Bewertung: 7

Review: Zu viele Zweifel (3.14)

Foto: Matthew Bomer & Hilarie Burton, White Collar - Copyright: RTL
Matthew Bomer & Hilarie Burton, White Collar
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Kaum lässt man die Worte raus und wundert sich, wo Sara abgeblieben ist und schon ist sie wieder da. Ich freue mich über ihre Rückkehr, weil ich Hilarie Burton mittlerweile in der Rolle gerne habe, doch ihre Story hat mich etwas verwundert und teilweise auch enttäuscht, weil ich das nicht von ihr erwartet habe.

"You're loaning me to my ex-girlfriend?"

Sara war also schon einmal verlobt. Eigentlich ist das ja nichts Schlimmes, doch in dieser Handlung hat mir das einfach nicht gepasst. Sie ist verlobt, lässt ihren Verlobten sausen, kommt mit Neal zusammen, lässt diesen sausen und kehrt dann wieder zu Bryan zurück. Also noch komplizierter hätte man es nicht machen können, oder? Das war mir dann doch etwas too much und ich habe darüber einfach hinweggesehen, damit ich mich nicht weiter aufregen muss. Ich habe mich stattdessen auf die Interaktion zwischen Neal und Sara konzentriert, denn diese war wirklich sehr unterhaltsam und ich musste öfters lachen, als die beiden sich gegenseitig aufgezogen haben. Das hat die Rückkehr von Sara sehr aufgelockert und ich hätte es schlimm gefunden, wenn sie sich anschweigen würden und keine Witze darüber reißen. Das hat dann schon gepasst und man hat dadurch ganz deutlich gemerkt, dass beide keinesfalls das Interesse verloren haben. Da schwebt noch einiges in der Luft und ich bin mir sicher, dass die beiden wieder zusammen kommen werden, sei es nur für eine Nacht. Schließlich weiß Sara Neals Geschichte und sie sieht, wie Peter und der Rest damit zurecht kommen. Deshalb glaube ich, dass sie Neal noch eine Chance geben wird. Und so wie ich Neal kenne, wird er nicht so einfach aufgeben. Hier kommt also sicher noch etwas und ich freue mich darauf.

Aber nun zum Fall der Woche. Dieses Mal muss Neal auf Peter verzichten, aber er befindet sich in guter Gesellschaft. Durch diesen Fall sind auch Diana und Jones etwas in den Vordergrund gerückt, was ich sehr begrüßen kann. Ich mag die beiden und es ist schön, zu sehen, dass sie auch etwas mehr Screentime bekommen. Außerdem gefällt mir das Duo Neal und Diana auch sehr gut, weil die beiden auch eine Chemie haben, die sehr unterhaltsam ist. Sie wissen, wie sie miteinander umgehen müssen und das geschieht meistens auf sehr humorvolle Art und Weise. Davon möchte ich bitte mehr sehen. Vor allem der Junggesellenabschied von Diana würde mich brennend interessieren. In diesem Zusammenhang möchte ich kurz auf die Verlobung von Diana und Christie eingehen. Es gefällt mir, dass die Autoren dieses Thema adressieren, gab es doch viel Aufsehen darum, ob homosexuelle Paare in New York heiraten dürfen. Somit haben wir auch etwas Aktuelles, mit dem wir uns befassen können und das ist meiner Meinung nach immer gut.

Wer gar nicht so gut war in dieser Folge, ist Bryan. Ich weiß nicht, aber er war einfach ein sehr unsympathischer Mann, der mich gar nicht überzeugen konnte und es fällt mir schwer, zu glauben, dass Sara nach der Beziehung mit Neal zurück zu Bryan gegangen ist. Er war irgendwie schmierig und das mag ich ja gar nicht. Dennoch hat sein Fall für Spannung gesorgt, ganz besonders am Ende, als er Sara umbringen wollte. Hier war natürlich klar, dass Sara überleben wird, aber ich saß dennoch gespannt vor dem Bildschirm, weil man ja nicht möchte, dass einem Hauptcharakter so etwas passiert. Die Auflösung des Falles hat mir gut gefallen und nun scheint es Schritt für Schritt auf Neals Anhörung zuzugehen. Hier spielt Agent Kramer eine Rolle, über dessen Rückkehr ich mich gefreut habe. Er hat sofort dafür gesorgt, dass ich Bauchschmerzen bekommen habe, weil das für Neal eigentlich nichts Gutes bedeuten kann. Obwohl Kramer immer wieder nette Sachen sagt und Neal auch ermutigt, so führt er ganz klar etwas im Schilde und das hat die letzte Szene mit Diana deutlich gezeigt. Viele Folgen bleiben uns jetzt nicht mehr übrig bis zum Staffelfinale und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wohin Neals Zukunft führen wird.

"Keep an eye on Neal." - "Sure thing, Dr. Huxtable." - "Nice."

Eine ganz andere Sorge muss sich in dieser Folge Peter machen. Er bekommt Besuch von seinen Schwiegereltern und ich bin sehr dankbar für diese Storyline, weil ich sie nicht hätte missen wollen. Wie grandios sind denn bitte Elizabeths Eltern? Ich habe ich kaputt gelacht. Vor allem ihr Vater Allen, der von Tom Skerritt wunderbar gespielt wurde, hat mich umgehauen. Sein ständiges Starren hat nicht nur Peter unsicher gemacht, sondern auch mich. Ich kann es mir nicht vorstellen, einem solchen Menschen jemals gegenüber zu stehen. Das würde mich, glaube ich, wahnsinnig machen. Aber Peter schlägt sich meiner Meinung nach sehr gut. Das Beste war jedoch sein Hilferuf an Mozzie, der ihm aus der Patsche hilft. Mozzie sorgt für einige Highlights in dieser Folge und wieder einmal stelle ich mir die Frage, was wir ohne ihn bloß tun würden? Durch die Interaktion mit Peter wird also auch diese Beziehung etwas enger und ich bin gespannt, was geschehen wird, wenn Neal wirklich ein freier Mann sein sollte.

Fazit

Diese Folge vereint sehr vieles, was ich an "White Collar" so liebe. Tolle Interaktion der Charaktere, Spannung, gute Stories und sehr viel unterhaltsame Momente, über die man herzhaft lachen kann. Es gab sicherlich stärkere Episoden, doch mit dieser Folge bin ich sehr zufrieden und sie führt dazu, dass ich das Staffelfinale kaum abwarten kann.

Alex Olejnik - myFanbase


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