Bewertung: 8

Review: #2.19 Sei gegrüßt und lebe wohl

Nachdem Jonathans Identität in der letzten Folge aufgeflogen ist, erleben wir nun eine Suchaktion, die einige interessante Aspekte zeigt. Denn Magnus ist noch immer von Alecs Verrat verletzt, so dass er einen Deal mit der Elbenköngin eingeht, die ganz andere Pläne hat, die für ein großartiges Staffelfinale sorgen könnten.

Aussichtslose Hoffnung für Jonathan

Als die wahre Identität von Jonathan ans Licht kam, dachte ich mir schon, dass #2.19 Sei gegrüßt und lebe wohl eine spannende Episode wird und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist auch nichts Neues mehr, dass man bei Valentine wirklich auf alles gefasst sein muss, besonders jetzt, da auch noch Jonanthan mit ihm zusammenarbeitet. Dabei hatte ich noch immer die leise Hoffnung, er möge doch die Seiten wechseln, zumal dies mit Sicherheit auch ein interessanter Kampf geworden wäre. Doch wie schon vermutet, hat er vielleicht doch mehr von seinem Vater, als einem lieb ist, obwohl ich ja glaube, dass Jonathan bis zuletzt daran geglaubt hat, für seinen Vater wichtig genug zu sein und nicht nur von ihm benutzt zu werden.

Doch genau diesen Eindruck bekam man auf dem Friedhof. Aber ganz ehrlich? Wundert es einen, dass Valentine auch seinen eigenen Sohn ausgenutzt und benutzt hat, nur um an sein Ziel zu kommen? Nein. Valentine hat dadurch nur einmal mehr gezeigt, dass keiner ihm vertrauen kann, denn er ist sich selbst der Nächste, wobei ich mich natürlich frage, wie Valentine reagieren wird, wenn er vom Tod seines Sohnes erfahren wird.

Etwas tut es mir um Jonathan ja doch leid. Ich gebe zu, dass er viele schlimme Dinge getan hat, gerade wenn man an seine Gewalttat gegenüber Max denkt. Und dennoch hatte ich bei Jonathan immer das Gefühl, er möchte irgendwo dazu gehören, damit er nicht mehr alleine und einsam ist. Wie ich schon sagte, wäre es vielleicht völlig anders gekommen, hätte er die Seiten gewechselt und sich Clary und den anderen Schattenjäger angeschlossen. Stattdessen hat er alles getan, was Valentine wollte und das in der (aussichtslosen) Hoffnung, von ihm anerkannt zu werden.

Für diese Anerkennung wollte er seinem Vater auch zeigen, dass er stärker als Jace ist, der in seinen Augen sozusagen sein Konkurrent ist bzw. war. Dabei hätte Jonathan eigentlich klar sein müssen, dass seine Chancen sehr gering sind und Jace niemals von den anderen im Stich gelassen wird. Aber ich denke, auch hier hatte Valentine einen großen Einfluss, der Jonathan noch vor seinem Weggang (bei dem ich auch ausgehe, dass er nicht zu seinem Sohn zurückgekehrt wäre) versichert hat, dass er ihn als etwas Besseres ansieht und Jonathan war natürlich davon überzeugt, dass das der Wahrheit entspricht. Somit stand es wohl auch außer Frage, dass für ihn nur noch der Tod in Frage kommt. Für mich ist und bleibt er dadurch eine verlorene Seele.

Der Deal

In der letzten Folge hatte ich ja schon befürchtet, dass das Ende der Beziehung von Alec und Magnus noch für einigen Wirbel sorgen wird. Ich kann Magnus durchaus verstehen, dass er sich von Alec verraten fühlt und zusehen muss, wo er bleibt. Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass er soweit geht und sich auf die Elbenkönigin einlässt. Schon bei ihrem ersten Auftritt machte diese klar, dass sie niemals klein bei gibt, bis sie an ihr Ziel gekommen ist. Ganz sicher bin ich mir zwar noch nicht, was ihr Ziel genau ist. Aber Fakt ist zumindest, dass es ein sehr spannendes und actionreiches Staffelfinale geben wird.

