Bewertung: 9

Review: #5.01 Gelandet!

Die vierte Staffel endete in einem Cliffhanger: Ein Meteoritenschauer ging erneut auf Smallville nieder und hat das Leben der Einwohner wieder vollkommen durcheinander gebracht. Mit Spannung habe ich die Auflösung erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Beginnen will ich mit Clark, der eben noch in den Höhlen war und sich plötzlich in der Arktis befindet. Kennt man den ersten Superman-Film, so weiß man, was gleich passieren wird. Er wirft den Kristall und die Festung der Einsamkeit entsteht. Ein großes Ereignis in Clarks Geschichte, nur weiß er das noch nicht. Im Film bleibt Clark Jahre in der Festung und lernt alles Wissen der verschiedenen Welten und schließlich seine Superkräfte zu kontrollieren. Doch die Macher von Smallville dachten sich scheinbar, dass man diese Geschichte ein wenig umschreiben müsste. Schließlich wäre die Serie vorbei, wenn es so weiter geht, wie im Film.

Auslöser für diese Veränderung der Geschichte ist Chloe, die ebenfalls am Nordpol gelandet ist, da sie sich wie Clark in den Höhlen befand. Um sie zu retten und weil er seiner menschlichen Seite nachgibt, ändert sich Clarks Leben. Er hört nicht auf Jor-Els Warnung und kehrt nach Smallville zurück um seinen Freunden und vor allem seiner Familie zu helfen. Dafür opfert er unwissentlich seine Kräfte. Doch dies sieht Clark eher als Geschenk ein normales Leben zu führen.

Bevor es aber soweit ist, muss er die Welt erst einmal von den Dienern des Zod retten. Auch diese kommen in "Superman 1" vor. Genau wie in dieser Folge wurden sie von Jor-El auf dem Planeten Krypton in eine solche Scheibe verbannt. Wieder eine Parallele in Clarks und Jor-Els Leben und wirklich sehr interessant mit anzusehen. Ich hätte dennoch gerne mehr von den beiden Kryptoniern gesehen um so wieder ein bisschen mehr über Kal-El zu erfahren. Dennoch bleibt immer noch die Festung der Einsamkeit als Verbindung zu Jor-El.

Ein weiterer Pluspunkt dieser Folge ist definitiv, dass Clark endlich erfährt, dass Chloe über seine Superkräfte Bescheid weiß. Endlich ist der Moment gekommen, an dem sich die beiden aussprechen. Leider nützt Chloe dieses Wissen nicht mehr lange, da Clark seine Kräfte verliert. Immerhin teilen die beiden nun ein Geheimnis über seine Vergangenheit.

Dadurch das Clark menschlich geworden ist, ergibt sich endlich die Möglichkeit mit Lana zusammen zu sein, ohne dass er sie anlügen muss. Für alle Lana und Clark Shipper eine sehr schöne Szene als Clark sie am Krankenbett besucht.

Für einige Lacher konnte während dieser dramatischen und spannenden Folge Lois sorgen. Anfangs war es zwar eine ziemlich ernste Situation, als sie mit Jonathan nach der verschütteten Martha sucht, doch wie sie sich mutig den beiden Kryptoniern entgegen stellt, war wirklich witzig.

Lex scheint sich unterdessen immer mehr zum Bösewicht der Serie zu entwickeln. Sein Vertrauen in Clark ist schon lange erschüttert. Eigentlich kein Wunder, da Clark einfach schon in zu vielen mysteriösen Ereignissen verwickelt war. Es war zu erwarten, dass Lex Fragen stellt, z. B. wo Chloe ist, die eben noch in den Höhlen war. Sein Drang alles zu erforschen, vor allem was mit dem Meteoritenschauer zu tun hat, zeigt sich erneut, als er das Raumschiff in eines seiner Labors bringen lässt.

Am meisten in dieser Folge habe ich als Buffy und Angel Fan mich auf den Auftritt von James Marsters gefreut. Er ist also ein Alien und kommt als schwarze Flüssigkeit aus dem Raumschiff. Bin schon sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

Catherine Bühnsack– myFanbase


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