Kevin Williamson und das Serienfinale von "Dawson's Creek"

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Kevin Williamson, der "Vater" und Erfinder von "Dawson's Creek", kehrte für das Serienfinale zurück, nachdem er die Serie nach der zweiten Staffel verlassen hatte, um neue Projekte zu starten. Irgendwann im Jahr 2003 bekam er einen Anruf der Warner Bros. Studios, die ihn zum Essen einluden. Williamson hatte jedoch zu viel zu tun und kaum Zeit, so hakte er nach und wollte wissen, was es mit dem Anruf der Warner Bros. Studios auf sich hatte.

Dennoch nahm er sich die Zeit und traf sich mit den Produzenten von "Dawson's Creek", die eine Überraschung für ihn bereit hatten. Sie baten ihn, die letzte Folge von "Dawson's Creek" zu schreiben. Williamson blieb jedoch vorerst skeptisch, da er die Serie seit seinem Ausstieg nur lückenhaft gesehen hatte. Wie sollte er denn unter diesen Bedingungen das Finale schreiben?

Man schaffte es jedoch ihn zu überzeugen, denn kurz nach dem Treffen mit den Produzenten, erhielt Williamson einen Anruf von James van der Beek und kurz darauf versuchte Katie Holmes über fünf Tage lang ihr Glück, ihn zu überzeugen. Es funktionierte und Williamson gab sein OK. Er befasste sich keineswegs lange mit der Handlung der verpassten Folgen, sondern folgte seinem Herzen. Er schrieb sein Ende, so wie er es für richtig hielt.

Dabei stellte sich jedoch auch die Frage, was Williamson an den Staffeln, die er nicht selbst kreierte, nicht gefällt. Vorerst wollte Williamson diese Frage nicht beantworten, doch nach einer Weile gab er eine kleine Liste an Dingen bekannt, die er anders gemacht hätte.

Die Beziehung von Joey und Pacey war seines Erachtens nach zu komplex und ein wenig zu unbedacht. Gar nicht gefallen hat ihm die Entwicklung der Andie McPhee. Für sie hatte er sich sowohl einen anderen Lebensweg als auch ein anderen Ausstieg aus der Serie gewünscht. Mehr wollte Williamson jedoch nicht preisgeben.

Denise und Julie Collin - myFanbase

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