Zudem kann man sicherlich davon ausgehen, dass alles an Simon hängen wird. Bereits bei der ersten Begegnung mit der beiden, wurde klar, dass die Elbenkönigin ein Interesse an dem Tageslichtler hat. Doch wie auch schon beim letzten Mal lässt Simon sie auch diesmal abblitzen, nachdem er begriffen hat, dass sie gar nicht dazu bereit ist, einen Krieg zu verhindern. Dazu kommt auch noch ihr Deal mit Valentine, bei dem ich mir nicht ganz sicher bin, welche Art von Deal das sein wird. Eines steht allerdings dabei schon fest: Es ist mit Sicherheit kein guter Deal für alle anderen. Aber das ist nicht der Grund, weswegen ich davon ausgehe, dass alles von Simon abhängt. Der Grund ist Maia, die von der Elbenkönigin entführt wurde und sicherlich als Druckmittel eingesetzt wird. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Simon dazu bereit ist, Maia zu opfern. Aber vielleicht führen die neuen Ereignisse dazu, dass Magnus seine Meinung nochmals ändert und den Schattenjägern dabei hilft, Valentine zu vernichten.

"Ich will keinen mehr verlieren!"

Nachdem bekannt wurde, dass Clary und Jace doch keine Geschwister sind, habe ich mir schon ausgemalt, wann und wie man die beiden letztlich als Paar zusammenführt und ich hatte etwas Angst davor. Angst, dass es einfach viel zu schnell geht. Doch "Shadowhunters" ist meiner Meinung nach den völlig richtigen Weg gegangen. Allerdings muss ich sagen, dass die Szene zwischen den beiden, als sie Jonathan aufspüren wollten, schon etwas arg kitschig war und ich mich dabei erwischt habe, einen kurzen Moment die Augen verdreht zu haben. Doch dieser kurze Moment wurde durch die letzte Szene der beiden wieder wett gemacht.

Nachdem Jace von Jonathan so schwer verletzt wurde, musste er wieder geheilt werden und mir hat es sehr gut gefallen, wie sehr man dabei die Verbundenheit zwischen Jace und Clary gespürt hat. Auch konnte ich sehr gut nachvollziehen, welche Angst sie ausgestanden hat, möglicherweise auch Jace zu verlieren. Ich bin aber mal gespannt, wie das Verhältnis der beiden nach dem Kuss sein wird.

Interessant könnte es in der nächsten Staffel zwischen Isabelle und Raphael werden. Man hat ja schon in einer der vergangenen Folge gespürt, dass zwischen den beiden eine sehr innige Verbindung besteht, die eben nicht nur – wie Raphael selbst sagte – auf ihrer Sucht beruht.

Randnotizen

  • Ich fand Simon in der gemeinsamen Szene mit Maia sehr süß, als er erst wenig später begriffen hat, dass es ihr vielmehr um die gemeinsame Zeit geht und nicht um das College.
  • Sarah Hyland als größere Elbenkönigin hat mir sehr gut gefallen. Doch offenbar bleibt es bei dieser einen Folge, was ich recht schade finde.
  • Mal wieder finde ich es sehr erschreckend, dass Valentine den Schattenjägern immer einen Schritt voraus ist.


Fazit

Kurz vor dem Ende dieser deutlich besseren Staffel wird uns mal wieder vor Augen geführt, dass Valentine offenbar mit allen Wassern gewaschen ist und die Schattenjäger einiges auffahren müssen, um diesen (und die Elbenkönigin) besiegen zu können. Auch wird sich in der nächsten Folge zeigen, für wen sich Simon entscheiden wird. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt.

Daniela S. - myFanbase


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