Preview: Southland

Die erste Staffel des neuen Polizeidramas von NBC lief vom 9. April bis zum 28. Mai 2009. Die Serie wurde bei den Upfronts bereits für eine zweite Staffel ab kommendem Herbst verlängert.

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Worum geht es?

"Southland" konzentriert sich auf das Leben und den Arbeitsalltag einiger Polizisten in Los Angeles. Officer Ben Sherman (Benjamin McKenzie) hat seinen ersten Tag und sein neuer Partner ist Officer John Cooper (Michael Cudlitz). Der weist den Neuling direkt in all die Dinge ein, die den Polizistenalltag ausmachen und legt ihm nahe, am besten direkt zu kündigen, falls er nicht das Zeug dazu habe.

Des Weiteren arbeiten Lydia Adams (Regina King) und Russel Clark (Tom Everett Scott) an einer Kindesentführung und Nate Moretta (Kevin Alejandro) und Sammy Bryant (Shawn Hatosy) untersuchen eine Gangschießerei.

Die Hauptdarsteller

Michael Cudlitz spielt Officer John Cooper

Der auf Long Island, New York geborene Michael Cudlitz ist ein vielbeschäftigter Film– und Serienschauspieler. Er trat bereits in Serien wie "Buffy - Im Bann der Dämonen", "24 - Twenty Four" und "Lost" auf und war in dem Kinofilm "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" neben Brad Pitt zu sehen. Nach einer Hauptrolle in der kurzlebigen Serie "Standoff" ist er nun in "Southland" zu sehen.

Shawn Hatosy spielt Det. Sammy Bryant

Obwohl Shawn Hatosy bereits mit zehn Jahren begann zu schauspielern, trat er erst im Alter von 20 Jahren öffentlich in Erscheinung. Er spielte diverse Nebenrollen in Kinofilmen unter anderem in "Faculty – Trau keinem Lehrer" und trat in Serien wie "CSI – Den Tätern auf der Spur", "Emergency Room – Die Notaufnahme" und "Numb3ers – Die Logik des Verbrechens" auf.

Benjamin McKenzie spielt Officer Ben Sherman

Benjamin kam am 12. September 1978 in Austin, Texas, zur Welt, wo er auch aufwuchs. Ben hat zwei jüngere Brüder, seine Mutter ist die Autorin Frances Schenkkan, sein Vater Pete arbeitet als Rechtsanwalt. Sein Onkel ist der Pulitzerpreis-Gewinner Robert Schenkkan, ein bekannter Drehbuchautor. Ben heißt offiziell auch Schenkkan mit Nachnamen... mehr

Kevin Alejandro spielt Det. Nate Moretta

Über Kevin Alejandro gibt es nicht viele Informationen. Man weiß, dass er am 7. April 1976 in San Antonio, Texas, geboren wurde und in Snyder, Texas, 1995 die High School abschloss. Bereits in der Schulzeit begann er sich für die Schauspielerei zu interessieren und beeindruckte so seine Schulkameraden. Bekannt wurde er uns durch seine Gastrollen in "Charmed – Zauberhafte Hexen"... mehr

Michael McGrady spielt Det. Daniel "Sal" Salinger

Bevor Michael McGrady eine der Hauptrollen in "Southland" übernahm, war er bereits seit den 80er-Jahren immer wieder in kleineren Rollen zu sehen, in Serien wie "Matlock", "Mord ist ihr Hobby" und "Diagnose Mord". Später spielte er dann auch in der zweiten Staffel von "24 - Twenty Four" und in "Prison Break" kleinere Rollen.

Regina King spielt Det. Lydia Adams

Die nur 1,60 Meter große Schauspielerin Regina King wurde am 15. Januar 1971 in LA, Kalifornien als älteste von zwei Schwestern geboren. Schon von klein auf bekam sie Schauspielunterricht und ergatterte noch während ihrer Zeit auf der Highschool ihre erste Filmrolle in der Serie "227", in der sie fünf Jahre lang bis zu deren Ende mitspielte... mehr

Arija Bareikis spielt Officer Chickie Brown

Die Bühnenschauspielerin litauischer Abstammung wurde am 21. Juli 1966 in Bloomington, Indiana, geboren und debütierte 1994 vor der Kamera und errang erste Beachtung an der Seite von Noah Wyle im Film "The Myth of Fingerprints". Im TV war sie in "Oz", Criminal Intent" und "Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte" zu sehen, außerdem tritt sie weiterhin am Broadway auf.

