Bewertung: 7
Cascada

Original Me

Der Dance-Act Cascada, rund um Sängerin Natalie, ist nicht nur in Deutschland und Umgebung erfolgreich, sondern auch weltweit, denn sie landeten bereits in Amerika und England Top-10-Hits. Insgesamt verkauften sie bereits 20 Millionen Alben und ihre Songs wurden 15 Millionen Mal heruntergeladen. Nachdem ihre Single "Evacuate the Dancefloor" 2009 in Amerika Platin erhielt, melden sie sich nun mit ihrem vierten Album "Original Me" zurück.

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Der Titel lässt vermuten, dass sie auf ihrem vierten Album eine etwas andere Seite von sich zeigen, doch bereits der erste Track "San Francisco" ist wieder ein Partysong, wie man ihn von dem Dance-Act gewohnt ist. Der Song hört sich an wie eine Mischung aus Katy Perrys "California Gurls" und Keshas "TiK ToK", doch das stört nicht weiter, denn "San Francisco" macht einfach gute Laune. Mit "Au Revoir" folgt ein etwas düsterer, aber eingängiger Dance-Track, während "Stalker" etwas ruhiger anfängt, dann immer schneller wird und sich zum Midtempo-Dancesong entwickelt, der jedoch nicht wirklich heraussticht. Dann gibt es den Song "Night Nurse" zuhören, der mit zu den besten Tracks des Albums zählt, allerdings etwas anders ist als die Single-Version.

"Pyromania" ist bereits letztes Jahr erschienen und somit die erste Single des Albums, die recht erfolgreich war und sich in verschiedenen Ländern in den Top 30 platzieren konnte. Es handelt sich natürlich mal wieder um einen typischen Cascada-Song, der sich schnell zum Ohrwurm entwickelt und zum Tanzen anregt. "Unspoken" ist eine Ballade, bei der Natalies schöne Stimme gut zur Geltung kommt, allerdings stören die Rap-Parts von Calprit, da diese überhand nehmen. Gegen einen kleinen Rap-Part wäre nichts einzuwenden gewesen, aber hier hat man eher das Gefühl als wäre es der Song von Calprit und nicht von Natalie.

Der Titeltrack "Original Me" ist nicht weiter der Rede wert und ziemlich mittelmäßig, doch dann folgt ein Highlight des Albums. Der Dance-Track "Sinner on the Dancefloor", der etwas düsterer geraten ist und mit tollen Beats und Natalies Stimme überzeugen kann. "Enemy" ist eine weitere Ballade vom Album und wohl auch die Beste, denn hier zeigt Natalie, dass sie mehr drauf hat als nur Dance-Tracks zu singen. Sie sollte sich wirklich überlegen mal ein Uplugged-Album zu veröffentlichen, denn auch der nächste Song "Hungover" kann überzeugen. Auch dieser Song besticht durch Natalies tolle Stimme. Das Album endet mit "Independence Day", wobei es sich dabei eher um einen mittelmäßigen Song handelt, da Caprit wieder mit seinen Raps stört, statt etwas Positives zum Song beizutragen.

Fazit

Letztendlich passt der Albumtitel doch, denn neben den üblichen Dance-Tracks gibt es auch einige Balladen zuhören, die Natalies schöne Stimme zur Geltung bringen und von der es ruhig mehr geben könnte. Somit ist das Album eine gelungene Mischung aus schnellen und ruhigeren Songs, bei dem nur die Rap-Parts von Calprit stören.

Anspieltipps
Au Revoir
Night Nurse
Sinner on the Dancefloor
Enemy
Hungover

Artistpage
CascadaMusic.de

Tracks

1.San Francisco
2.Au Revoir
3.Stalker
4.Night Nurse
5.Pyromania
6.Unspokenfeaturing Calprit
7.Original Me
8.Sinner on the Dancefloor
9.Enemy
10.Hungover
11.Independence Dayfeaturing Calprit

Kevin Dave Surauf - myFanbase
20.06.2011

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