Episode: #3.03 Der Fall der gerittenen Leiche

Bones und Booth ermitteln im Mordfall Ed Millner, der ein geheimes Zweitleben geführt hatte. In der Freizeit traf er sich mit Menschen, die die gleiche Neigung hatten wie er: sie gaben sich als Pferde aus und wurden von ihren Reiterinnen gezüchtigt.

In einem Wald in Virginia wird die Leiche von Ed Millner gefunden, dem post mortem die Füße abgetrennt wurden. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass sein Magen voller Heu ist. Hodgins findet unterdessen heraus, dass Spuren von Sonnenschutzmittel für Pferde im Gesicht des Opfers zu finden sind.

Während Booth mit der Frau von Millner spricht, findet Bones heraus, dass bei Bestattungen von Pferden oftmals die Hufe separat vom Körper begraben werden. Sie finden heraus, wo Millner das letzte Mal leben gesehen wurden und begeben sich dorthin. Inzwischen wartet Angela darauf, hypnotisiert zu werden, um so endlich an den Namen ihres Ehemanns zu kommen und sucht Rat bei Camille. Sie macht ihr klar, dass sie es mit Hodgins wirklich gut getroffen hat und dass sie die Hypnose versuchen sollte, auch wenn sie nichts davon hält.

Bones und Booth sprechen mit dem Besitzer einer Pension, der ihnen erzählt, dass sich Menschen bei ihm treffen, die eine ganz bestimmte sexuelle Fantasie ausleben. Ed Millner war ebenfalls Gast bei ihm und wollte an einer Convention teilnehmen. Alle Teilnehmer haben den Fetisch, dass sich ein Partner als Pferd und der andere als Reiter ausgibt. Sie sprechen mit Ann-Marie, die zuletzt mit Ed zusammen gewesen ist. Von ihr erfahren die Ermittler, dass Ed verschwunden ist, nachdem seine Frau in der Pension aufgetaucht war.

Bones und Booth sprechen noch einmal mit der Witwe, die zugibt, Ed mit der anderen Frau überrascht zu haben, nachdem ein anonymer Anrufer mit Akzent sie auf seine Affäre aufmerksam gemacht hatte. Sie beteuert jedoch, ihn nicht getötet zu haben. Bones glaubt ihr, denn der Mörder wusste, wie man bei der Bestattung von Pferden vorging.

Sie begeben sich wieder zurück zur Pension und sprechen mit Calvin Johnson, der zugibt Eds Frau angerufen zu haben, um an dessen "Reiterin" Anne-Marie zu kommen. Unterdessen versucht Hodgins Angela ein wenig zu beruhigen, die sich unwohl fühlt, weil sie glaubt, alle würden sie für verrückt halten. Sie gibt schließlich gegenüber Bones zu, dass sie sich davor fürchtet, den Namen herauszufinden, weil sie dadurch eine schöne Fantasie zerstören könnte. Zach hat derweil die Mordwaffe gefunden – ein Hufmesser, während Hodgins herausfindet, dass Eds Hände mit einem speziellen Garn zusammengebunden waren, was die Ermittler zu dem Besitzer der Pension führt. Booth erfährt, dass er einst mit Ann-Marie verheiratet war, und vermutet eine Tat aus Eifersucht. Der Verdacht erhärtet sich, als er zugibt, dass ihm ein Hufmesser fehlt, das, wie Hoddgins und Zach herausgefunden haben, auch benutzt wurde, um die Füße zu amputieren. Er gesteht schließlich, dass er mit einem Kunden namens Tom aneinander geraten war, dem Booth und Bones einen Besuch abstatten.

Als er erfährt, dass Booth FBI-Agent ist, versucht Tom zu fliehen, wird jedoch von den Ermittlern gestellt und zum Verhör gebracht. Er entgegnet, dass er nur fliehen wollte, weil er ein Deserteur der Nationalgarde ist und glaubte, man wolle ihn zur Rechenschaft ziehen. Dann bestätigt er, dass auch er Teil der Pony-Gesellschaft war und dort als Reiter seine Gelüste auslebte.

Während Angela hypnotisiert wird, findet Bones heraus, dass die Augen des Opfers chirurgisch entfernt wurden und vermutet einen Arzt hinter der Tat. Die Spur führt wieder zu Ann-Marie, die selbst Ärztin ist. Booth und Bones konfrontieren sie mit ihrem Wissen, bis Ann-Marie zugibt, Ed getötet zu haben, weil er sie verlassen wollte.

Angela hat die Hypnosesitzung hinter sich, doch sie glaubt nicht, dass sie was gebracht hat, weil sie am Strand von Fidji nur eine gigantische Wespe gesehen hatte. Dann fällt ihr ein Buch in die Hände, das sie damals gelesen hatte – über atomar-verseuchte Wespen. In dem Buch ist ein Bild von ihr und ihrem Ehemann. Auf der Rückseite steht: Angela und Grason. Sie erinnert sich sofort an seinen vollen Namen: Grason Barrasa. Sie teilt Hodgins die Neuigkeit mit und will möglichst schnell geschieden werden, um ihn heiraten zu können.

Bones und Booth unterhalten sich nach dem gelösten Fall über Sex. Während Bones Rollenspiele verstehen kann, entgegnet Booth, dass diese Leute nichts weiter als schnöden Sex wollen. Er führt den Gedanken fort und erklärt Bones, wie alle Menschen versuchen, den einen perfekten Partner zu finden und nur bei wenigen Paaren dieser Funke entsteht, der den Sex zu etwas wundervollem, fast schon einem kleinen Wunder macht. Sex aufgrund einer Fantasie ist nichts im Vergleich zum Sex mit einer Person, die man ehrlich und aufrichtig liebt. Bones ist hin und weg von dieser Erklärung.

Melanie Brandt - myFanbase


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