Episode: #5.14 Ist das Leben nicht Shawn?

Nachdem Shawn es geschafft hat, dass er und auch sein Vater von einem wichtigen Fall abgezogen werden, kommt er ins Grübeln und überlegt, wie die SBPD wohl ohne ihn zurecht käme.

Es ist kurz vor Weihnachten. Shawn hat einen großen Fehler gemacht, der nun dazu führt, dass ein monatelang vorbereiteter Schlag gegen Czarsky und seine Gefolgsleute zunichte gemacht wurde. Staatsanwalt Clark macht Vick und ihr Team dafür verantwortlich, dass alle Beweise, die sie gegen Czarsky gesammelt haben, nun wertlos sind und sie ihm keinen Prozess mehr machen können.

Clark tritt schließlich vor die Presse und prangert dort fehlende Qualität in den Methoden des Santa Barbara Police Departements an. Unter anderem wirft er Vick vor, nicht kritisch genug mit dem Einsatz von Beratern zu sein und spielt direkt auf Henry und Shawn an. Vick suspendiert Shawn schließlich und feuert Henry, da er nicht in der Lage war, seinen Sohn unter Kontrolle zu bringen.

Zuhause verspricht Shawn seinem Vater, dass er die ganze Sache wieder hinbiegen wird, hat aber noch keine Ahnung, wie ihm das gelingen soll. Es entsteht ein Streit zwischen den beiden und Henry hält seinem Sohn vor, das er vor fünf Jahren besser dort geblieben wäre, wo er war, anstatt nach Santa Barbara zurück zu kommen. Shawn verlässt daraufhin sein Elternhaus und kehrt in das Detektivbüro zurück.

Shawn sieht sich immer wieder das Video der Überwachungskameras an, die zeigen, wie er ohne Gerichtsbeschluss in Czarskys Haus einsteigt. Gus hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass Psych wohl Geschichte ist und hat sich von seinem besten Freund zurückgezogen. Shawn schläft schließlich ein, mit den Gedanken immer noch bei den Worten von Vick und seinem Vater.

Shawn erwacht im verschneiten Büro. Tony Cox beginnt, ihn mit Schneebällen aus Styropor zu bewerfen und erklärt ihm, dass er sein Ego ist und ihn nun auf einen Trip mitnehmen soll, um ein wenig Selbsterkenntnis zu ermöglichen. Dazu will er Shawn zeigen, was aus den Menschen geworden wäre, wäre er damals nicht nach Santa Barbara zurückgekommen.

Zuerst führt Cox Shawn in das Haus seines Vaters. Henry lebt mittlerweile total verwahrlost, hat sich gehen lassen und trauert noch immer seiner Frau nach, die ihn verlassen und mittlerweile wieder geheiratet hat. Es war also gut, dass Shawn damals zurück gekommen ist. Cox macht Shawn klar, dass dies sein Traum ist und er Henry nur leiden lässt, damit er ein gutes Gewissen hat.

Als nächstes sehen sie sich Gus' Leben an, wie es hätte verlaufen können. Er ist verheiratet mit einer Frau, die einen Sohn von einem anderen Mann mit in die Ehe gebracht hat. Außerdem lebt seine alkoholabhängige Schwiegermutter mittlerweile bei ihnen. Da Shawn dies an eine Sitcom aus den 90er erinnert, bittet er Cox, dass sie sich Gus' Leben tatsächlich als Sitcom ansehen sollten. Gesagt, getan.


Just in diesem Moment bekommt Shawn mit, dass im Fernsehen noch immer die Nachrichten laufen. Dort berichtet die Nachrichtensprecherin, dass ein Sprecher der Polizei anprangert, dass die Aufzeichnungen aus dem Haus von Czarsky nicht schon vorher in die Ermittlungen eingebunden wurden.

Shawn erkennt bald, dass Gus von seiner Familie überhaupt nicht wertgeschätzt wird, was ihn einerseits sehr traurig macht, andererseits bedeutet dies für ihn, dass auch Gus es wesentlich schlechter gehabt hätte, wäre er nicht nach Santa Barbara zurück gekehrt.

