Episode: #1.04 Der schwarze Schwan

Olivia muss entscheiden, ob ein Flashforward eines Patienten der Schlüssel zu seiner Diagnose und Behandlung ist. Mark und Demetri folgen einem Hinweis der Terrorverdächtigen Alda, und Nicole sucht wegen ihres schockierenden Flashforwards vergeblich Rat.

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Foto: Joseph Fiennes, FlashForward - Copyright: 2009 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved./Ron Tom
Joseph Fiennes, FlashForward
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14 Tage zuvor: Es ist der Tag des globalen Blackouts. Ein Bus fährt in einen See und die bewusstlosen Passagiere gehen unter. Der Fahrer hat jedoch Glück, dass sein Kopf über Wasser bleibt. Als er zu sich kommt, tritt er ein Fenster ein und rettet eine Frau. Für die anderen Fahrgäste kann er nichts mehr tun.

Zwei Wochen später ist der Busfahrer, Edward Ned, im Krankenhaus und wird von Olivia und Bryce wegen Schmerzen behandelt. Neds Flashforward ist für die beiden Ärzte eine große Überraschung, denn der hellhäutige Mann hat gesehen, dass er in sechs Monaten ein Afroamerikaner ist und sich überdies viel lockerer und selbstbewusster fühlt als jetzt.

Stanford lehnt Marks Gesuch, nach Somalia zu reisen und dort zu ermitteln, ab. Die CIA, die 1991 die Vorfälle in dem afrikanischen Land untersucht hat, verhält sich nicht sehr kooperativ und verweigert dem FBI die Informationen. Demetri verhört derweil ein weiteres Mal die Terrorverdächtige Alda Hertzog, die er und Mark am Tag des Blackouts verhaftet hatten. Alda beharrt weiterhin darauf, mit dem Blackout nichts zu tun gehabt zu haben. Sie nennt Demetri schließlich einen Namen: Customer Choice Restaurant Group. Mehr will sie nicht sagen. Mark und Demetri geraten anschließend in Streit darüber, welche Spur es zu verfolgen gilt, die Somalia-Vorfälle oder die Restaurant Group. Stanford spricht ein Machtwort und schickt seine beiden Agenten auf die Spur der Restaurant Group.

Mark und Demetri fahren daraufhin in die Stadt Indio zu einem Diner, dem einzigen Laden der Customer Choice Restaurant Group. Dort ergreift ein Angestellter plötzlich die Flucht, doch als die beiden FBI-Agenten ihn nach einer Verfolgungsjagd durch einen Trailerpark stellen, zeigt sich, dass er nur ein Drogendealer ist und mit Terrorismus nichts zu tun hat. Demetri verliert die Nerven und greift erst den Dealer und dann Mark an. Schließlich erzählt Demetri seinem Partner von der mysteriösen Frau, die ihm mitgeteilt hat, dass er am 15. März 2010 durch drei Schüsse in die Brust getötet wird. Mark versucht Demetri davon zu überzeugen, dass sie die Zukunft ändern können.

Lloyd, der Tag und Nacht bei seinem Sohn Dylan im Krankenhaus verbringt und dem Olivia weiterhin aus dem Weg zu gehen versucht, hat Bryces Notizbuch gefunden und bringt es ihm wieder. Bryce hat darin ein Bild von einer Frau gezeichnet, die er, wie er Lloyd erklärt, bislang noch nicht getroffen hat. Lloyd erzählt daraufhin von seinem Flashforward: er war in einem fremden Haus und hat die Stimme einer Frau hinter sich gehört. Er konnte die Frau nicht sehen, hat aber gespürt, dass sie wichtig für ihn war.

Nicole, Charlies Babysitterin, scheint große Probleme mit der Bewältigung ihres Flashforwards zu haben. Nachdem sie mit Aaron gesprochen hat, dessen Tochter Tracy früher ihre Babysitterin war, wendet sie sich an einen Priester. Sie gesteht diesem, dass sie in ihrem Flashforward das Gefühl hatte, für etwas bestraft zu werden. Der Priester kann ihr jedoch nicht weiterhelfen.

Ned soll operiert werden. Bryce ist sich jedoch sicher, dass Neds Flashforward der Schlüssel zur Behandlung ist und recherchiert über Veränderungen der Hautfarbe. Er kommt zu dem Schluss, dass Ned an Morbus Addison leidet, einer Nebennierenrindeninsuffizienz, die dazu führt, dass der Körper Melanin (schwarze Pigmente) statt Adrenalin produziert. Olivia will die Behandlung eines Patienten jedoch nicht von einem, wie sie es nennt, "verrückten Traum", abhängig machen und beginnt mit der Operation. Als Ned jedoch kollabiert und alle Versuche, ihn zu stabilisieren, scheitern, injiziert Olivia ihm Hydrocortison, wie es bei Morbus Addison nötig ist, und rettet Ned damit das Leben. Sie muss einsehen, dass Neds Flashforward ein wahrer Blick in die Zukunft war.

Mark spricht mit Alda. Sie sagt ihm, dass sein Blickwinkel falsch sei und er sich nicht fragen sollte, wie und durch wen es zu dem Blackout kam, sondern warum. Sie vergleicht den Blackout mit dem schwarzen Schwan. Im 19. Jahrhundert dachte die Wissenschaft, alle Schwäne seien weiß, bis erstmals ein schwarzer Schwan entdeckt wurde. Nach dem Gespräch beauftragt Mark seinen Kollegen Al Gough damit, einen Hacker zu kontaktieren, damit sie an die Informationen der CIA über Somalia herankommen.

Nicole erzählt Mark schließlich, dass sie in ihrem Flashforward von einem Mann unter Wasser gedrückt wurde und dabei das Gefühl hatte, dies zu verdienen, weil sie zuvor etwas Schlimmes getan hat. Mark verspricht ihr, sie zu beschützen.

Lloyd hat im Haus seiner verstorbenen Frau ein Buch über Zaubertricks gefunden und weiß nun, wie er einen Zugang zu seinem autistischen Sohn findet. Als er etwas zu Essen holen will, erhält er einen Anruf von einem gewissen Simon. Lloyd will nicht mit Simon sprechen, doch dieser erwidert, dass es viel Gesprächsbedarf gibt, jetzt, da sie verantwortlich sind für die größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit.

Maret Hosemann - myFanbase


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