Boss ist.

Die Hauptdarsteller

Angie Harmon spielt Lindsay Boxer

Die am 10. August 1971 in Dallas, Texas geborene Schauspielerin besitzt bereits einige Serienerfahrung. Sie spielte Hauptrollen in den Serien "Baywatch Nights" und "Law & Order". Im Kino sah man sie unter anderem in "Agent Cody Banks" und "Dick und Jane". Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Paula Newsome spielt Claire Washburn

Paula Newsome hat bereits in einer großen Anzahl an bekannten Serien mitgewirkt. So spielte sie Gastrollen in "Ally McBeal", "Emergency Room", "C.S.I.", "Criminal Minds" und "Heroes". Zudem ist sie häufig am Theater aktiv und war auch in dem Kinohit "Little Miss Sunshine" zu sehen.

Laura Harris spielt Jill Barnhart

Laura Harris wurde am 20. November 1976 in Vancouver, Kanada geboren. Deutschen Zuschauern dürfte sie vor allem durch ihre Rolle der Marie Warner in der zweiten Staffel von "24 - Twenty Four" bekannt sein. Auch im Kino war sie bereits einige Male zu sehen, wie etwa in "Faculty - Trau keinem Lehrer".

Aubrey Dollar spielt Cindy Thomas

Aubrey Dollar erblickte am 23. September 1980 in Raleigh, North Carolina das Licht der Welt. Neben einer wiederkehrenden Rolle in "Dawson's Creek" konnte sie auch durch kleine Parts in den Kinofilmen "Zum Ausziehen verführt" und "Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie" auf sich aufmerksam machen.

Rob Estes spielt Tom

Rob Estes, der am 22. Juli 1963 in Norfolk, Virginia geboren wurde, ist zweifellos ein bekanntes Gesicht in der TV-Welt. Er gehörte zum Hauptcast von "Melrose Place" und "Susan" und spielte wiederkehrende Rollen in "Providence" und "CSI: Miami". In "Gilmore Girls" spielte er Jess Marianos Vater Jimmy.


Die Pilotfolge – Kritik

Es gibt in der Welt des TVs mittlerweile eine große Bandbreite an verschiedenen Ermittlern. Da sind die seriösen Experten, die wir unter anderem in den "CSI"-Serien und "Criminal Minds" sehen, und die exzentrischen Genies, welche wir beispielsweise aus "Monk" und "Psych" kennen. Nun gibt es also vier weitere Ermittler(innen), die eher in die Kategorie seriöse Experten fallen und neben "CSI" und Co. eigentlich nicht mehr gebraucht werden.

Ich lehne Crime-Serien nicht kategorisch ab, stattdessen finde ich einige von ihnen sogar richtig gut, doch "Women's Murder Club" bietet auf den ersten Blick wirklich nichts Neues. Gut, wir haben hier eine Art Frauenclub, aber auch in den meisten anderen Crime-Serien gibt es Teams, in denen gerne mal private Schwätzchen gehalten und Witze gerissen werden.

Die vier Frauen wirken sympathisch, mehr aber auch nicht. Ihre privaten Geschichten haben mich in dieser ersten Episode überhaupt nicht interessiert und scheinen auch nicht das Potential zu haben, auf Dauer spannender zu werden. Dass die weiblichen Ermittler nur irgendwelche Beziehungsprobleme haben und ständig an Männer denken, finde ich überdies sehr klischeehaft. Selbst beim Betrachten einer Leiche, die übrigens trotz eines Fenstersturzes direkt auf ein Auto noch wie aus dem Ei gepellt aussieht, diskutieren die Ermittlerinnen darüber, ob man den Ex zurückrufen soll oder nicht. Das soll offenbar witzig sein, ist es aber nicht. Als gäbe es keine anderen Dinge, die Frauen im Privatleben beschäftigen.

Der Hauptfall in dieser Auftaktepisode ist ebenfalls nur sehr harmlose Durchschnittsware, für die sich etablierte Crime-Serien wohl zu schade wären. Natürlich geht es in der Pilotfolge in erster Linie darum, die Charaktere vorzustellen, doch ein bisschen mehr Spannung hätte der Mordfall schon bieten dürfen.

Fazit

"Women's Murder Club" ist für meinen Geschmack zu klischeehaft und uninteressant geraten. Ich spüre kein Verlangen, die Serie weiter zu verfolgen.

Maret Hosemann – myFanbase

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