Tom Everett Scott spielt Det. Russell Clarke

Seine bekannteste Rolle hatte Tom Everett Scott im Tom-Hanks-Film "That Thing You Do", der sein Durchbruch war. Seither sah man ihn allerdings nur in kleineren Rollen in diversen TV-Produktionen, so spielte er in "Emergency Room – Die Notaufnahme" und in "Law & Order" wiederkehrende Rollen und war im kurzlebigen "Cashmere Mafia" zu sehen.


Die Pilotfolge - Kritik

Bereits wenn man sich den Vorspann ansieht, bekommt man den Eindruck, dass "Southland" nicht die typische Copserie ist, auch wenn er gleich deutlich macht, dass hier nicht die Charaktere im Mittelpunkt stehen, die darin nicht einmal auftauchen, sondern die Polizeiarbeit. Doch der Vorspann wirkt verstörend und düster und auch wenn ich die Serie nicht unbedingt als verstörend, wenn man mal von den wilden Schnitten und der Unübersichtlichkeit für den Erstzuschauer absieht, bezeichnen würde, ist sie doch recht düster. Hier wird nichts beschönigt, nicht einmal die Sprache. Interessant, da ich das noch nie bisher in einer Networkserie erlebt habe, war, dass Schimpfwörter benutzt, aber herausgepiepst wurden. Mag aber sein, dass das nur im Piloten der Fall ist.

Allgemein halte ich nicht viel von Copserien, einfach da es mich nicht interessiert, wie irgendwelche Morde aufgeklärt werden. Doch die Fälle in der Pilotepisode fand ich recht interessant und spannend. Es ging weniger um Mordaufklärung an sich, wie in den meisten anderen Serien des Crime-Genres, sondern um Menschen und die Probleme der Rassendiskriminierung und Armut, wie sie in Los Angeles an der Tagesordnung sind.

Die Charaktere stehen zwar nicht im Mittelpunkt, aber zumindest "der Neue" im Bunde nimmt eine wichtigere Stellung in dieser Folge ein. Wirklich neu ist es ja nicht, dass ausgerechnet der neue Cop, der sich erst noch beweisen muss, ein junger, engagierter Mensch aus reichen Verhältnissen ist. Habe ich das nicht erst kürzlich bei "The Unusuals" gesehen? Das bleibt allerdings auch die einzige Gemeinsamkeit der beiden Serien. Ben McKenzie wäre nicht unbedingt meine erste Wahl für eine Hauptrolle gewesen, da er mich in "O.C., California", besonders in den emotionaleren Szenen, nicht unbedingt immer überzeugt hat. Auch hier tat Ben zu Beginn genau das, was man schon im Teendrama von ihm gewohnt war: relativ wenig reden. Bisher war seine Leistung jedoch in Ordnung, besonders die letzte Szene hat mir sehr gut gefallen und bot einen schönen Abschluss für eine interessante Episode, die mich aber noch nicht wirklich gefasst hat.

Bisher gefällt mir v.a. die Diversität der Serie und die Art und Weise, wie man sich authentisch mit den Schicksalen von Menschen auseinandersetzt. Alles wirkt echt und geht daher näher als die meist oberflächlich bleibenden üblichen Mordstorys.

Ein Problem hatte ich allerdings und das ist nicht das erste Mal für mich, wenn es um diese Art Serie geht. Ich fand es wahnsinnig schwer, mich in die Serie einzufinden. Zu Beginn bekommt man direkt mal Bens Tag in Kurzfassung zu sehen, dann direkt an den Anfang mit viel Lautstärke, viel Polizeigelaber und wenig Erklärung, die den Zuschauer an die Hand nimmt und ihm ein wenig durch diesen Dschungel an Fällen hilft. Im Nachhinein kann ich jedoch nicht wirklich behaupten, dass das eine schlechte Idee ist. Denn ein wenig kommt man schon das Gefühl, sich gerade deshalb gut mit Ben identifizieren zu können, dem es da sicherlich nicht ganz anders geht und der ebenso gefordert und überfordert ist wie ich, als ich versuchte, der Episode zu folgen...

Fazit

Auf Grund der Thematik ist "Southland" nicht unbedingt meine erste Wahl. Sollte ich jedoch über den Sommer ein wenig Zeit haben und mir mal etwas anderes ansehen wollen, steht dieses interessante Copdrama definitiv weit oben auf meiner Liste.

Cindy Scholz & Nadine Watz (Review) - myFanbase

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