DVD-Rezension: Prison Break, Staffel 1

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Inhalt

Nachdem er wegen des Mordes an dem Bruder der Vize-Präsidentin verurteilt wurde, sitzt Lincoln Burrows (Dominic Purcell) in der Todeszelle der Fox River Strafanstalt. Alle Beweise sprechen gegen ihn, dennoch beteuert er weiterhin seine Unschuld. Ihm glauben einzig und allein seine Ex-Freundin und Anwältin Veronica Donovan (Robin Tunney), welche verzweifelt nach einem Ausweg sucht um die Hinrichtung zu verhindern, und sein Bruder Michael Scofield (Wentworth Miller), welcher nach großer Überlegung seinen eigenen, nicht ganz legalen Plan verfolgt, um seinen Bruder aus dem Gefängnis zu befreien. Michael will, dass Lincoln ausbricht, doch damit ihm das auch wirklich gelingt, muss Michael erst einmal hinein: Als Bauingenieur hat er Zugang zu den Bauplänen des Gefängnisses und diese lässt er sich auf den ganzen Oberkörper tätowieren, da sie der Schlüssel zum Ausbruch sind. Dann überfällt er bewaffnet eine Bank und landet für fünf Jahre in Fox River.

Auch wenn der Plan noch so gut ausgearbeitet ist, so liegen Michael dennoch einige Steine im Weg: Neben dem Wärter Brad Bellick (Wade Williams) sind auch die weiteren Insassen eine Hürde: So sieht Michael sich gezwungen, seinen Zellengenossen und späteren Freund Fernando Sucre (Amaury Nolasco) von dem Plan zu erzählen, welcher ihn nach langen Überlegungen unterstützen und mit ausbrechen will. Doch Sucre ist nicht der einzige, nach und nach erfahren unabsichtlich noch weitere Insassen von dem Plan und Michael sieht sich wiederwillig gezwungen, mit diesen zusammen zu arbeiten, darunter auch der Vergewaltiger und Mörder Theodore Bagwell (Robert Knepper), der wohl unstreitbar ein Dorn in Michaels Auge ist. Doch auch um David "Tweener" Apolskis (Lane Garrison) sollte Michael sich Sorgen machen, denn der hat heimlich einen Pakt mit Bellick und könnte sich als Verräter erweisen. Wenn das alles noch nicht genug Probleme sind, so kommt noch eines hinzu: Die Gefängnisärztin Sara Tencredi (Sara Wayne Callies) scheint Michael den Kopf zu verdrehen. Nun bleibt nur noch die Frage offen, ob Michael und Lincoln trotz dieser Hindernisse der Ausbruch aus dem Fox River Gefängnis gelingt.

Rezension

Foto: Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
© Twentieth Century Fox Home Entertainment

Zu aller erst muss ich loben, dass bei dieser Box auf etwas verzichtet wurde, was anscheinend neuer Trend geworden ist: Die Aufteilung der Staffel auf zwei Boxen. Auch wenn das den Vorteil haben mag, dass man die Folgen früher zu Hause im Regal stehen hat, so ist es dennoch im Endeffekt viel teurer, zumal man eine Serie lieber komplett und kompakt beisammen hat. Also macht es mich wirklich froh, eine komplette Staffel in den Händen halten zu können.

Schön finde ich auch, dass die Box als Digipack zu erhalten ist, denn ich mag die Aufteilung der Disks auf einzelne Hüllen, wo sich dann entweder eine oder höchsten zwei Disks pro dünner Hülle befinden, nicht. Das macht nicht so viel her. Das Cover der Box gefällt mir ebenfalls richtig gut, der Schriftzug und dessen Hintergrund passen sehr gut zu dem Gefängnis-Stil. Ebenfalls kann man das Cover mit dem Inhalt der Serie in Verbindung bringen: Dominic Purcell ist als Lincoln Burrows im unteren Teil des Covers in die Knie gehockt in der Dunkelheit und sieht nachdenklich nach oben, von wo Licht herab kommt. Im oberen Teil des Covers sieht man eine Nahaufnahme von Wentworth Miller als Michael Scofield, der direkt in die Kamera blickt. Da das Bild von ihm so groß ist und von Lincoln etwas kleiner, deutet man, dass Lincoln keine "Macht" (mehr) hat, Michael aber schon. Und in der Serie nutzt er diese "Macht", um seinen Bruder zu befreien.