Cox nimmt Shawn schließlich mit auf das Polizeipräsidium. Dort hat Lassiter mittlerweile den Posten als Chief inne, Vick ist seine rechte Hand. Lassiter hat ein regelrechtes Terrorregime dort aufgebaut und wird von seinen Mitarbeitern gefürchtet.


Wieder schleicht sich ein Fetzen der Nachrichten in Shawns Traum ein und er erfährt, dass Czarsky angeblich in viele kleinere Geschäfte an der Westküste involviert ist, dort jedoch niemand gegen ihn aussagen will.

Shawn erkennt, dass im Falle von Lassiter es wirklich besser für ihn gewesen wäre, er wäre gar nicht erst in Santa Barbara aufgetaucht. Dann fällt ihm auf, dass Juliet gar nicht mehr bei der Polizei arbeitet und Cox macht ihn darauf aufmerksam, dass er damals ja nicht die Affäre zwischen Lassiter und seiner damaligen Partnerin hat auffliegen lassen und Juliet daher keine Beförderung bekommen hat. Sie ist noch immer Streifenpolizistin in Miami.

Als nächstes findet sich Shawn in einem Streifenwagen wieder, der von Juliet gefahren wird. Sie und ihr Partner jagen gerade bewaffneten Männern nach. Dabei wird sie fast erschossen, da ihr Partner ein echter Hasenfuß ist.

Im Fernsehen hört er, dass gegen Czarsky bereits in Miami ermittelt wurde, wo man ihm jedoch nichts nachweisen konnte.


Shawn wird klar, dass er eine große Rolle in Juliets Leben gespielt hat, weil sie einen steilen Aufstieg auf der Karriereleiter hat hinlegen können. Cox bringt Shawn schließlich wieder zurück in das Psych-Büro.

Cox macht Shawn klar, dass er endlich seine Lektion lernen sollte. Nicht nur sind andere Menschen schlechter dran, wenn er nicht zurückgekommen wäre. Auch er selbst hat sich durch die Rückkehr nach Santa Barbara einen Gefallen getan, weil er endlich einmal Verantwortung übernommen hat. Zuvor hat er stets Jobs gemacht, die spaßig, jedoch nicht von Dauer waren. Cox macht ihm klar, dass er endlich erwachsen werden muss, da er sonst die Menschen, die er liebt, verlieren wird. Just in dem Moment taucht der zwölfjährige Shawn auf und widerspricht Cox. Er erinnert den erwachsenen Shawn, dass sie einen Deal hatten, dass sie nicht erwachsen werden wollten, doch Shawn ist mittlerweile klar geworden, dass er daran als Mittdreißiger nicht länger festhalten kann. Er schickt sein jüngeres Ich weg, doch Cox macht ihm klar, dass er an seinem inneren Kind ruhig festhalten kann, er müsse nur endlich lernen, Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen.


Shawn erwacht schließlich wieder in seinem Stuhl, wo er eingeschlafen war. Dabei wird ihm klar, dass die Überwachungskameras gar nicht in Czarsky Haus waren, sondern diese von außerhalb seines Grundstücks aufgezeichnet haben.

Shawn ruft am Morgen Gus an und entschuldigt sich erst einmal bei ihm, da er zuvor nicht auf ihn hören wollte, als er ihm abgeraten hatte, in Czarskys Haus einzusteigen. Er macht ihm klar, wie sehr er ihre Freundschaft schätzt, und kann Gus so überzeugen, ihm dabei zu helfen, das Chaos, das er angerichtet hat, wieder zu beseitigen. Sie kehren noch einmal zu Czarskys Anwesen zurück und findet tatsächlich das Haus, von dem aus die Bilder der Überwachungskamera stammen müssen. Dort bemerken sie jedoch, dass jemand Zuhause ist und es nach Öl riecht. Shawn will daraufhin die Polizei ins Spiel bringen.

Shawn und Gus suchen Lassiter auf. Shawn schmeichelt Lassiter, entschuldigt sich bei ihm, dass er ihm das Leben bislang so schwer gemacht hat, und gibt ihm zu verstehen, dass er seine Entschlossenheit und Disziplin schätzt. Dann erzählt er ihm von der potentiellen neuen Spur, der Lassiter erst nachgehen will, als Shawn verspricht, dass sie alles so machen werden, wie Lassiter es will.

