Bewertung: 7

Review: #4.09 Queen Death

Foto: Joseph Morgan, The Originals - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Joseph Morgan, The Originals
© Warner Bros. Entertainment Inc.

In der "The Originals"-Folge #4.09 Queen Death macht The Hollow dem Episodentitel alle Ehre und tötet Elijah. Na ja, nicht so ganz. Schließlich konnte seine Seele gerade noch so in Freyas Amulett gerettet werden, was in etwa nach dem schmerzhaften Äquivalent der Traumwelt aus dem letzten Staffelfinale klingt. Trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass The Hollow – oder jetzt wohl eher wieder Inadu – erneut auf der Erde wandelt und somit langsam aber sicher die heiße Phase von Staffel 4 einläutet.

"This is not happening. He's not gone. He can't be."

Irgendwie scheinen die Mikaelsons kein wirkliches Glück mit Hexen zu haben. Nachdem Klaus in der letzten Staffel seine Blutlinienverbindung einbüßen musste, trifft es nun Elijah, der von The Hollow geopfert wird. Nach all den Bemühungen, die die anderen sich gemacht haben, hat es mich echt überrascht, dass sie Elijah am Ende doch nicht retten konnten. Denn der Plan war wirklich gut. Endlich arbeiten mal alle zusammen und siehe da, was man da nicht plötzlich alles schaffen kann. Nur zu blöd, dass es dann ausgerechnet an einem kleinen Detail wie dem Dornenpfahl scheitern muss. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Klaus bereit war, sich erneut für seine Familie außer Gefecht setzen zu lassen. Die Umstände sind dabei sogar ziemlich ähnlich wie im Finale von Staffel 3. Wieder geht es um das Leben seiner Geschwister, wieder kämpfen sie gegen einen überstarken Gegner.

Nachdem Elijah nun erst einmal aus dem Spiel genommen wurde, stellt das natürlich die Familiendynamik der Mikaelsons etwas auf den Kopf. Immerhin hat Elijah bewusst die Rolle des Familienoberhaupts übernommen, damit Klaus die Möglichkeit hat, eine Beziehung zu Hope aufzubauen. Das hat uns nicht nur einige schöne Szenen zwischen den beiden beschert, sondern gleich auch noch eine andere, leichtere Seite von Klaus offenbart, die ihm wirklich sehr gut steht. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Klaus nicht wieder komplett in alte Verhaltensweisen zurückfällt, um seinen Bruder zu rächen und The Hollow zu vernichten. Denn nach all den Folgen der Besserung wäre das echt ein herber Rückschlag. Schließlich hat sogar Vincent Klaus zugestanden, dass er sich verändert hat. Dass er mehr zu der Person geworden ist, die Camille immer in ihm gesehen hat. Das war eine starke Szene und es spricht für Vincent, dass er Klaus gegenüber ehrlich war, obwohl er ihn nicht leiden kann. Aber irgendwie war Cami ja schon immer die Verbindung zwischen den beiden Also bitte, bitte kein Schritt zurück, sondern weiter nach vorn.

"There's always a loophole."

Vincent hat in dieser Folge wieder bewiesen, dass er die Stimme der Stadt ist. Er ist es, der anmerkt, dass sie durch das Opfer von einem Einzelnen die große Zerstörungskraft von The Hollow abhalten können. Schließlich haben die Mikaelsons genau das Gleiche auch mit Davina gemacht, als es brenzlig wurde. Natürlich wollen die nichts davon hören, es geht immerhin um ein Familienmitglied. Von ihrer Seite aus ist das verständlich. Nur ändert das nichts an der Tatsache, dass auch Vincent recht hat. Und so strudelt man wieder zu dem grundsätzlichen Problem der Serie zurück: Die Mikaelsons entscheiden sich (logischerweise) immer für ihre Familie und dadurch, dass sie sowohl die Stärke als auch die Macht haben, können sie meistens ihren Willen durchsetzen. Was die zweite Riege der Charaktere wie Vincent oder Marcel in der blöden Situation zurücklässt, in der sie zwar mit den Originals zusammenarbeiten und vielleicht auch befreundet sind, dennoch aber gerne mal das Nachsehen haben. Immerhin geben die beiden ordentlich Kontra und so kann Marcel zumindest Sofya retten. Wobei da noch im Raum steht, wie viel von Sofya noch da ist, nachdem ihr Körper von The Hollow zurückgelassen wurde.

Was Vincents Hexen angeht, bin ich jedoch nicht so optimistisch. Denn deren Hass auf Vampire ist so stur, dass sich nach den jüngsten Ereignissen wohl viele The Hollow anschließen werden. Irgendwie ist mir das ein Rätsel. Klar, die Vampire – und speziell die Urvampire – haben den Hexen von New Orleans das Leben zur Hölle gemacht, aber wieso sollte The Hollow nur einen Deut besser sein? Die Geschichte war ja mehr als eindeutig. Inadu wollte mehr und mehr Macht, war unersättlich. Das ist doch keine Alternative. Ich hoffe einfach mal, dass sich viele Hexen Vincents Rat zu Herzen genommen und die Stadt schnell verlassen haben.

Denn The Hollow ist nun endlich in New Orleans angekommen. Natürlich passend mit viel Wind, Nebel und blauem Licht. Ein bisschen hat mich diese Wiedergeburt von Inadu ganz am Schluss der Folge ja an den Eingang in das Upside-Down im Baumstamm aus "Stranger Things" erinnert. Hoffentlich bleibt Inadu die schaurige Aura von The Hollow erhalten, denn die hat mir an ihr bisher am besten gefallen. Sonst wirkt sie nämlich etwas sehr wie Davina 2.0 – besonders starke Kräfte, tragische Opferung und Wiederauferstehung inklusive. Lange hat sie ja eh keine Zeit mehr, in der Stadt ihr Unwesen zu treiben, falls wir mal davon ausgehen, dass sie im Finale besiegt werden soll.

Randnotizen:

  • Es freut mich jedes Mal, Hayley als Wolf zu sehen. Überhaupt bilden sie und Freya ein super Team.
  • Schlupfloch oder nicht, gestorben ist Elijah nun einmal. Das müsste dann ja das Ende seiner Blutlinie bedeuten.
  • Merke: Die mächtigen, bösen Mikaelsons lassen sich mit Gebäck besänftigen.
  • Vincent hat das Hexenbuch also doch noch bekommen. Das wird wohl entweder einen Weg enthalten, The Hollow zu besiegen oder ihn endgültig ins Verderben stürzen.
  • Hoffentlich bekommt Keelin bald ein paar mehr Szenen auch mit dem Rest der Mikaelson-Familie. Schließlich dürfte Elijahs Rettung wohl Hexen-Business sein und Keelin hat ja klar gemacht, dass sie Freya beisteht.



Fazit

Durch Elijahs (vorübergehenden) Tod sind die Mikaelsons wieder beunruhigend verkleinert worden. Man kann wohl davon ausgehen, dass sie jetzt alles daran setzen werden, Elijah aus seinem Gefängnis zu befreien. Hoffentlich fallen die Urvampire dabei nicht wieder zu sehr in ihre alten Verhaltensweisen zurück. Wobei, ein bisschen vom alten Bösewicht-Vibe kann sicher nicht schaden.

Denise D. - myFanbase


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