Wenn man alle Disks einmal in die DVD-Player gelegt hat, wird einem auffallen, dass es mindestens zwei oder drei verschiedene Intros gibt, die alle mit der Szene enden, in der Michael das erste Mal durch das Loch in seiner Zelle kriecht. Die Idee finde ich gut, so werden alle Hauptcharaktere und wichtige Nebencharaktere, wie Westmoreland und Tweener, mit einbezogen. Nun zum Hauptmenü, wo ich über die einzelnen dort abgebildeten Charakterbilder etwas verwirrt bin. Die abgebildeten Charaktere sind größtenteils noch nicht einmal die wichtigsten bzw. meiner Ansicht nach schon in Gegensatz zu anderen richtig unwichtig. Nebencharaktere wie Agent Quinn, Daniel Hale und Henry Pope sind abgebildet. Bei den anderen Charakteren Paul Kellermann, LJ und Bellick kann man wenigstens noch sagen, sie gehören zum Hauptcast. Aber wo sind Michael, Lincoln und Sucre abgebildet? Veronica, Sara, Abruzzi, T-Bag, C-Note oder selbst Westmoreland und Tweener wären eine bessere Wahl gewesen als Quinn, der höchstens nur drei oder vier Episoden in der Serie zu sehen war.

Die Musik in den Menüs finde ich eigentlich passend ausgewählt, schließlich ist es das Original Theme aus Amerika. Bei den Episoden wurde während der Credits allerdings hier auch das Original verwendet, anstelle wenigstens das deutsche Anthem "Ich glaub an dich" von Azad feat. Adel Tawil in die deutsche Tonspur mit einzubauen. Ich war zum Beispiel durch die Ausstrahlungen auf RTL so auf das deutsche Anthem getrimmt, dass ich es mir anfangs schon schwer tat, mich daran zu gewöhnen.

Auf den sechs Disks sind alle wunderbaren 22 Episoden verteilt, mit einer Menge Bonusmaterial, was es sich definitiv lohnt anzusehen:

Disk 1

Episoden: "Der große Plan", "Lügt Lincoln?", "Vertrauenstest", "Veronica steigt ein".

Audiokommentare: "Der große Plan" erstens von Paul Scheuring und Dominic Purcell, zweitens von Brett Patner und Mark Helfrich; "Veronica steigt ein" erstens von Paul Scheuring, Dominic Purcell und Wade Williams, zweitens von Matt Olmstead und Silas Weir Mitchell.

Entfallene Szene: "Lügt Lincoln?" – Veronica schaut sich das Überwachungsmaterial an.

Disk 2

Episoden: "English, Fitz oder Percy?", "Lebensgefahr (1)", "Lebensgefahr (2)", "Nur noch 17 Tage".

Audiokommentare: "Lebensgefahr (1)" von Paul Scheuring, Dominic Purcell, Robert Knepper, Sarah Wayne Callies, Amaury Nolasco und Wade Williams; "Lebensgefahr (2)" von Paul Scheuring, Dominic Purcell, Wade Williams, Amaury Nolasco und Peter Stormare.

Disk 3

Episoden: "Plan in Gefahr", "Zuwachs", "Und dann waren es 7", "Einer muss gehen".

Audiokommentare: "Einer muss gehen" von Garry Brown, Karyn Usher und Bobby Roth.

Disk 4

Episoden: "Jetzt oder nie!", "Im Schatten die Ratten...", "Totgeglaubte", "Lebenswege".

Audiokommentare: "Lebenswege" erstens von Paul Scheuring, Robert Knepper, Sarah Wayne Callies, Amaury Nolasco und Wade Williams, zweitens von Greg Yaitenes und Zach Estrin.

Disk 5

Episoden: "Puzzleteile", "Hoch gepokert", "Opfer der Wahrheit", "Keine Zeit mehr".

Disk 6

Episoden: "Countdown", "Todgeweihte".

Feauturettes: "Das 'Making Of' von Prison Break", "Fox Movie Channel präsentiert: Making A Scene – Prison Break", "Jenseits der Tinte", "Wenn die Wände reden könnten: Profil des Joliet Correctional Center" und weitere Fernsehspots.

Technische Details

FSK: 16
Laufzeit: 924 Min. (22 Folgen)
Bildseitenformat: 16:9
Sprache: Deutsch, Englisch

Fazit

Eine Box, die es sich definitiv für alle Fans und die, die es noch werden wollen, lohnt zu kaufen. Für Leute, die die Serie nicht kennen, bietet die Box aber auch viel Spannung und gute Unterhaltung.

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Susanne Haschke - myFanbase

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