Da auch Lassiter den Petrolgeruch vernimmt, gibt ihm dies genug Grund, die Wohnungstür aufzubrechen. Shawn sieht sich etwas um und erkennt, dass niemand ihn erwischen wollte, sondern jemand dabei war, Czarsky zu beobachten. Shawn sieht sich schließlich das Handy an, das herumliegt, und findet dort eine kürzlich gewählte Telefonnummer, die zu einem Anschluss in Miami gehört. Shawn macht Lassiter klar, dass sie in diese Richtung ermitteln sollten. Später teilt Juliet ihnen mit, dass tatsächlich gegen Czarsky in Miami ermittelt wurde, da dort ein Restaurant, das er angeblich für seine Geldwäsche benutzt haben soll, niedergebrannt ist.

Lassiter schlägt vor, dass sie alle losgehen, um Czarsky und auch das Appartement gegenüber zu beschatten. Dabei schläft Shawn erneut ein.

Wieder erscheint ihm Tony Cox. Shawn glaubt, dass seine Arbeit einfach noch nicht erledigt ist und erzählt ihm, dass Henry noch immer keinen Kontakt zu ihm will. Cox macht Shawn bewusst, dass Henry es durchaus genießt, mit seinem Sohn zusammen zu arbeiten.

Shawn erhält schließlich einen Anruf von Lassiter, der will, dass er sich mit Juan unterhält, der seit einer Stunde im Verhör ist, aber schweigt. Tatsächlich entlockt Shawn ihm, dass er das Videomaterial absichtlich den Medien überlassen hat, damit er seine eigenen Ermittlungen gegen Czarsky weiterführen konnte. Wäre Czarsky wegen Steuerhinterziehung eingesessen, dann wäre er zu schnell wieder freigekommen. Nun will er die Gerechtigkeit in die eigenen Hände nehmen und Czarsky töten. Der Geruch in seiner Wohnung stammte von dem Versuch, eine Bombe zu bauen, die nun in 24 Minuten detonieren wird.

Lassiter und die Polizei können Czarsky retten, das Entschärfungskommando die Bombe finden. Es kommt durch die Polizeipräsenz zu einem regelrechten Zusammenlauf schaulustiger Anwohner. Czarsky scheint zu triumphieren, als Shawn auf Lassiters Wagen steigt und an die Menschen appelliert, Gus tut es ihm gleich und auch Lassiter und Juliet bitten die Menschen um Mithilfe gegen Czarsky. Sie sollten aussagen, auch wenn sie Angst haben. Schließlich wendet sich auch Juan an die Menge und erzählt ihnen, dass seine Verlobte Carmen sterben musste, weil sie Czarsky kein Schutzgeld zahlen wollten. Schließlich tritt eine Frau nach vorne und will gegen Czarsky aussagen, gibt sogar an, Beweise für seine kriminellen Machenschaften zu haben. Immer mehr Anwohner tun es ihr gleich.

Juan wird schließlich freigelassen, da sich herausstellt, dass es gar keine Bombe gegeben hat. Später stellt sich heraus, dass Shawn Gus eine SMS geschrieben hat, während Juan ihm im Polizeiwagen verraten hat, wie die Bombe zu entschärfen ist, die Czarsky hätte töten sollen.

Vick gratuliert Shawn zur tollen Arbeit, doch der gönnt Lassiter die Lorbeeren. Vick entgegnet, dass er zwar noch suspendiert ist, nach Neujahr jedoch wieder für die Polizei arbeiten darf. Shawn bittet Vick, auch Henry seinen Job wieder zu geben. Diesem Wunsch gewährt sie ihm, erinnert ihn jedoch auch daran, dass er dann wieder sein Vorgesetzter ist, was Shawn jedoch nicht stört. Sie wünschen sich schöne Weihnachten, dann kehrt Shawn zu seinem Vater zurück, der vor dem Fernseher eingeschlafen ist. Er setzt sich zu ihm und sieht sich einen Film mit Tony Cox an.

Melanie Wolff - myFanbase


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