Bewertung: 6

Review: Kinder, Kinder (3.15)

Zurück in New York. Zurück zu alten Problemen – zumindest für Charlotte. Noch immer regt sich in Treys Hose nichts. Als seine Frau ihm eine Art Penis-Hydraulik-Prothese vorschlägt, reagiert Trey äußerst negativ und weigert sich eine solche Methode auch nur in Betracht zu ziehen. Eine Eheberatung ist die Folge. Diese läuft allerdings etwas anders als erwartet, denn der Psychologe schlägt den beiden vor, Namen für ihre Geschlechtsteile zu wählen, die mit positiven Gedanken belegt sind. So wählt Charlotte ganz selbstverständlich Rebekka aus und Trey folgt seiner Leidenschaft, dem Segeln, und nennt seinen Penis nun Schoner. Zu Hause webt Charlotte eine Prinzessin-und-böser-Pirat-Geschichte, um Treys Schoner auf Kurs zu bringen. Doch der reagiert sehr genervt und erklärt ihr, dass er eben kein sehr sexueller Mensch sei. An dieser Stelle tat Trey mir schon ein wenig leid, da es ihm anscheinend wirklich schwer fällt, sich fallen zu lassen und er merkt, wie sehr Charlotte leidet. Dieses Mitgefühl blieb aber nur bis zu dem Moment, als Charlotte ihn mit einem Titten-Magazin im Badezimmer erwischt und dort Standkraft beweist. Das war richtig heftig. Etwas Positives hat das Ganze aber. Trey ist wohl nicht schwul…

Miranda ist Zungenstoßer und soll fortan eine Spange tragen, nachdem sie aber von einer 13-jährigen ausgelacht wird, ein Date schlichtweg ein totales Chaos ist und sie sich auch noch von ihren Kollegen ausgelacht fühlt, beschließt sie: das Ding muss weg. Leider sind diese kurzen Episoden auch schon alles, was wir von Miranda in dieser Folge sehen. Es ist aber verzeihbar, da Charlotte wohl im Moment die größten Probleme hat und daher mehr im Mittelpunkt stehen sollte.

Samantha richtet eine Bat Mitzvah für ein Mädel aus, dass schon so einige Männerkerben in ihrem Bett zu verzeichnen hat. Nachdem sie zuerst neidisch auf das Geld und das Leben der 13-jährigen ist, erkennt Sam doch sehr schnell, dass sie zwar nicht so gut situiert war, sie aber eine richtige Kindheit hatte. Gut gefallen hat mir, dass Samantha mal keine One Night Stand – Geschichte in dieser Folge hatte. Es gab weder einen Kerl, der sie gut fand, noch umgekehrt, sondern eine etwas nachdenkliche Sam, was ihr übrigens gut steht. Davon will ich mehr!!

Last but not least haben wir noch Carrie. Sie lernt einen Comicbuchladen-Besitzer kennen, der noch bei seinen Eltern lebt und ganz schön unter der Fuchtel seiner Mutter steht. Wie zu erwarten war, wird aus dieser Geschichte nichts Ernstes, nicht mal im Bett landen die beiden. Ich bin darüber auch wirklich froh, weil zu Carrie kein viel jüngerer Kerl passt, der im Grunde noch keinen Schimmer vom wirklichen Leben hat, vergleicht man ihn mit Big oder Aidan (was machen die beiden eigentlich??).

Fazit

Eine "nette" Folge, in der nicht wirklich viel passiert ist. Ich drücke Charlotte die Daumen, dass es bald Fortschritte mit Trey gibt.

Melanie M. - myFanbase


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